Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gân V. (4315 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| solt bliben schlaffende, und ich sol off ein ander bette gan, das fuget sich bas!’ Da stund er uff und ging | |
| gan, das fuget sich bas!’ Da stund er uff und ging off ein ander bett ligen biß das es tag wart. | |
| sie qwamen off einen steinweg, vor dem ein michel gebure ging, und funden einen gewapenten ritter da off haltende uff eim | |
| der meister, ‘volget mir, ich wil uch dar leiten!’ //Lancelot ging mit im also gewapent, biß das sie qwamen uff einen | |
| muß doch versuchen, wiset mich den weg da man darzu geet!’ Da leite yn der meister zu eim grad nider und | |
| die hant darinn dete, er must zuhant verbrennet sin. Da ging er ein trap wiedder uff und solt wiedder keren; alda | |
| welch jamer ist das ich ie geborn wart!’ Mit dem ging er vast zu dem sargk wert, und ein stim sprach | |
| mit zweht als er unsers herren lichnam gehandelt hat.’ Da ging Lancelot zum steyn und bewiht sich mit dem waßer, darnach | |
| da er wol acht mile geritten hett. Durch den walt ging ein enge pfat, den zwen gewapent ritter hůten, als es | |
| gerant mit einer scharpffen glene, er ließ důrs zu im gan und warff den schielt uff den arm, und jhener traff | |
| aller der werlt. Die spise was schier bereit, und man ging eßen. Mit dem qwam ein knapp inn geritten, der des | |
| uch gesagt hann.’ Da wart der vatter ußermaßen fro und ging fur Lancelot stan: ‘Ich beclagen mich von uch, herre, zu | |
| han’, sprach Lancelot. Und des wirtes sun, der ritter was, ging fur Lancelot und sprach: ‘Wir sollen uch zu recht dienen, | |
| dem Steyn genant. $t Der weg was sere eistlich und ging zwuschen zweyn leyen hien, die groß und hoh waren, wol | |
| greiff er einen spieß, der eins sariandes gewesen was, und ging gein dem ritter. Der ritter slug das roß mit den | |
| beczwúngen und unerten. //Die spise was schier bereit, und man ging eßsen. Da das dritt geriecht fúr was bracht, ein gewapent | |
| synen schlegen. Zu letst schlug er yn miteinander darnyder und ging mit beiden fußen uff yn dretten. Da brach er im | |
| jungfrauwen kein bete versagte die mir an myn ere nit ging; nochdann hett mich dißer ritter so sere erzornet das er | |
| ein starck hag umb geslagen was; der weg der dardurch gat was sere enge und mit starcken baumen belegt ietwedderhalb. Sie | |
| von im und daten sich mit schiffen uber furen. //Da ging Lancelot zur brucken und sah zum thorn wert da die | |
| //Und der konig sprach, er wolt sinen sun Meleagant besprechen gan und wolt einen fried machen zwuschen yn zweyn. ‘Also thút, | |
| ritter die er ie bekente. Da stunt er off und ging zu sim sune da er sich wapent. Er freget yn | |
| und horten ein messe. Da wapenten sie yne, und er ging fur den konig und hiesch den strit. Der konig qwam | |
| nit renten biß das sie sin gebot hörten ruffen. Er ging zur konigin off den torn und saczte sie noch höher | |
| stach ich uch werlich nit als ir mich datent!’ Da gingen sie mit jhen scharpffen schwerten zuhauff und húwen jhen schilde | |
| umb das sie im deste me sin hercz brech, und ging von im in ein ander kamer. ‘Frauw’, sprach der konig, | |
| man geenden kund das ir zu ende hant bracht.’ Da ging der konig hinweg, und Lancelot fregt myn herren Keyn warumb | |
| reit zur Verlornen Brucken wert, und ich reit herrewert.’ Da ging er fur den konig mit großer gesellschafft, beid von gefangen | |
| und begunden der stat nahen. Da man yczunt slafen solt gan, sie furten yn zur herberg in der @@s@statt, dainn gesagt | |
| nit darzu, im belanget aber sere wann man schlafen solt gan. Uber ein wil gingen sie schlafen, und zwenczig gewapent man | |
| aber sere wann man schlafen solt gan. Uber ein wil gingen sie schlafen, und zwenczig gewapent man namen Lancelot und leiten | |
| in die stat gefangen were bracht, er stunt uff und ging zu im mit großer gesellschafft. Da nam ern neben abe | |
| ein kurcz wil uff und sprach, er wolt den truchseßen gan sehen wie er sich gehabet. Sie zwey blieben in der | |
| ummer gesin!’ sprach sie, ‘es ist mir ußermaßen lieb. Nu geen wir myn herren Key sehen; ich wil uch ein fenster | |
| der hant und leyte yn zu den rittern. Des abendes ging er bezider slaffen dann er gewon was, und sprach das | |
| were. Da er sin zitt sah, er stund uff und ging zu dem fenster dar yn @@s@die konigin gewiset hett. Da | |
| es uch lieb ist.’ ‘So laßt mich ee zu bette gan’, sprach sie, ‘das mich niemant hie sehe, ob man das | |
| mich niemant hie sehe, ob man das brochsen hör!’ Da ging sie off ir bette, und Lancelot det das ysen alles | |
| im zursnitten hett da ers uß der mure brach. Er ging hien und qwam zur konigin uff das bett; da entzub | |
| were. Vor dem tag bevalhe er die konigin got und ging wiedder zun fenstern und saczt die ysen in ir stat | |
| Da wonde er das es herre Key gethan hett; er ging zu im und fand yn sere bluten von sinen wunden, | |
| bluten von sinen wunden, die im allwege off brachen. Da ging er zur konigin. ‘Nun ist es noch erger, frauwe’, sprach | |
| unfro da er das mere hort; er stunt uff und ging zu Lancelot, der auch nochda slieff, und det yn mit | |
| Lancelot, der auch nochda slieff, und det yn mit im gan. Alda wart Lancelot allererst geware das im die ysen die | |
| prúfen, das ich fur weiß als ich diß thun.’ ‘So geet hinweg und wapent uch snelliclichen!’ sprach Lancelot, ‘ich wil sie | |
| unschuldig machen.’ ‘Das ist mir ußermaßen lieb’, sprach Meleagant und ging sich zuhant wapen. Lancelot wapent sich auch, und der konig | |
| sich zuhant wapen. Lancelot wapent sich auch, und der konig ging zu sim sůn und bat im und flehet im das | |
| sere bluten. Lancelot sprang uff und raufft das schwert und ging zu Meleagant, der von der onmacht bekomen was; er raufft | |
| er im freischlich wunden slug wo er yn traff; er ging zur konigin und bat sie das sie den strit schiede | |
| durch sines dinstes willen, er wolt ir ummer darumb dienen. ‘Get selb hinweg, herre!’ sprach sie. Und der konig ging zu | |
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