Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| bewart harte./ //Der ende der sint viere,/ daz gesteine ist also here./ der steine allir iegelich/ treit ein lieht also erlich/ | |
| ist also here./ der steine allir iegelich/ treit ein lieht also erlich/ widir den andiren besundir./ daz ist ein michil wundir./ | |
| ist niht./ //Daz alle die loute/ gahoten vor der broute,/ also solten wir alle geliche/ gahen in daz selbe himilriche./ dar | |
| einen foulen hunt,/ wir verwinten die nase joch den munt./ also schulen wir uns alle/ winten von der helle./ diu stinchet | |
| hin widere,/ im funkit sin gevidere,/ diu ougen sint im also lieht –/ des enhabet er e niht./ so habet der | |
| daz ende niht geneme./ so hat er dannoch den muot,/ also vil maniger tuot,/ ob erz selbe gelebe,/ daz er ir | |
| lat die spangen sin,/ die diu brout an ir hæte,/ also schone an ir wæte./ //Daz golt vil ziere/ daz bezeichent | |
| ir wæte./ //Daz golt vil ziere/ daz bezeichent die bihte also here./ diu wiere dar inne/ diu bezeichent die waren minne,/ | |
| dem herren joch dem chnehte,/ der vrouwen joch der diwe,/ also si habent riwe,/ mennechlich nach sinem gewurhte:/ da mugen wir | |
| in der vare/ unde si louhte ubir alle die schare/ als ein liehtir tagesterne,/ daz si si leiten so gerne,/ daz | |
| si si leiten so gerne,/ daz bezeichent die heilige maget,/ als uns daz buoch hat gesaget,/ daz si von einem edelen | |
| verlorn,/ do wolde er werden ane zorn./ //Da tet got als ein vogil tuot,/ der ist ime also gemuot:/ so er | |
| //Da tet got als ein vogil tuot,/ der ist ime also gemuot:/ so er sin jungide gebirt/ unde daz boslich wirt,/ | |
| wirt,/ hoi, wie leide im danne geschihet,/ swenne er ez also swarzziz gesihet!/ selbe tuot er im den tot,/ des chumet | |
| da getan hat./ selbe læt er sin bluot,/ daz im also we tuot./ ez bewillet der vogil guote/ mit sin selbes | |
| gevidere/ in sin heiz gebruote:/ daz tuont die sine guote./ //Also tet got der riche/ uns allen geliche,/ do er des | |
| neruohte er unsir mere./ //So chert er abe sinen muot,/ also noch der riche man tuot./ der herre des armen hat | |
| nahist, der do gelach./ sine martir er in do seite,/ als er den willen heite./ //Undir sinen jungiren da wart ein | |
| begat,/ daz ze der selben broute bestat,/ dem ist si also edil unde also here,/ so dem allersten zware./ //Nu beschirme | |
| der selben broute bestat,/ dem ist si also edil unde also here,/ so dem allersten zware./ //Nu beschirme uns got alle/ | |
| wie mügen die an totes permet geschribenn werden. Nach dem als dir getzimt ze forschen und mich nüeslich ist ze trachtenn, | |
| Sunnderlich und ze dem aller ersten tzimpt dem chünig wol als vil als gen im selber das der leünt seines namens | |
| trinncken, und tue den geleichen sam du auch trinckest unnd als ob du truncken seist; wann allso machtt du vernemenn $t | |
| ieglichenn wider ziehenn von allen unersamen wercken. Wer twinget dich als emssigklich ze schwern, es sol nimmer geschehen an grosseu notturfft. | |
| gestirme. Du sollt nichtt gelaubenn den getzierten wortenn der unweisenn, als die da jehent das die chunst der planetenn schwär sei, | |
| si fürsichtigklichen enpfangen unnd verfarent weschaidenlich an schwäre groß sergikait, als wie wann man sich versicht aines kaltenn winnders, so weraitent | |
| esse die speis, die füegen seiner complexion in seiner gesunthait, als wie wer ist ainer haissen nature, dem gefüegent wol haiß | |
| unnd haiß dir daz essenn fürsetzenn das man fürsetzen sol, als wie wer isset ze ainem imweise waich speis, die waich | |
| klainenn speis gebernt dünnes und klares pluet und guet pluet als kern und hüenr und kapaun unnd air. Groß speis sind | |
| sollt wissenn das die wasser nütz sind ainem ieglichem lebennden als wol dem leblichen als dem wachsendenn. Du sollt gedenken das | |
| wasser nütz sind ainem ieglichem lebennden als wol dem leblichen als dem wachsendenn. Du sollt gedenken das ich dich vil geleret | |
| er von den überflüssigkaiten, die da kalt sint und gros. Als der wein iee roter und diker ist, so er iee | |
| wellenn wir sagenn von den pflanntzen und von den stainenn als vil so genüeget zu den gegenwurtigenn $t werchen. Du sollt | |
| ist zuversicht $t unnd getrauen der signufte ietweders von ieglichem, als der leibe ist ain zesamen füegung ietweders tailes. Wann die | |
| ſeviboͮmeſ. $t vnde einniz ephoͮweſ. v3nde einez betonice. v3nde nim alſe vil wllinun ſo dv maht mit fier vingirn vf gehebin. | |
| oͮgin. Nim zoͮ vnze cvminſ. v3nde ein halbe orgementeſ. v3nde alſe vil der gepuluertun nebetun. ſo dirre beidir iſt. v3nde mache | |
| V pheninge gewage. coſteſ. VIII gewage. galgan. V pheninge. lorber alſ$/ vile. granomaſtice. VIII pheninge. zoͮ unciaſ epphenſamen. alſ vil feniculi. | |
| pheninge. lorber alſ$/ vile. granomaſtice. VIII pheninge. zoͮ unciaſ epphenſamen. alſ vil feniculi. alſ vil tillinſamen. alſ vil petroſilini. lubeſtechen eine | |
| vile. granomaſtice. VIII pheninge. zoͮ unciaſ epphenſamen. alſ vil feniculi. alſ vil tillinſamen. alſ vil petroſilini. lubeſtechen eine halbe unce. Diſiv | |
| pheninge. zoͮ unciaſ epphenſamen. alſ vil feniculi. alſ vil tillinſamen. alſ vil petroſilini. lubeſtechen eine halbe unce. Diſiv alliv mache zeime | |
| II, . Git l4ibra II. cinamomi l4ibra II. vnde honegeſ alſo uil ſo dv bedvrfiſt. Dirre lectuarium ſol man frvge gebin | |
| nâch lobe kunde strîten./ er hât bî sînen zîten/ gelebet alsô schône/ daz er der êren krône/ dô truoc und noch | |
| in sîn hûs/ zeinen pfingesten geleit/ nâch rîcher gewonheit/ ein alsô schœne hôchzît/ daz er vordes noch sît/ deheine schœner nie | |
| der erde/ bî niemens zîten anderswâ/ sô manec guot ritter alsô dâ./ ouch wart in dâ ze hove gegeben/ in allen | |
| wol erkant/ daz under uns niemen wære/ sô höfsch und als êrbære/ als ir wænet daz ir sît./ des lâzen wir | |
| daz under uns niemen wære/ sô höfsch und als êrbære/ als ir wænet daz ir sît./ des lâzen wir iu den | |
| teil verdaget,/ daz zæme iuwerm namen wol./ ich enpfâhe gerne, als ich sol,/ iuwer zuht und iuwer meisterschaft:/ doch hât sî | |
| an iu ungewon:/ ir werdet unwert dervon./ ir strâfet mich als einen kneht./ gnâde ist bezzer danne reht./ ichn hân iu | |
| vor iu dagen.’/ //Sus antwurte Kâlogrenant/ ‘ez ist umb iuch alsô gewant/ daz iu daz niemen merken sol,/ sprechet ir anders | |
| ist ein dinc wol kunt:/ ezn sprichet niemannes munt/ wan als in sîn herze lêret:/ swen iuwer zunge unêret,/ dâ ist | |
Ergebnis-Seite: << 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 >> |