Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| du mir mîn trûren swachen? wenne wiltu süeze fröide machen,/ alsô daz ir rôter munt mir lieplîch wolde lachen?/ triutelehter lîp, | |
| tuot si daz, sô wirde ich frô, diu süeze minneclîche,/ alsô daz mir wurde ein gruoz von ir vil rôtem munde/ | |
| walt heid ouwe wol bekleit mit manger wunneclîchen spæhen wât./ alsô hât mîs herzen frouwe/ sich bekleit mit kleide daz ir | |
| mich jâmert nâch den kleiden,/ sît si stânt der lieben alsô wol!/ //Wil si mînen kumber wenden, diu vil reine minneclîche | |
| schât mir niht: ob mich diu süeze reine/ wil meinen als ich meine/ si lieben alterseine,/ sô schât ir haz mir | |
| mîne daz muoz iemer trûric sîn, ez enwende ir güete alsô/ daz si guote trœste mir daz herze mîn./ hei nahtegal!/ | |
| hei wære ab daz/ âne ir haz/ daz ichs umbevienge alsô,/ Minne, sunder dînen danc, sô wære ich frô. //Minne, ‘sunder | |
| dich wagen. //Amme, nim daz kindelîn, daz ez niht enweine,/ alse liep als ich dir sî./ ringe mir die swære mîn:/ | |
| //Amme, nim daz kindelîn, daz ez niht enweine,/ alse liep als ich dir sî./ ringe mir die swære mîn:/ dû maht | |
| bleip dannoch ân erge,/ daz sie kein sünde nie begie:/ alsô gebar si Krist./ sît aller welte missetât/ von ir wart | |
| im der geist sô frône/ in rehter liebe enzücket wart,/ als uns diu schrift geseit,/ in gotes tougenîe,/ dar în sich | |
| erquicket,/ sîn geist der wart im heimelîch/ von gote gegeben als ê./ die drî die zwên der eine/ bekomen sint von | |
| ein wîp mit wîbes krefte/ sol vor dîner meisterschefte/ vristen alsô lange sich./ //Sumerwunne, swer dich schouwen welle, der kêr in | |
| der vogel dœne,/ willekomen sî der klê,/ dur den wunneclîche als ê/ bluomen sint gedrungen./ willekomen sî diu liehte sunne,/ diu | |
| sît die herren sint verzeit/ hiure an miltekeit./ //Schande starc als ein helfant ûz gesant/ kumt gerant/ in diu lant,/ füeret | |
| die dâ bôsheit hant./ Milt sich hinder Kerge want/ birgt als ein vasant./ Êren veste sint verbrant,/ ir gewant/ stêt verpfant./ | |
| die lewen kreftic in den schanden./ //Swâ golt geliutert wirt alsô daz es niht mêre gunters hât,/ dâ minret sich sîn | |
| ungezieret. dan/ si hât der siben künste drî/ von rede alsô genomen./ die ander vier sun mâze geben/ mit zal. diu | |
| oben nu unden;/ der himel ordenunge uns lêret/ diu leste. alsô sint siben künste funden./ //Mâc, ob sich liebet dir mîn | |
| daz si missetât dem man erwendet./ geschiht des niht, reht alse ein bluot/ nâch arger tât scham rœtet unde schendet./ scham | |
| waz wie wâ wenne und wem si gâbe biutet./ swer also gît, dâ wirt gegeben/ ein gâbe im der vrô Êre | |
| und nider entwirdet unde unêret./ $p/ $p/ diu kerge ist alse unreiner art/ und alse gar von gotes gunst gewendet,/ swaz | |
| unêret./ $p/ $p/ diu kerge ist alse unreiner art/ und alse gar von gotes gunst gewendet,/ swaz kerge in laster lange | |
| daz sî gewerben mohten nâch der spîse:/ des nahtes mûsen alse er pflac/ daz lêrte er sî gar wol nâch hûwen | |
| pflac/ daz lêrte er sî gar wol nâch hûwen wîse./ als tuot ein ungeslahter rât/ die jungen herren nâch den schanden | |
| dîn wille ervüllet werde an uns nâch dîner gir/ hie als in himelrîche durch dîn êre./ du gib uns tegelîchez brôt/ | |
| vînde kraft von uns vertrîbe./ vergib uns unser schulde gar/ als wir vergeben unsern schuldigæren/ und mache uns alles hazzes bar/ | |
| gar sorgen bar,/ swenn ich si sihe gekleidet stân/ und alsô schœne vor mir gân/ alsam ein engel wol getân./ //Ein | |
| manic man/ des in sîn herze niht gelêren kan,/ wan als er von fremdem dinge/ gert ze gewinnen sinne./ swer muotet | |
| an der heide bluomen schœne/ blüejent gen des meien schîn./ alsô blüet mîn hôher muot/ mit gedanken gen ir güete,/ diu | |
| des leider niht gedâht,/ daz sich ende sô mîn strît/ als einem dem sô wol geschiht,/ der nâhen bî bî liebe | |
| minnen,/ sô hilfestu mir enzît./ //Wol mich, ez ist ergangen/ alse ich lange hân gegert:/ jâ hân ich sie gevangen,/ von | |
| mich beider frî./ //Jâ lâze ich sie wol dingen/ schône als ein gevangen sol./ mac sie mir helfe bringen/ unde trôst | |
| füegen müeze vil frœlîche tage./ //Der werlde werde ich unwert als ein man/ der nie nâch êren noch fröiden geranc,/ obe | |
| herzen ie langer ie mêre,/ daz ich ir êre,/ rehte als ein wunder $s sô sunder, $s sô sêre,/ minne unde | |
| ich valde $s mit triuwen algernde ûf ir füeze,/ dazs als Ysalde $s Tristramen getrœsten mich müeze/ unde alsô grüeze/ daz | |
| füeze,/ dazs als Ysalde $s Tristramen getrœsten mich müeze/ unde alsô grüeze/ daz ir gebære $s mîn swære $s mir büeze,/ | |
| wünschen, müeze danken dir./ //Owê daz ich bî den wolgemuoten alsô lange muoz belîben ungemuot/ unde ich doch der grôzen swære | |
| si minnen diu mich hazzet? sol mir lieben diu mir alsô leide tuot?/ jâ, sô wil daz herze und aller mîn | |
| mir fröide, diu mich sorgen solde machen frî./ nû lâts alsô rouben: sî mac fröiden mich vil wol behern :/ ab | |
| hô./ //Owê soldich ir vil lieben, ir vil guoten hôchgemuoten, alsô nâhen sîn,/ daz ich ir von mînem wunsche müeste sagen,/ | |
| munde ein minneclîcher friundes gruoz,/ süeze in triuwen wol geliutert alse ein golt,/ obe ich des iht innerclîchen wünsche? jâ, sô | |
| ir helfet wünschen daz ich werde der vil lieben werden alsô wert/ daz si mîn ze herzen friunde müeze jehen./ würde | |
| ich immer von ir mînes wunsches sô ze wunsche und alsô wünneclîch gewert,/ seht, sô möhte man mich hôchgemuoten sehen./ wan | |
| wan $s man sô fröiderîchen al diu werelt nie gewan,/ alse ich denne wære, swanne ich ir vil minneclîchez jâ/ vernæme | |
| vil schamerôt/ tuont mich die jehent ich sî nu niht als ê sô fruot./ //Ob mich mîn klage niht anders kan | |
| werdikeit,/ die man von ir güete seit./ //Got sî mir als ich ir sî,/ got der müeze ir mange fröide geben,/ | |
| frî,/ got der lâze mich die zît geleben,/ daz mir alsô wol geschehe/ daz sî mîn ze friunde jehe./ //Er tôre | |
| dazs ot sîn behuot,/ mit huote beslozzen vil sêre und alsô/ daz in diu huote behüete den muot/ mit rehter güete | |
| huote sô werlîchen stât,/ si wert sich unprîses ze rehte als si sol;/ niuwan des einen dess an mir begât./ sîn | |
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