Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| hâst,/ dâ von bin ich alles trûrens frî./ sô du alsô schœniu vor mir gâst,/ sost mir alse ich in dem | |
| frî./ sô du alsô schœniu vor mir gâst,/ sost mir alse ich in dem himel sî./ got sô schœnen engel nie | |
| sî verkiesent/ nimmer endelîchen gar./ daz ist reht: ez ist alsô;/ sît ich bin ir leides/ trûric unde ir êren frô./ | |
| schouwe/ und mich iuwer ougen lachent an,/ sô wird ich als herzenlîchen frô,/ daz mîn muot stât für die sunnen hô./ | |
| versigelet/ hân ich iuwern reinen süezen lîp,/ mit der stæte alsô verrigelet,/ daz dar ûz in nimmer magt noch wîp/ mac | |
| //Diu mac mich frô gemachen./ sist mînes herzen fröiden lêre alsô,/ daz ir vil süezez lachen/ mir ofte brâht hât mîn | |
| an dem muote./ diu reine süeze guote/ tuot $s mir alsô daz ich bin hôch gemuot./ //Waz dar umbe, ist verswunden/ | |
| gar verswunden./ nie niht wart sô wunneclîch./ da ist genâden alsô vil,/ daz ich dar mit dienest immer werben wil./ //Mîner | |
| getân./ //Nie niht wart sô lieplîch schœne in mînen ougen/ alse ir minneclîcher lîp./ sîst mir in dem herzen immer sunder | |
| mir gelônen wol:/ dâ von diene ich ir mit triuwen alse ich sol./ //Sîst des herzen und des lîbes mîn gewaltec,/ | |
| zuo alles des ich hân./ sost mîn triuwe gein ir alsô manicvaltec,/ daz ich ir baz guotes gan/ dan mir selben: | |
| daz ich ir baz guotes gan/ dan mir selben: dest alsô./ mich tuot ir güetlîch gebærde ofte frô./ //Schouwet wie der | |
| hûse an der Tuonouwe grunde/ lebt des trôres süeze gar./ alsô lebte ich wol des luftes von ir munde/ endelîchen mîniu | |
| niht bræche,/ ich nantz fröiden hôchgezît/ und der minnen lôn alsô,/ daz vil manic reinez herze machet frô./ //Mîn muot der | |
| mir sach./ //Dô ich sî mit wünschen brâhte/ zuo mir alsô nâhen, ich wart frô./ al zehant mîn lîp gedâhte/ mit | |
| vil, sus unde sô./ mir wart für wâr nie mêr alsô wol,/ als mir dâ was mit der süezen,/ dâ von | |
| unde sô./ mir wart für wâr nie mêr alsô wol,/ als mir dâ was mit der süezen,/ dâ von ich vil | |
| himelrîche,/ dâ ein liep mit liebe umbe gât./ //Ich bin alsô minne wîse/ unde ist mir sô rehte liep ein wîp,/ | |
| ich in dem paradîse/ niht sô gerne wisse mînen lîp,/ als dâ ich der guoten solde sehen/ in ir ougen minneclîchen./ | |
| frouwen munde gânt;/ dâ von mînes herzen wunden ende hânt./ //Alse ich salben wil diu ougen/ herze sinne und den lîp,/ | |
| nû die edeln frouwen,/ daz man dînen schilt sol schouwen/ alsô ganz und unverhouwen:/ wâ’st dîn turnei, wâ’st dîn tanz?/ du | |
| hat diͤv heilige criſtenheit die gewoneheit, das der here ſvnetage alſo hin bracht ſchol werden $t mit viere, das niht anders | |
| div arche vͤf den bergen nach der ſintflůt. Das ergie alſo: Do der almehtige got durch die gemeinen ſvnde der werlte | |
| arche geworht wart vnd er darinne chom mit ſinen chinden, alſo ſi benennet ſint, vnd aller dinge, aller geſchephede $t reines | |
| geſchephede $t reines vnd vnreines ʒwai vnd ʒwai darin geſacʒiͤte. Alſo er das vnterworhte $t hete nach des gotes lere, do | |
| den ewigen lip. Mine fil lieben, nu got den ſvnnentag alſo gert vnde geheiliget hat mit alſo manigen groʒen ʒeichen, die | |
| nu got den ſvnnentag alſo gert vnde geheiliget hat mit alſo manigen groʒen ʒeichen, die er an dem heiligen ſvnnentage begangen | |
| clagewort, d%>i hat ſelbe geſprochen %/vnſer herre, der himelſch vater, alſ %/vnſ h%>ite von im ſchribet sant Matheus an dem heiligen | |
| in h%>ite da ir boſheit vnde ir vntr%>iwe vnd chet alſo ze în: #.,Allez daz#.’, ſprichet $t er, #.,daz ich %>i | |
| dine gnade vil gerne werben, daz ez mir ergen mvͤze, alſ ez ergangen allen dinen boten iſt. Ecce ego, domine, mitte | |
| den gvͦten ſant Stephan ſin herze mit ſim heiligen geiſte alſo, daz er vf ſtvͦnt vnde ſprach daz heilige goteſ wort | |
| ſant Stephan $t vnde hiezen in allen gahenſ vahen, $t alſ er daz heilige wort geſprach, vnde hiezen in alſo gevangen | |
| $t alſ er daz heilige wort geſprach, vnde hiezen in alſo gevangen f%/vr ſi fvͤren, daz ſi in ſelb gehoͤrn vnde | |
| man in vernemen moͤhte, @/vnde ſprach daz heilige goteſ wort, alſ in ſelbe gew%>iſte der heilige geiſt, vnde wrden och da | |
| antl%/vze, wan daz ſprichet d%>i heilige ſchrift, daz sin antl%/vze alſo ſchoͤne vnde lieht worden wære, ſam ein heiliger engel von | |
| himel chomen wære. Do der heilige gotes man do ſtvͦnt alſo in der mandvnge der tiefen rede, do ſah er vf | |
| den ir vil mæintætig ivden an daz cr%/vze da hiengent.#.’ Alſ balde ſo aber er daz wort voll geſprach, daz er | |
| minen $t geiſt.#.’ @/Et cum hoc dixiſſet, obdormiuit in domino. Alſ er daz geſprach, $t do verwandelt der heilige gotes marterær | |
| daz der gůt sant Johannes in daz grab gie und, also ir vernomen habt, ze himel gefuͤret wart, daz ergie ze | |
| och ir wol loben vnde eren, den vnſer herre ſelbe alſo hat geliebt vnde geret, zvͦ dem ſult ir vliehen vnde | |
| niht verhengen wolte, daz er deheins vnſenften todes iht erſtvrbe, alſ er iedoch verhangt $t %/vber ander ſine ivnger. Wan da | |
| der heilige gotes trvt deheins troſtes niht mer inne, n%>iwan alſ in got da ſelbe bervͦhte mit ſim heiligen engel. Da | |
| wart, ê ez an diſe welte ie geſchaffen %<wrde. Mit alſo gotlichen worten ſo volleſchreib vnde volbraht der gvͦt ſant Johannes | |
| volbraht der gvͦt ſant Johannes ſin ewangelium, ſine botschaft, $t alſ im got ſelbe gebot, vnde zerſtort er allen den irretvͦm, | |
| Do ſtund vͤf des nahtes der ſelig Ioseph vnd tet als im der engel gepot. Do auer der vnſelig Herodes diu | |
| die criſten ſwa er mohte, der ſprach ʒe ſant Silueſter alſo: #.,An beteſtv den apgot niht, ich hæiʒ dich toͤten.#.’ Do | |
| vnd Tarquinius $t enbæiʒ, do cherte ſich eines viſces grat, alſo daʒ got wolte, im in den hals, den nemohte im | |
| den nemohte im nehein arcʒet noch nehein ʒoͮberære vͦʒ gewinnen; alſo was er da mit gemartyrot vncʒe an die cʒeite, alſo | |
| alſo was er da mit gemartyrot vncʒe an die cʒeite, alſo im ſant Silueſter ſæit, vnd lac tot. Do chom der | |
| phar vͤf heiʒe ſten von dem tode in des namen, als er in ertotet hat, ſo muͤget $t iͤr im deſter$/ | |
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