Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
alsô adv_k (7074 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| hulden spil./ //Bî sô grôzem ungelingen,/ daz diu werlt ist alse unfrô,/ wil ich lachen unde singen./ mîn gemüete stât alsô:/ | |
| alse unfrô,/ wil ich lachen unde singen./ mîn gemüete stât alsô:/ daz si heizent klagende nôt,/ solde ich dâ mit immer | |
| mîn herze hât,/ vor unfröiden mich behüete,/ die wîl ez als übel stât./ //Wil diu minneclîche guote/ minneclîchen hüeten mîn/ vor | |
| muoz ich vil sælic sîn./ hüeten ist den senden leit:/ alsô wunneclîchiu huote/ wære mir ein sælikeit./ //Wil si guote, wil | |
| mit triuwen doch hân her gedienet vil./ daz ir lîp alsô hôhen lop von mangen zungen hât,/ dâ was ie mîn | |
| lieben wân,/ ir sült für wâr gelouben, sî hât mir alsô getân,/ ob ich iu klagte von ir mînes senden herzen | |
| ich,/ ê daz deheiner slahte zorn gein ir beswære mich/ alsô daz man mich ir vil lîhte ungüete hœret jehen./ swaz | |
| wê der klage/ unde owê./ hete ich doch noch wân als ê,/ sô möht ich/ fröiwen mich./ //Dôs ir güete an | |
| und ir./ //Mich müet daz ich mîniu jâr/ hân vertumbet alsô gar/ durch ein wîp/ diu mir nimmer einen tac/ volleclîch | |
| mac,/ sît ir lîp/ unde ir muot/ ist nu niht als ê sô guot,/ dô si mich/ brâhte an sich./ //Sî | |
| //Wol her, danket allen guoten wîben/ daz ir güete ist alsô rehte guot,/ daz zer werlte nieman kan belîben/ sælic, frô | |
| her die meisterschaft,/ daz si nie gebant der triuwen haft./ //Alse abrillen weter vert ir wille,/ daz nie windes prût als | |
| //Alse abrillen weter vert ir wille,/ daz nie windes prût als swinde enwart,/ under wîlen süeze in senfter stille,/ schiere wider | |
| meien schîn:/ sâ zehant sô wil ez aber winder sîn./ alsô witert mir diu frouwe mîn./ //Ich wil guotiu wîp von | |
| âne triuwe und stæten muot./ swer diu niht zesamen valdet,/ alse ot vil manc valscher tuot,/ dân ist minne niender bî./ | |
| si bande frî./ des hân ich mit schaden enpfunden./ swer als ich in banden sî,/ der rîd ûz den banden sich./ | |
| in stætem muote/ stæten friunden stæte sîn,/ daz kœm in alsô ze guote/ daz in triuwe würde schîn,/ ders an friunden | |
| mîn./ ich wold ir ze hulden singen,/ ir $s lop alsô hôhe bringen/ daz sis müeste danken mir./ //Got geb daz | |
| tugentlîchen stât./ Ich râte iu, êre gernde man,/ mit triuwen alse ich beste kan:/ Ob ir welt wernde fröide hân,/ sô | |
| wîben undertân/ Mit triuwen âne valschen muot./ ir güete ist alsô rehte guot,/ swer in mit triuwen dienest tuot,/ den künnen | |
| hôhem muote,/ Der sol mit triuwen guotiu wîp/ reht minnen als sîn selbes lîp./ vil guot vor allem guote/ Ist der | |
| gewünne/ Deheinen êren gernden muot./ wol mich daz sie sint alsô guot,/ daz man hât von ir güete/ Sô hôhen trôst | |
| hât getân,/ daz wil ich gerne wizzen lân/ mit zühten, alse ich beste kan,/ ûf genâde guotiu wîp./ ich hân ir | |
| mit triuwen âne wanc./ nu vert entwer ir habedanc/ Reht alse ein rat daz umbe gât/ und alse ein marder den | |
| ir habedanc/ Reht alse ein rat daz umbe gât/ und alse ein marder den man hât/ in eine lin gebunden./ Kund | |
| marder den man hât/ in eine lin gebunden./ Kund ich als sie unstæte sîn,/ sô hæte ich nâch dem willen mîn/ | |
| lîp/ genâden mêr, ob ich ein wîp/ Ze frouwen vinde alsô gemuot/ diu sich vor wandel hât behuot/ und niht wan | |
| sunder valsch mit stætikeit./ Dâ von gewinne ich werdikeit/ Und alsô fröide rîchen sin,/ des ich getiuret immer bin/ an aller | |
| mîn,/ daz si minnen guotiu wîp/ sunder valsch mit triuwen alse ir selber lîp./ //Guotiu wîp sint guot für aller hande | |
| muot,/ dâ von al sîn trûren swindet./ stætiu liebe ist alsô guot/ daz si stæte fröide gît/ stæten herzen alle zît./ | |
| sî ist guot,/ wol und wê si beidiu tuot./ seht alsô ist sî gemuot./ //‘Herre, kan diu minne swenden/ trûren unde | |
| senden,/ füegen zuht und werdekeit,/ hât si alles des gewalt/ alse ich iu hân vor gezalt,/ sost ir sælde manicvalt.’/ //Frouwe, | |
| sült ir mir sagen.’/ //Frouwe, dâ soltû mich meinen/ herzenlîchen alse ich dich,/ unser zweien sô vereinen,/ daz wir beidiu sîn | |
| lop des meien schîne./ //Sô sing ich von guoten wîben,/ alse ich aller beste kan./ mit ir lobe wil ich vertrîben/ | |
| gedagen./ //‘Sît ir frô, dar zuo gemeit,/ mir ze dienest alse ir jeht,/ ez gefrumt iuch selben baz/ danne mich wol | |
| muoz mich in hôhem muote und ouch bî/ fröiden vinden:/ alsô wil daz spilnde herze mîn./ mirn gestuont der muot sô | |
| er ir vor allen wîben hôher êren jæhe./ kunde er alse ich wîbes tugende spehen,/ sô müest er von wârheit sprechen | |
| güete $s dast ein dach,/ daz man nie für ungemüete/ alsô guotes niht gesach./ //Aller guoten wîbe güete/ müeze immer fröiden | |
| grüeze./ nu küsse tûsent$/ stunden mich:/ so küsse ich zwir als ofte dich.’/ //^"Dîn wîplîch friundes grüezen,/ dîn küssen und dîn | |
| füege mirz ze guote./ nie man wart sô fröiden rîch,/ alse ich bin von der vil süezen./ trûren büezen/ kan si | |
| ich bin frô des daz ir êre/ hât behuot sich als si sol./ //Êren gernde ritter, lât iuch schouwen/ under helme | |
| spilnden ougen schouwe/ mich, sô blüet mîn hôher muot/ rehte als in des meien zît/ tuont die rôsen. $s ir güetlîchez | |
| //Er hât sîn vil wol genozzen,/ daz er dir ist alsô holt:/ ich hân in zuo dir geslozzen/ in mîn herze, | |
| reiniu frouwe guot,/ dîn guot friunt, mîn minnegernder hôher muot./ //Alse er im ein fröide tihtet/ in dem herzen mîn mit | |
| und dir, dir unde mir,/ hin und her, sus unde alsô./ daz tuot herzenlîchen wol und machet frô./ //Frouwe mîn, got | |
| hâst ein liep liep vor allen dingen:/ daz ist mir als herzenliep sô dir:/ nâch des hulden wil ich immer ringen./ | |
| reine süeze wol./ des trag ich der hôhen fröiden krône,/ alse ir ougen touwes vol/ werdent ûz ir reines herzen grunt,/ | |
| die heiz ich die ungemuoten:/ dest ir nam von rehte alsô./ wâfen über si immer mêre:/ sî verliesent mit ir trûren | |
| wie diu bîe ir süeze/ ûz den bluomen ziehen kan./ alsô ziehent mir ir grüeze/ trûren von dem herzen dan./ ir | |
| schœner lîp./ tugende hâstu vil, guot wîplîch wîp./ //Daz du alsô mange tugende hâst,/ dâ von bin ich alles trûrens frî./ | |
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