Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ‘dâ ist ouch mîn her Îwein hie.’/ ‘wie mohter komen alsô vruo?’/ ‘dâ treip in diu liebe darzuo.’/ ‘sage durch got, | |
| nâch im gie,/ durch ir gemelîche/ do gebârte sî gelîche/ als sî mit bœsem mære/ zuo im gesendet wære./ sî hienc | |
| bî.’/ //Sus stuont er ûf und gie dan/ mit vreuden als ein sælec man,/ und wart doch undâre enpfangen:/ dô er | |
| er kam gegangen,/ weder si ensprach noch enneic./ dô sî alsô stille sweic,/ daz begund im starke swâren,/ unde enweste wie | |
| enbîzet iuwer niht./ swem von dem andern geschiht/ sô leide als ir ir habt getân,/ und sol man des genâde hân,/ | |
| ûf ir vuoz/ und suochte ir hulde unde ir gruoz/ als ein schuldiger man./ er sprach ‘ichn mac noch enkan/ iu | |
| noch êre,/ wan rihtet selbe über mich:/ swie ir welt, alsô wil ich.’/ //‘Welt ir allez taz ich wil?’/ ‘jâ, michn | |
| verdenket mich,/ daz ichz von unstæte tuo,/ daz ich iuwer alsô vruo/ gnâde gevangen hân./ ir hât mir selch leit getân,/ | |
| selch leit getân,/ stüende mir mîn ahte und mîn guot/ als ez andern vrouwen tuot,/ daz ich iuwer niht enwolde/ sô | |
| wundert mîne sinne,/ wer iu geriete disen wân,/ sô leide als ir mir hât getân,/ daz ich immer wurde iuwer wîp.’/ | |
| rîter anderswâ/ baz enpfangen dan er dâ./ si besâhen in als ein wunder/ und sprâchen alle besunder/ ‘wer brâhte disen rîter | |
| der/ den mîn vrouwe nemen sol.’/ in behaget nie rîter alsô wol./ alsus vuorten sî in/ durch die liute enmitten hin,/ | |
| wærer benamen verlorn:/ wan er hete der vart gesworn;/ und als in rehte wart geseit/ des rîters geburt und vrümekheit/ ze | |
| got hât geleit/ triuwe und andern guoten sin,/ volle tugent, als an in,/ und den eins guoten wîbes wert,/ diu niuwan | |
| werte/ unz daz in daz lant vuor/ der künec Artûs, alser swuor,/ zuo dem brunnen mit her./ dô bedorfter guoter wer:/ | |
| kam dar nie in einem tage/ sô manec guot rîter alsô dô./ nû was der herre Keiî vrô/ daz er ze | |
| Kâlogrenant,/ wâ ist iuwer neve her Îwein?/ ez schînet noch als ez dô schein/ und ich wænez immer schîne:/ sîn rede | |
| daz bin ich./ ich muoz eht aber die nôt bestân,/ als ich vil dicke hân getân/ dâ ich vür mînen vriunt | |
| ez tuont,/ od waz si an in selben rechent,/ die alsô vil gesprechent/ von ir selber getât,/ sô ins nieman gestât./ | |
| bôsheit prîse./ her Îwein ist niht wîse:/ er möhte swîgen als ich.’/ diu rede dûhte si gemelich,/ daz er sich dûhte | |
| ich.’/ diu rede dûhte si gemelich,/ daz er sich dûhte alsô guot:/ wan alsô schalclîchen muot/ gewan nie rîter dehein./ dô | |
| dûhte si gemelich,/ daz er sich dûhte alsô guot:/ wan alsô schalclîchen muot/ gewan nie rîter dehein./ dô sprach mîn her | |
| tuot ir im unrehte./ ern gedâhte iuwer nie wan wol,/ als ein rîter des andern sol:/ und daz er nû niht | |
| sprach ‘daz sî getân:/ ich wând ich redte rehte dran./ alsô gerne mac ein man/ übel tuon alsô wol,/ sît ez | |
| redte rehte dran./ alsô gerne mac ein man/ übel tuon alsô wol,/ sît ez nieman reden sol./ ichn gewähenes niemer mêre,/ | |
| dar,/ unde begôz den stein gar./ dô wart daz weter alsô grôz/ daz alle die dâ verdrôz/ die dar komen wâren:/ | |
| brunnen/ er wurd im an gewunnen./ ouch habete her Keiî/ alsô gewâfent dâ bî./ der hete der êrsten tjost gegert:/ der | |
| hant./ dâ mite wart ouch er gesant/ ûz dem satel als ein sac,/ daz ern weste wâ er lac./ done wolder | |
| schande/ vreuten sî sich alle dô:/ dochn was dâ nieman alsô vrô/ alsô mîn her Gâwein:/ wan ez was ie under | |
| sî sich alle dô:/ dochn was dâ nieman alsô vrô/ alsô mîn her Gâwein:/ wan ez was ie under in zwein/ | |
| rücke überladen./ ez enkund im niht geschaden/ an sînen vreuden alsô/ daz er iender unvrô/ gegen einem hâre wurde dervon:/ wan | |
| ouch den brunnen/ mit manheit gewunnen/ und wert ouch den als ein helt./ si gedâhte ‘ich hân wol gewelt.’/ //Der gast | |
| unde guot,/ der erzeicte getriuwen muot/ hern Îwein sînem gesellen;/ als ouch die wîsen wellen,/ ezn habe deheiniu grœzer kraft/ danne | |
| durch ir wîp verligen./ kêrt ez niht allez an gemach;/ als dem hern Êrecke geschach,/ der sich ouch alsô manegen tac/ | |
| an gemach;/ als dem hern Êrecke geschach,/ der sich ouch alsô manegen tac/ durch vrouwen Ênîten verlac./ wan daz er sichs | |
| durch vrouwen Ênîten verlac./ wan daz er sichs erholte/ sît als ein rîter solte,/ sô wære vervarn sîn êre./ der minnete | |
| ir sult mit uns von hinnen varn:/ wir suln turnieren als ê./ mir tuot anders iemer wê/ daz ich iuwer künde | |
| der rîterschefte bî/ diu im ze suochenne sî./ ich rede als ichz erkennen kan./ nû durch wen möhte ein vrumer man/ | |
| liut unde lant./ ein wîp die man hât erkant/ in alsô stætem muote,/ diun bedarf niht mêre huote/ niuwan ir selber | |
| eins alten wîbes rât/ bringen mac ze missetât./ //Ir hât alsô gelebet unz her/ daz ichs an iu niht wandel ger,/ | |
| her/ daz ichs an iu niht wandel ger,/ nâch êren als ein guot kneht:/ nû hât ir des êrste reht/ daz | |
| drî mîle ode mê./ daz scheiden tete ir herzen wê,/ als wol an ir gebærden schein./ daz senen bedahte her Îwein/ | |
| wol an ir gebærden schein./ daz senen bedahte her Îwein/ als er dô beste kunde:/ mit lachendem munde/ truobeten im diu | |
| wîp und den man,/ und volget im doch dewederz dan,/ als ich iu nû bescheide./ sî wehselten beide/ der herzen under | |
| kraft./ waz touc er nû ze rîterschaft?/ er muoz verzagen als ein wîp,/ sît wîbes herze hât sîn lîp/ und sî | |
| ir rede hie./ ichn weiz ir zweier wehsel niht:/ wan als diu âventiure giht,/ sô was her Îwein âne strît/ ein | |
| möhte sehen:/ dâ vürdert er in in allen wîs/ und alsô gar daz im der prîs/ aller oftest beleip;/ unz er | |
| er überhôrte und übersach/ swaz man dâ tete unde sprach,/ als er ein tôre wære./ ouch nâhten im bœsiu mære./ im | |
| wære./ ouch nâhten im bœsiu mære./ im wîssagete sîn muot,/ als er mir selbem ofte tuot:/ ich siufte, sô ich vrô | |
| sî gâhte über jenez velt/ unde erbeizt vür diu gezelt./ als schiere sî den künec sach,/ dô kam sî vür in | |
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