Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| und die sporn beide/ hinder der versenen dan:/ er genas als ein sælec man./ //Dô im daz ros tôt gelac,/ done | |
| sælec man./ //Dô im daz ros tôt gelac,/ done mohter, als er ê pflac,/ niht vürbaz gejagen:/ ouch het er den | |
| doch was sîn meistiu swære/ daz er im vor dan/ alsô lebendec entran./ //Ich wil iu von dem hûse sagen/ dâ | |
| dem hûse sagen/ dâ er inne was beslagen./ ez was, als er sît selbe jach,/ daz er sô schœnez nie gesach/ | |
| //Er sprach ‘so ensol ich doch den lîp/ niht verliesen als ein wîp:/ michn vindet nieman âne wer.’/ si sprach ‘got | |
| den künec von ir:/ herre, daz geloubet mir,/ ich schiet alsô von dan/ daz mir dâ nie dehein man/ ein wort | |
| ich weiz doch wol daz ez geschach/ von mîner unhövescheit./ alsô het ich ûf geleit,/ ichn wære ir gruozes niht sô | |
| ûf geleit,/ ichn wære ir gruozes niht sô wol wert,/ als man dâ ze hove gert:/ ich weiz wol, des engalt | |
| sîn:/ her Îwein, nemet diz vingerlîn./ ez ist umben stein alsô gewant:/ swer in hât in blôzer hant,/ den mac niemen, | |
| nû stuont ein bette dâ bî in:/ daz was berihtet alsô wol/ als ein bette beste sol,/ daz nie künec bezzer | |
| ein bette dâ bî in:/ daz was berihtet alsô wol/ als ein bette beste sol,/ daz nie künec bezzer gewan:/ dâ | |
| dô huopz gesinde grôzen schal/ ze bêden porten über al,/ als sîz im niht wolden vertragen/ der in den herren hete | |
| ouch tragent sî in vür iuch hin,/ sîne liebe gesellen,/ als si in begraben wellen,/ mînen herren, ûf der bâre./ so | |
| sehent wol alle die hinne sint:/ ezn wær dan cleine als ein mûs,/ unz daz beslozzen wær diz hûs,/ sone möht | |
| der bâre gienc ein wîp,/ daz er nie wîbes lîp/ alsô schœnen gesach./ von jâmer sî vürder brach/ ir hâr und | |
| daz sî sich niht enslüege mê./ im tete der kumber alsô wê/ an dem schœnen wîbe/ daz erz an sînem lîbe/ | |
| dâ vor wære wunt,/ er begunde bluoten anderstunt./ nû seht, alsô begunden/ im bluoten sîne wunden,/ dô man in in daz | |
| im von gehiuren dingen/ nie mohte misselingen./ ez ist niuwan alsô komen:/ der im den lîp hât genomen,/ daz ist ein | |
| gesinde dan/ und gruozte den verborgen man/ und trôst in als ein hövesch maget./ ouch enwas her Îwein niht verzaget:/ im | |
| Îwein niht verzaget:/ im hete diu minne einen muot/ gegeben, als sî manegem tuot,/ daz er den tôt niht entsaz./ doch | |
| swære/ sam er under in wære./ mit listen sprach er alsô/ ‘ouwê, diz volc ist starke unvrô:/ mir gât ze herzen | |
| und von milte./ ezn gereit nie mit schilte/ dehein rîter alsô volkomen./ ouwê wie bistû mir benomen?/ ichn weiz war umbe | |
| daz her Îwein ersach,/ dô lief er gegen der tür,/ als er vil gerne hin vür/ zuo ir wolde gâhen/ und | |
| die wunden sluoc der Minnen hant./ ez ist der wunden alsô gewant,/ sî wellent daz sî langer swer/ dan diu von | |
| mit ir süeze/ vil dicke under vüeze/ der schanden gevallen,/ als der zuo der gallen/ sîn süezez honec giuzet/ und der | |
| minnet er sî deste mê,/ und im wart nâch ir alsô wê/ daz diu Minne nie gewan/ grœzern gewalt an deheinem | |
| möhte sich gevüegen daz/ daz sî mir gnædec würde/ nâch alsô swærer bürde/ mîner niuwen schulde?/ ich weiz wol daz ich | |
| trœsten sol:/ und wirt mîn vrou Minne/ rehte ir meisterinne/ als sî mîn worden ist,/ ich wæne sî in kurzer vrist/ | |
| billîch gemache./ ezn ist nie sô unmügelich,/ bestât sî sî alsô mich/ und rætet ir her ze mir,/ swie gar ich | |
| ir gebot getân:/ dâ von sol sî mich niht lân/ als unbescheidenlich under wegen./ ouwî wan wolde sî nû pflegen/ gebærde | |
| zuo getân,/ dâ sî durch was gegangen:/ und er was alsô gevangen/ daz im aber diu ûzvart/ anderstunt versperret wart./ daz | |
| im aber diu ûzvart/ anderstunt versperret wart./ daz was im alsô mære,/ wan ob ietweder porte wære/ ledeclîchen ûf getân,/ und | |
| getân,/ und wærer dâ zuo ledec lân/ aller sîner schulde/ alsô daz er mit hulde/ vüere swar in dûhte guot,/ sone | |
| erkande wol diu wîse maget/ daz er ir vrouwen meinde,/ als sî im sît bescheinde./ sî sprach ‘ir muget wol wesen | |
| sprach ‘ir muget wol wesen vrô:/ wan ich gevüegez wol alsô/ mit etelîchem dinge/ daz ich iuch hinnen bringe/ noch ode | |
| herre erslagen:/ nû mac iuch got wol stiuren/ mit einem alsô tiuren.’/ ‘meinstuz sô?‘ ‘vrouwe, jâ.’/ ‘wâ wære der?‘ ‘eteswâ.’/ ‘dû | |
| unstætekheit:/ ich weiz baz wâ vonz geschiht/ daz man sî alsô dicke siht/ in wankelm gemüete:/ ez kumt von ir güete./ | |
| herren wandel hân,/ sone wilz diu werlt sô niht verstân/ als ez doch gote ist erkant:/ der weiz wol, ob mîn | |
| durch iuch an,/ erne wære iuwer man?/ ir sprechet eht als ein wîp./ gebet ir im guot und lîp,/ ir muget | |
| schœne unde jugent,/ geburt rîcheit unde tugent/ und muget einen alsô biderben man/ wol gewinnen, obs iu got gan./ nune weinet | |
| ez ist niht wænlich:/ wan ez ist gar diu wârheit./ als ich iu nû hân geseit,/ rehte alsô hât ein man/ | |
| gar diu wârheit./ als ich iu nû hân geseit,/ rehte alsô hât ein man/ gesiget mînem herren an./ daz wil ich | |
| den wirt erslagen hât./ ob ez anders umb in stât/ alsô rehte und alsô wol/ daz ich im mîn gunnen sol,/ | |
| hât./ ob ez anders umb in stât/ alsô rehte und alsô wol/ daz ich im mîn gunnen sol,/ sô muoz er | |
| //Daz sî ir maget ie leit gesprach,/ daz was ir alsô ungemach/ daz sîz vil sêre clagete./ morgen, dô ez tagete,/ | |
| ouwî sî sint des vil vrô/ daz sî der lantwer alsô/ über werden müezen:/ sî bietent sich ziuwern vüezen,/ swenne si | |
| schiere besant:/ wan er was dâ zehant./ der garzûn tete als si im beschiet,/ er hal sich als sî im geriet:/ | |
| der garzûn tete als si im beschiet,/ er hal sich als sî im geriet:/ wan er was gemachet unde gereit/ zaller | |
| wære under wegen,/ do begunde diu maget des rîters pflegen/ als ir got iemer lône./ sî bât in harte schône./ ouch | |
| unde bunt:/ wan des was der wirt zaller stunt/ gewarnet als ein hövesch man/ der wol des lîbes pflegen kan/ und | |
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