Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gân V. (4315 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| krafft, und der halßberg kunde dem ysen nit wiedderstan, es ging im beidenthalb durch den lip; darzu fur er uß jhem | |
| uff und ergreiff das schwert mit der hant; der ander ging zu im, und schlugen sich sere und lang. Zu letst | |
| in amacht bleib ligen. Er stunt @@s@von sym roß und ging zu dem den er von erst getrettet hett; er dete | |
| off die andern nicht viel die darnach mochten komen. Er ging wiedder zu sym roß und saß daroff, er reit was | |
| gesehen. Die von der stat waren alle off die mure gegangen und hettens alles gesehen. $t Sie sprachen allesampt das sie | |
| die schilt endecken; sie waren alle dry wiß ubersilbert, und ging úber den einen ein barre in bellung von roten kelen, | |
| barre in bellung von roten kelen, uber den andern schilt gingen zwo, uber den dritten gingen dry. Er saß lang und | |
| kelen, uber den andern schilt gingen zwo, uber den dritten gingen dry. Er saß lang und besah jhene schilt; und die | |
| schilt; und die jungfrauw $t was in ein ander kamern gegangen und hett sich herlich gezieret und schöne. Sie kam herwiedder | |
| sprach die frauwe mit im; die spise was bereyt, man ging eßsen, ee dann die jungfrauw mit im uß der kamern | |
| das gauckel, das inn derselben burg lang gewesen was. //Alsus ging die nacht hien. Des morgens fru dete die jungfrauw ein | |
| die jungfrauw ein messe singen und dete den ritter dar gan. Da die messe gesungen wart, er wapente sich, und die | |
| dem ritter syn roß geleytet $t ußer der burg. Sie gingen beid nyder an den fuß von dem berg, sie saßen | |
| den schilt nyder, wann er syn nicht getragen kunde, er ging so er baldest mocht und wolt den berg off. Des | |
| wolt aber hinweg, und der wiß ritter ließ nach im geen. Da yn jhener hort komen, er trug den arm off | |
| er zu Karlion kam und fant den konig da. Er ging zu im und knyet fur yn: ‘Konig Artus’, sprach er, | |
| das ir mich henckent!’ Des knappen bruder Aiglins kam darzu gande und sah wo syn bruder vor dem konig knyet. Er | |
| det als im der man gesaget hett; und der man ging zu dem wißen ritter und saget im das myn herre | |
| die böse gewonheit abetet die in der burg waren. Sie gingen gemeinlich in den kirchoff und schriben off yglich grab, da | |
| myn herre Gawan. ‘Nu beytent myn!’ sprach der ander und ging hernyder von der muren in den kirchoff und det mym | |
| herren Gawan ein cleyn thúr off und hieß yn darinn gan. Der pfaff der mit hern Gawan komen was begunde zu | |
| lang gelebet, wie kúrlich ein ritter er wer worden!’ Sie gingen wiedder uß dem kirchoff fur die porte die da beschloßen | |
| und funden ein thor offen, da man in den baumgarten ging. Sie gingen darinn und gingen furwert und kamen zu den | |
| ein thor offen, da man in den baumgarten ging. Sie gingen darinn und gingen furwert und kamen zu den logen von | |
| da man in den baumgarten ging. Sie gingen darinn und gingen furwert und kamen zu den logen von eim schönen sale | |
| in eim pavilune. Das wetter was heiß, und der konig ging des abendes uff das waßer siczen und ließ syn beyn | |
| das sol uch zu allen zyten bereyt syn.’ Der ander ging hernyder und bracht ein alten man mit im, der aller | |
| hie vor gesprochen hant. Sie blieben also biß vesperzyt. Sie gingen wiedder von der burg uber ein cleine wil nach vesperzytt | |
| eim werde gelegen was, das die Humbre allumb die burg ging. Innen dem werde lag ein roscze von steynen, die was | |
| sie unden in ein huß, da sie sich entwapenten. Sie gingen allenthalb off jhenen wert, ee dann sie icht offwert gingen. | |
| gingen allenthalb off jhenen wert, ee dann sie icht offwert gingen. Da sie da unferre uffwert gegingen, da kamen wol vierczig | |
| dann sie icht offwert gingen. Da sie da unferre uffwert gegingen, da kamen wol vierczig man gewapent off sie schlagende und | |
| geslagen was. Er wart sere gewunt, und myn herre Gawan ging zu im und ving ynselb. Sie namen sie und bunden | |
| geschicht also recht, wann ir ein falscher verreter sint!’ Er ging hinweg zuhant als er diß gesprach, und Galeguentins $t hett | |
| alsus saß und aß, da kam ein knappe fur yn gegangen und weynd sere. Die jungfrauw fragt yn warumb er weinde. | |
| sprach er, ‘sie reit die straß die zu Galle wert geet.’ ‘Hei myn herre Ywan, ir leistet mir doch fast gut | |
| synen ritter wiedder. Und der konig wart sere zornig und ging siczen off ein brunnenfluß und begunde sere und lang zu | |
| keme; und jhener begund zu ruffen: ‘Konig Artus, din zytt get hinweg!’ Die in der stat horten diß und begunden allsampt | |
| verstunde des nit, und die jungfrau $t kam zu im gande die yn geleitet het zu der Dolorosen Kartre; also hieß | |
| unfro das er nahe ußer synen sinnen gefarn was. Er ging bald zu dem wechter und sprach zorniclichen zu im: ‘Ich | |
| kamen, da funden sie die andern port vast beschloßen. Sie gingen in den kirchoff, und der konig hieß syn pfaffen lesen. | |
| uff eim hohen reche, der schibelecht was. Umb den rech ging ein galois grabe, darinne waren große eichen gestecket, eine was | |
| großen baumen, einer off den andern gefelzet; und der hag ging da nyden umb und umb umb den rech. Da der | |
| yn, und der einsiedel ließ sie inn. Sie @@s@erbeißiten und gingen all dry in die capelle, und der wiß ritter sagt | |
| der stat begund sere zu ruffen: ‘Konig Artus, din zyt geet hinweg, din zytt get hinweg!’ Der konig was aber nieder | |
| zu ruffen: ‘Konig Artus, din zyt geet hinweg, din zytt get hinweg!’ Der konig was aber nieder off jhener bach gesesßen | |
| zu yren nöten. Der konig stund von sym pferd und ging in jhenen sal, der ußermaßen schön was und groß. Er | |
| also geruffen hetten; sie warent allsamen in die andern balgie gegangen. ‘Nu bin ich fast leydig’, sprach der konig, ‘das ich | |
| Die jungfrauw die im die dry schilt bracht hett was gende siczen in ein fenster und besah die konigin. Sie rieff | |
| begegent im ein groß schar rytend, und ein teil lút gingen auch zu fuß under yn. Enmitten reyt ein groß ritter | |
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