Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| mûzerhabech ûf der hant:/ diz was des hûses herre./ und als er mich von verre/ zuo ime sach rîten,/ nune mohter | |
| hete mir ê genomen/ den zoum unde den stegereif./ und alser mich alsô begreif,/ do enpfienc er mich als schône/ als | |
| ê genomen/ den zoum unde den stegereif./ und alser mich alsô begreif,/ do enpfienc er mich als schône/ als im got | |
| stegereif./ und alser mich alsô begreif,/ do enpfienc er mich als schône/ als im got iemer lône./ $l/ $l/ //Nû hienc | |
| alser mich alsô begreif,/ do enpfienc er mich als schône/ als im got iemer lône./ $l/ $l/ //Nû hienc ein tavel | |
| burc gienc,/ ein juncvrouwen diu mich enpfienc:/ ich gihe noch als ich dô jach,/ daz ich nie schœner kint gesach./ diu | |
| einen schaden clage ich/ (des enwunder niemen),/ daz der wâfenriemen/ alsô rehte lützel ist,/ daz sî niht langer vrist/ mit mir | |
| und ich sîn rehte war genam,/ dô vorht ich in alsô sêre/ sam diu tier, ode mêre./ sîn menneschlîch bilde/ was | |
| anders harte wilde:/ er was einem môre gelîch,/ michel unde als eislîch/ daz ez niemen wol geloubet./ zewâre im was sîn | |
| breit,/ mit grôzen runzen beleit/ ouch wâren im diu ôren/ als einem walttôren/ vermieset zewâre/ mit spannelangem hâre,/ breit alsam ein | |
| wâren granen unde brâ/ lanc rûch unde grâ;/ diu nase als einem ohsen grôz,/ kurz, wît, niender blôz;/ daz antlütze dürre | |
| bêdenthalp diu wangen/ mit wîte bevangen./ er was starke gezan,/ als ein eber, niht als ein man:/ ûzerhalp des mundes tür/ | |
| wîte bevangen./ er was starke gezan,/ als ein eber, niht als ein man:/ ûzerhalp des mundes tür/ rageten sî im her | |
| niuwen stunden/ zwein tieren abe geschunden./ er truoc einn kolben alsô grôz/ daz mich dâ bî im verdrôz./ //Dô ich im | |
| grôz/ daz mich dâ bî im verdrôz./ //Dô ich im alsô nâhen kam/ daz er mîn wol war genam,/ zehant sach | |
| ‘mahtû mich danne wizzen lân,/ waz crêatiure bistû?’/ ‘ein man, als dû gesihest nû.’/ ‘nû sage mir waz dîn ambet sî.’/ | |
| vürhtent sî dich?’/ ‘ich pflige ir, und sî vürhtent mich/ als ir meister unde ir herren.’/ ‘sage, waz mac in gewerren/ | |
| tuont unde lânt./ swer ouch anders under in/ solde sîn als ich bin,/ der wære schiere verlorn.’/ ‘herre, vürhtents dînen zorn,/ | |
| rîte/ einen man der mit mir strîte,/ der gewâfent sî als ich./ daz prîset in, und sleht er mich:/ gesige aber | |
| envar.’/ //Alsus antwurt er mir dô/ ‘sît dîn gemüete stât alsô/ daz dû nâch ungemache strebest/ und niht gerne sanfte lebest,/ | |
| sîn schate und sîn dach./ si ist breit hôch und alsô dic/ daz regen noch der sunnen blic/ niemer dar durch | |
| ich vuor des endes unde vant/ der rede eine wârheit/ als er mir hete geseit,/ und vant dâ grôz êre./ man | |
| mêre,/ diu werlt stê kurz ode lanc,/ sô wünneclîchen vogelsanc/ als ich ze der linden vernam,/ dô ich derzuo geriten kam./ | |
| ein smâreides was der stein:/ ûz iegelîchem orte schein/ ein alsô gelpfer rubîn,/ der morgensterne möhte sîn/ niht schœner, swenner ûf | |
| erlasch diu sunne diu ê schein,/ und zergienc der vogelsanc,/ als ez ein swærez weter twanc./ diu wolken begunden/ in den | |
| enden umbe mich/ wol tûsent tûsent blicke:/ dar nâch sluoc alsô dicke/ ein alsô kreftiger donerslac/ daz ich ûf der erde | |
| wol tûsent tûsent blicke:/ dar nâch sluoc alsô dicke/ ein alsô kreftiger donerslac/ daz ich ûf der erde gelac./ sich huop | |
| nôt,/ ich wære der wîle dicke tôt:/ daz weter wart als ungemach/ daz ez den walt nider brach./ was iender boum | |
| sô grôz/ daz er bestuont, der wart blôz/ und loubes alsô lære/ als er verbrennet wære./ swaz lebete in dem walde,/ | |
| daz er bestuont, der wart blôz/ und loubes alsô lære/ als er verbrennet wære./ swaz lebete in dem walde,/ ez entrünne | |
| dort her reit/ ein rîter: des geverte/ was grimme und alsô herte/ daz ich des wânde ez wære ein her./ iedoch | |
| ein horn:/ ich sach wol, im was an mich zorn./ als ab ich in einen sach,/ mîn vorhte und mîn ungemach/ | |
| im diu êre was geschehen,/ do gebârter rehte diu gelîch/ als im aller tägelîch/ zehenstunt geschæhe alsame./ der prîs was sîn, | |
| niht immer dâ geligen:/ dô geruocht ich gân von dan/ als ein êrlôser man/ und saz aber zuo dem brunnen./ der | |
| daz machet aber sîn hövescheit./ wær mir diu êre geschehen/ als ich in dem laster wart gesehen,/ mîn handelunge wær gnuoc | |
| gevrizzet vil,/ zehant sô hebet sî ir spil:/ herre Îwein, alsô tuot ir./ rât ich iu wol, sô volget mir./ iu | |
| verdagen./ ouch kan erz mir wol undersagen/ mit selher vuoge als er ie pflac,/ die niemen wol gezürnen mac./ mîn her | |
| strîtes vür komen/ mîn her Gâwein:/ des enist zwîvel dehein,/ als schiere so er des strîtes gert,/ ern werdes vür mich | |
| schouwen/ die schœnen juncvrouwen,/ des êrbæren wirtes kint,/ diu beidiu alsô hövesch sint./ so gesihe ich, swenne ich scheide dan,/ den | |
| guot rât.’/ //Alsus stal er sich dan/ und warp rehte als ein man/ der êre mit listen/ kunde gewinnen und vristen,/ | |
| unz er den engen stîc vant/ den sîn neve Kâlogrenant/ alsô kûme durch gebrach./ ouch leit er grôzen ungemach/ unz daz | |
| kam/ des selben waldes herre./ der gruozt in harte verre/ als vîent sînen vîent sol:/ ouch verstuont sich her Îwein wol/ | |
| die werten:/ sî wurden ab mit den swerten/ zehouwen schiere alsô gar/ daz si ir bêde wurden bar./ //Ich machte des | |
| des strîtes harte vil/ mit worten, wan daz ich enwil,/ als ich iu bescheide./ sî wâren dâ beide,/ unde ouch nieman | |
| helm einen slac/ zetal unz dâ daz leben lac./ und alser der tôtwunden/ rehte het enpfunden,/ dô twanc in des tôdes | |
| man/ ze vliehen einen gereiten muot:/ ouch was sîn ors alsô guot/ daz er vil nâch was komen hin./ do gedâht | |
| in/ niht erslüege od vienge,/ daz ez im danne ergienge/ als im her Keiî gehiez,/ der niemens ungespottet liez:/ und waz | |
| von nidere ûf habte enbor:/ sô nam ez einen val/ alsô gâhes her zetal/ daz im nieman entran./ sus was beliben | |
| sluoc zen selben stunden/ dem wirte eine wunden,/ und genas als ich iu sage./ er hete sich nâch dem slage/ hin | |
| nider sleif,/ deiz im den lîp niht begreif/ und sluoc, als ich vernomen habe,/ daz ros ze mittem satel abe,/ und | |
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