Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gân V. (4315 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

KvHeimHinv 929 sî,/ daz im diu chüniginne bî/ gezieret mit der chrône gê,/ neben im sitze unde stê/ ze himel dâ si chüniginne
KvHeimHinv 1006 vil jæmerlîchen gestânt/ hie vor, sô die andern hin în gânt/ die solher witze waltent/ daz si sich wol behaltent./ Nû
KvHeimUrst 157 dir bûwet,/ der dir wol getrûwet/ und von sînem tische gâst,/ daz dû den verchoufet hâst!/ Noch lebet dîn ungetriuwer rât,/
KvHeimUrst 224 genuoge erchanden in/ und ouch Cayfas der bischof./ âne angest gienc er an den hof/ und hiez ouch in dar în
KvHeimUrst 226 den hof/ und hiez ouch in dar în verlân./ sus giengens zuo dem fiure stân/ und wermten sich, wan ez was
KvHeimUrst 244 fiure stân,/ diu ougen si im verhiengen,/ zeinzigen si dar giengen,/ ûf den hals in ieglîcher sluoc./ wie güetlîche er daz
KvHeimUrst 361 des noch niht siben tage sint,/ daz si im engegen giengen,/ alsus mit gesange enphiengen:/ «chünic der Israhêle,/ trôst lîbes und
KvHeimUrst 568 er hiez mich schône ûf stân,/ mîn bette nemen unde gân/ ze mînem hûse; daz tete ich.’/ dô sprach ein wîp:
KvHeimUrst 579 mich hinder ein tür/ und dâhte, swenne er dâ für/ gât,ne nimt des nieman war,/ sô rüer ich tougenlîchen dar/
KvHeimUrst 774 man sach die tôten ûf stân,/ in der stat offenlîche gân./ diu sunne ir liehten schîn verchôs,/ der tac ouch sîn
KvHeimUrst 784 sach./ dirre wider den sprach:/ ‘hic homo iustus erat.’/ sus giengens redende in der stat:/ ‘dirre mensche was reht.’/ Pylâtus sprach:
KvHeimUrst 830 wil über drî tage erstân/ und in Galylêa für iu gân.»/ nû heizet uns daz grap bewarn./ wir sorgen daz si
KvHeimUrst 868 jene, ‘und sît gar/ âne angest, wir entuon alsô.’/ si giengen hin mit grôzer drô./ swaz si dâ liute funden/ die
KvHeimUrst 931 niuwan sîn gewant,/ dar în in Jôsêp tôten want./ dô giengen si weinende dan./ dar nâch quâmen zwêne man,/ die luogten
KvHeimUrst 939 funden nihtes mê/ wan daz diu wîp funden ê./ die giengen ouch ir strâze/ und weinten âne mâze.’/ ‘war umbe vienget ir
KvHeimUrst 943 ‘wir gedâhten, und tæte wir ieman iht/ der âne wer gienge,/ daz manz uns vervienge/ für übel und niht ze guote./
KvHeimUrst 1000 si hêten hin geleit/ Jôsêben ir gevangen,/ dar quâmen si gegangen./ die tor si balde hiezen,/ rigel und tür entsliezen./ daz
KvHeimUrst 1006 funden unverschart,/ ûf stiezen si die tür./ si sprâchen: ‘vriunt, gât her für!/ ir habet genuoc dâ gelegen./ wir wellen iuwer
KvHeimUrst 1050 vor in ernern./ uns wähset arbeit von in./ dâ mit gê männeclich hin/ ze sînem hûse – ez ist naht –,/
KvHeimUrst 1206 swâ die juden sâzen/ an râte oder an gerihte,/ den giengen si ze angesihte/ und strâftens under ir ougen./ nû was
KvHeimUrst 1301 daz er in gerne sach./ er bat die juden heim gân,/ sînen müeden gast ruowen lân,/ und fruo hin wider quæmen,/
KvHeimUrst 1335 beidiu luft unde gras,/ schate und schœne sidel was,/ dar giengen si sitzen./ mit güetlîchen witzen/ hêten si sich berâten./ Cayphas
KvHeimUrst 1440 hiez mich güetlîche ûf stân/ und sprach: «dû solt her gân,/ lieber vriunt, und chüsse mich.»/ vil chûme erbaldete ich,/ daz
KvHeimUrst 1564 sône chan daz niemen understân/ iuwer strît enmüeze für sich gân.’/ Ez stuont unlange dar nâch,/ – wan den christen was
KvHeimUrst 1895 vater/ sîn chraft benam, dô bater/ mich ze dem paradîse gân/ und seite mir daz dâ solde stân/ ein boum der
KvHeimUrst 1976 der boum der barmunge stât./ des öles des dar ûz gât,/ des solde ich im bringen.’/ ‘dû enmaht ez niht erringen’,/
KvHeimUrst 2142 alsô wurden ouch enspart/ des tempels rigel unde tür,/ und giengen mit der rede her für./ die vor der tür beiten,/
KvMSph 12, 27 der hafen als dike wer piz an den himel; e geng daz wazzer ze perge. Auch kain leichenam, der vor umbsliezzend
KvMSph 14, 28 perinne haizzen oder den himelwagen. Wer nu, daz ain mensch genge $f:(6rb)$f. von dem himelwagen gegen mittemtag, ez moht so verre
KvMSph 20, 23 wahsen, mit den unvernuͤnftigen $t tyren an bekennen und an gen von ainer stat zu der andern. Wanne nu der mensch
KvMSph 20, 29 sache und da beleibt. Also tut der erst himellauf. Der get von der sunnen aufgank an der sunnen undergank und kert
KvMSph 26, 9 pruͤfen sehs kraizz aufgen durch dez tyrkraizzes spitzen und auch gen durch die anvenge der zwelf himelzaichen. Und die sehs kraizze
KvMSph 28, 2 ebenneht hast du in disen reimen: Der krebs die sunwenden geit/ #;eUmb dez heiligen Veits zeit./ Der stainpok ain ander trag/
KvMSph 28, 6 stainpok ain ander trag/ Umb sant Lucien tag./ Der wider geit ain ebennaht/ Umb sand Gedruden praht./ Der swester geit uns
KvMSph 28, 8 wider geit ain ebennaht/ Umb sand Gedruden praht./ Der swester geit uns deu wag/ #;eUmb sand Matheen tag./ @n:DER MERIDIAN.@n. Noch
KvMSph 40, 19 TAG- UND NACHTLÄNGE.@n. Du scholt auch pruͤfen, wenne deu sunne get von dem ersten puncte des stainpoks durch den wider piz
KvMSph 43, 2 dem gestirn des krebs als lange, piz daz der schuͤtzze gent wirt. Aber deu andern zaichen werden schelch geporn und absteigent
KvWHerzm 180 mir gesîn/ und ich bî dir nâch mîner ger./ nu genc, vil lieber herre, her,/ enpfâch von mir diz vingerlîn:/ dâ
KvWHerzm 423 was gar bereitet,/ dô wart niht mê gebeitet;/ der wirt gienc ezzen über tisch/ und hiez tragen alsô frisch/ die trahte
KvWHerzm 497 nâch sô werder spîse guot/ in mich kein swachiu trahte gê./ enbîzen sol ich niemer mê/ dekeiner slahte dinges,/ wan des
KvWHvK 61 aleine./ der selbe knabe reine/ des tages dâ ze hove gie/ vor den tischen unde lie/ dar ûf die blanken hende
KvWHvK 74 an sich genam/ und ein teil gebrach dar abe,/ dô gienc aldâ mit sîme stabe/ des keisers truhsæze/ und schihte daz
KvWHvK 328 mit maneger nôt/ vil sêre winken dâ began,/ daz si giengen alhindan./ /Daz wart getân und diz geschach./ zuo dem keiser
KvWHvK 350 als er ûf gestanden/ was von dem esteriche wider,/ dô gieng er aber sitzen nider/ ûf sînen stuol von rîcher art;/
KvWKlage 14, 6 mit ir <vil> scharpfen strâle./ hin für die küniginne unfrô/ gienc si zuo dem mâle/ und huop ir rede hin zir
KvWKlage 21, 3 sprach aber Kunst diu slehte,/ ‘wan wîlent dô ir nâhen gie/ mîn fröudenrîch gebrehte./ nu lât si mich versmâhen die/ hôch$/
KvWKlage 22, 3 von hôher kür/ die tugende algemeine./ ‘frou Wârheit, nû sô gât herfür,/ und ouch frou Stæte reine,/ und helfet mir daz
KvWLd 1, 87 tôde sluoc/ mit dem süezen trôre,/ der von im dâ gienc/ und den slangen vienc./ /Daz pantier ist dir gelîch,/ daz
KvWLd 11, 49 unde spilt./ swen ir berndez minnezwî/ niht ergeilen künne,/ der sterben unde sî/ lebender fröude ûf erde frî!/ wîp hânt
KvWLd 24, 14 ûz dem mer/ gewalteclichen giezent/ und drîn aber fliezent:/ alsô gat des milten zer/ wider heim aldurch daz jâr./ diu rede

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