Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| âne wer/ disses volkes ein her;/ und weiz daz ouch als mînen tôt,/ west ir ietweder mîne nôt,/ er kæme und | |
| in getete;/ wand ich mich wol umb in versach,/ geschæhez als ez doch geschach,/ sî hetes vrume und êre./ nû velschent | |
| swer sînem zorne niene mac/ getwingen, ern überspreche sich./ leider alsô tet ich mich./ ich hân mich selben verlorn./ ich sprach | |
| schüef in rehte sicherheit/ daz ich der rede wære gereit/ als ich dâ hete gesprochen,/ daz ich in sehs wochen/ mich | |
| mîn herze gie./ sus wurfen sî mich dâ her in,/ als ich des beitende bin/ daz sich mîn lîp sol enden:/ | |
| ranc starke dar nâch/ daz er herre wurde hie/ leider als ez ouch ergie./ er behagete mir ze gâhes wol:/ wan | |
| ich tôt wære gelegen,/ dô hulfet ir mir von sorgen:/ alsô tuon ich iu morgen.’/ //Nu entwâfent er sîn houbet:/ dô | |
| geringet wart ir swære:/ von vreuden sî weinde/ und sprach als sîz ouch meinde/ ‘mirn mac nû niht gewerren,/ sît ich | |
| wartet mîn morgen vruo:/ ich kume ze guoter kampfzît./ und alsô hövesch sô ir sît,/ sone saget niemen wer ich sî./ | |
| herre,/ sô stüende iuch al ze verre/ ze wâgen ein als vorder lîp/ umb ein alsus armez wîp./ mir wær der | |
| durch mich den lîp,/ sone wart nie dehein armez wîp/ als unsælec als ich,/ und dannoch slüegen sî ouch mich./ so | |
| den lîp,/ sone wart nie dehein armez wîp/ als unsælec als ich,/ und dannoch slüegen sî ouch mich./ so ist bezzer | |
| ir vrume leit./ sî wære gerne genesen,/ und möht ez alsô sîn gewesen/ daz er den lîp niht verlür./ sît ab | |
| lân./ //Nû entwelter dâ niht mê/ (sîn lewe volget im als ê)/ und reit unz er ein hûs ersach./ dâ was | |
| an die burcmûre gar./ nû kam mîn her Îwein dar,/ als in der wec lêrte./ dô er ze dem hûse kêrte,/ | |
| wart er wol enpfangen./ vil schiere kam gegangen/ der wirt als ein bescheiden man:/ der gruozt in unde vuort in dan/ | |
| ir vreude hin geleit;/ dâ er niht umbe enweste,/ er als ander geste./ ouch enhet ir vreude unde ir schimpf/ deheiner | |
| und in ein clagen/ diu vreude der man dâ jach./ als daz her Îwein ersach,/ dô vrâgte er den wirt mære,/ | |
| sint/ muoz ich leider sîn unvrô:/ wan ez geziuhet mir alsô.’/ //Dô bat der gast unz an die stunt/ daz im | |
| betelîchen gert.’/ //Er sprach ‘daz sult ir an mich lân./ als ich von iu vernomen hân,/ sô müese iu daz missezemen,/ | |
| wan sîn wort daz was ein eit./ dô bat er als ein vrävel man/ daz er müese vüeren dan/ sîn wîp | |
| sî rîtent nâch./ ouch ensol mir niht wesen gâch,/ niuwan als alle mîne tage;/ und wizze wol swer mich jage/ daz | |
| sî jæmerlîchen an/ alle die dâ wâren,/ und begunde gebâren/ als ein wîp diu sêre/ sorget umb ir êre,/ unde mantes | |
| ein wîp diu sêre/ sorget umb ir êre,/ unde mantes als sî kunde/ mit gebærde und mit munde,/ daz man sî | |
| an in:/ ouch geriet der êrste ungewin/ ze sînen unêren,/ als er den gast bat kêren./ daz was in einem walde./ | |
| gast bat kêren./ daz was in einem walde./ ouch kêrter alsô balde:/ mit grôzen kreften stach er in/ enbor ûz dem | |
| was Kâlogrenant/ der in dâ hangende vant/ niht anders wan als einen diep:/ dern lôst in niht, ez was im liep./ | |
| sper:/ dâ mite wart ouch er/ gesetzet ûf daz gras/ als lanc sô daz sper was./ Segremors erreit in dô:/ dem | |
| daz sper was./ Segremors erreit in dô:/ dem geschach rehte alsô./ dar nâch erreit in Hênete,/ dem er alsam tete./ Plîopleherîn | |
| ich sî alle nenne/ die ich dâ erkenne,/ daz ist alsô guot vermiten:/ wan alle die im nâch riten/ die streuter | |
| verliesen den lîp./ ich suocht in in den selben tagen,/ als ich ez gote wil clagen,/ daz ich sîn dâ niht | |
| sî sich niht verclaget./ nu enpfiengen sî in beide wol,/ als man lieben gast sol./ //Dô sprach der wirt ‘mich dunket | |
| ir vil dienesthaften muot/ traget iuwerm gaste./ er hât sich alsô vaste/ unser swære an genomen,/ wir suln sî mit im | |
| gnüeget rehter mâze./ ich sag iu wie ich in bestê./ als ich iu gelobete ê,/ kumt er uns vruo ze selher | |
| lewe bî im lac/ und anders sites niene pflac/ niuwan als ein ander schâf./ guot spîse und dar nâch senfter slâf/ | |
| gie,/ und hôrte eine messe vruo/ und bereite sich darzuo/ als er kempfen wolde/ den der dâ komen solde./ //Als er | |
| darzuo/ als er kempfen wolde/ den der dâ komen solde./ //Als er dô niemen komen sach,/ daz was im leit, unde | |
| ich rîte.’/ //Diu drô tete in wê,/ und wurden trûrec als ê./ vil müelîch was in ein dinc:/ sîne westen welch | |
| angest cleine./ sus enweiz ich mîn deheinen rât./ ich bin, als ez mir nû stât,/ gunêret ob ich rîte/ und geschendet | |
| die er truoc./ nû vreute sich her Îwein/ daz er als ungewâfent schein./ under den arm sluoc er/ mit guotem willen | |
| vür getragen,/ daz er im hæte geslagen/ noch einen slac als er dô sluoc,/ es wær ze dem tôde genuoc:/ dô | |
| man/ vil unsitelîchen an/ und zart im cleit unde brât/ als lanc sô der rücke gât/ von den ahseln her abe,/ | |
| von den ahseln her abe,/ unz daz der michel knabe/ als ein ohse erluote,/ und wante die ruote/ die er dâ | |
| dô was verendet der strît,/ und viel von der swære/ als ez ein boum wære./ //Von des risen valle/ vreuten sî | |
| gevangen lac./ der wirt begund in starke biten/ (daz wær alsô guot vermiten)/ daz er dâ ruowen wolde:/ ern mohte noch | |
| gelônet mite./ mînen hern Gâwein minn ich:/ ich weiz wol, alsô tuot er mich:/ ist unser minne âne kraft,/ sone wart | |
| sî sitzen,/ und was von sînen witzen/ vil nâch komen als ê:/ wand sî sagent, ez tuo wê,/ swer sînem herzenliebe | |
| wand sî sagent, ez tuo wê,/ swer sînem herzenliebe sî/ alsô gastlichen bî./ //Nu begunder umbe schouwen/ und sach vil juncvrouwen,/ | |
| uns getürre râten/ daz uns mîn vrouwe iht guotes tuo,/ als beide spâte unde vruo/ diu vil getriuwe Lûnete/ unser liebiu | |
| nâher baz./ //Nû was diu reine guote maget/ von vorhten alsô gar verzaget/ daz sî vil kûme ûf gesach:/ do gevienc | |
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