Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| pabeſt, do wurden ſi des en ein, das diu ſelbe hochcʒeit alſo geſtůnde, das ſi auer dem almehten got diente vnd diu | |
| in ere ſante Peters an dem anegenge diſſes manodes. Mit alſo ſůʒʒer rede, ſo erwarf diu chæiſerinne da ʒe dem ſente, | |
| da got dienten vnd ſant Peter. Er geſacʒet oͮch, das alſo man in ê von des cheiſers chelre ʒeſen gebe, das | |
| in ê von des cheiſers chelre ʒeſen gebe, das ſi alſo da in ſant Peters munſter an dem ſelben tage ein | |
| heiligen engle mit ſant Petro ʒe dem himelriche beſtatet wurden. Alſo můʒ es vns ergen. Amen. Von $t der aufart vnſer | |
| ſchilte vnd alles gewefene becʒeichent die tugende des almehten gotes. Alſo diu můre mit den wahteren behůtet iſt, alſo was ir | |
| almehten gotes. Alſo diu můre mit den wahteren behůtet iſt, alſo was ir vil heiliger lip mit heiligen engelen cʒallen cʒeiten | |
| genade. Das ander leben, das iſt auer herere; das iſt alſo getan, das die ſaligen meniſchen alle die wunne vnd alle | |
| ſi in dem lobe des almehten gotes ʒallen cʒeiten wæren, alſo ſint ſi in dem lobe vnſers herren vnd in den | |
| gedenchen mohte. Owi, wie diemůteclichen ſi dem heiligen engel antwurte, alſo ir der engel die himeliſche potſchaft geſait. Do wart ſi | |
| du mir haſt geſeit, ſin wille werde an mir erfullet.#.’ Alſo was ſi cʒallen cʒeiten in dem dienſte vnd in dem | |
| wolte, do floch ſi mit im in ein ander riche. Alſo erfulte ſi diu ʒwai leben ſo vollecliche, das nie nehein | |
| wir in diſem leben das ewige leben verdienen můʒʒen. Amen. Alſ %,vnſer vrowe verſchiet Oleum $t effuſum nomen tuum, ideo adoleſcentule | |
| den freiſen choment vnd ʒe ſtade vnd ʒe lande chomen, alſo ſult ir ir vil heiligen namen an ſehen, vncʒe das | |
| geben allem dem poͮmgarten. Pi den ſelben vier waʒʒeren ſtůnden, alſo iʒ got wolte, vil manich edeliu wůrcʒe vnd vil manich | |
| die, die vnſer herre got mitter fuͤihte des heiligen geiſtes alſo geueſtenet hat, daʒ ſi [wol] von rehte heiʒent die poͮme | |
| gehies, ſwie ſi den fluͤch der e vorhte. Der was alſo getan: Swelich wip niht #;owchers prahte, div niht chindes trvͦg, | |
| gotes chomen ſint, ob wir die in irer hohcʒit eren, als wir von reht ſullen, ſo iſt das michel rehte, das | |
| selbe vns ʒe genaden uʒ aller der werlt erwelt hat, alſo er ſelb ſprichet: #.,Ich han iuch erwelt von der werlt, | |
| #.,Sicut miſit me pater et ego mitto vos in mundum. Alſo mich min vater ſant, alſo ſent ich euch in die | |
| ego mitto vos in mundum. Alſo mich min vater ſant, alſo ſent ich euch in die werlt.#.’ Sin vater ſant in | |
| werlt, das er mit ſiner marter die armen menſchen erlediget. Alſo ſant er ſin heilige iunger ʒe der marter. Er ſprach: | |
| heilige iunger ʒe der marter. Er ſprach: #.,Ich ſent iuch alſo diu ſchaf vnder die wolf.#.’ Der wolf was Nero ainer, | |
| ſant Andream, der chunich Aſtrages hieʒ ſant Bartholomeum $t ſchinten alſo ein rint, vnd ander vil manic reʒʒe wolfe waren, die | |
| diu werlte, da enſei ir lere vnd ir predige chomen. Alſo habent ſi diu chriſtenhait $t gelert vnd habent ſi ʒe | |
| terre. Si hat auch vnſer herre gebenmaʒet dem ſalcʒ, wan alſo das ſalcʒ das eʒʒen geſmach machet vnd die wurme ſtirbet | |
| vnd let iʒ niht fulen, das wol geſalcʒen $t iſt, alſo habent vns die poten mit dem heiligen gotes worte dem | |
| den almehtigen got vor allen dingen minnen vnd vnſer ewen chriſten alſo vns ſelben, das wir vns ʒe allen cʒeiten vor den | |
| behalten, die alle vnſer ſvnde verdechet. Wellen wir diſiu dinc alſo behalten, ſo ſin wir dem almehtigen got liep. So helfent | |
| wurden erhangen, etlich wurden in diu waʒʒer verſenchet, etlich wurden alſo lebentich geſchunten, etlich wurden geſmidet, etlichen wart diu ʒunge uʒ | |
| plien geworfen, ſumlich wurden geroſtet uf yſninen roſten. Sumlich wurden alſo lebentic in die erde gegraben, $t das haupt nider, die | |
| gern. Nv wir ir hochʒit begen, nu handelen vnſer ſach alſo, das ſi vns frum ſei, das wir der eren, der | |
| man vnd wip, das die diu werlt nu flihent, vnd alſo ſi mit den ſvnden waren begriffen, alſo ſint ſi nu | |
| nu flihent, vnd alſo ſi mit den ſvnden waren begriffen, alſo ſint ſi nu mit den heiligen tugenden errainet. Der ê | |
| aller maiſte mac, vnd giltet den er iht genomen hat. Alſo beʒʒirent ſich wib vnd man von irer heiligen lere vnd | |
| ſi wurden verſendet, ir ſpotet diu werlt, ſi ahtent ir alſo ſi noch hiut tůnt. Si liten hunger vnd froſt vnd | |
| die erchucten ſi, die brahten ſi wider ʒe gotes hulden[, alſo der heilige herre ſant Nycolaus getan hat, des hochʒit wir | |
| vns arme ſvndære. Swie ir leben heilich vnd gotlich wære, alſo nu ſchin iſt, wan ſi von den luten vnd von | |
| ſo iſt das aller maiſte, der den heiligen magtům behaltet. Als ir nu vernomen habet, vnſer herre ſait ſinen heiligen iungern | |
| werch, in ir lieht vaʒ, – das iſt in ir hercʒen, alſo brinnent engegen dem brůtgam tragent. Die tvmben megde, die enhabent | |
| menſchen ʒe dem lobe vnd ʒu dem dienſt ires ſchepheres. Alſo groʒ iſt diu genade des almehtigen gotes her ʒe dem | |
| menſchen, daʒ er ſin hercʒ gemaineveltiget $t het her ʒim alſo verre, daʒ enhain menſch verloren mach werden, wan der ain, | |
| lieʒ vns hie in erde ſin gothait, vnd minnete vns alſo verre, daʒ er da ʒe himel an vns niht ſin | |
| wolt er auch hie in erde ſin hůs haben, daʒ alſo wol diu erde ſam der himel ſiner barmehercʒichait vol were. | |
| daʒ haus nimer chomen, daʒ da ʒe himel iſt; vnd als ein iegelich guͤt huͤs mit ainer gůten muͤre vmbevangen iſt, | |
| ein iegelich guͤt huͤs mit ainer gůten muͤre vmbevangen iſt, alſo iſt dicʒ huͤs der chriſtenhait mit dem heiligen gelauben vmbemuͤret. | |
| vmbemuͤret. Swer uʒerhalb deʒ gelauben iſt, der enmach niht geneſen, alſo diu heilige ſcrift ſprichet: #.,Sine fide impoſſibile eſt placere deo.#.’ | |
| in dem fiure vnd muͤʒ an mail ſin vnd muͤʒ alſo rain ſin als div heilige ſcrift ſprichet: ,De omni verbo | |
| vnd muͤʒ an mail ſin vnd muͤʒ alſo rain ſin als div heilige ſcrift ſprichet: ,De omni verbo ocioſo, quod locuti | |
| vnſer herre got daʒ vindet, do macht er ſin weſen, alſo er ſelb geſprochen hat: #.,Super quem requieſcam niſi ſuper humilem | |
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