Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dô adv_k (7190 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| bracht der götlich schin,/ dů he dich so sere anesach,/ dů he ouch liflich in dir lach./ //Dů würds du, rein | |
| so sere anesach,/ dů he ouch liflich in dir lach./ //Dů würds du, rein üver al creat#;iure,/ gereinigt bit der sunnen | |
| liͤcht ind minne brachte,/ als ich ouch da vüre sachte,/ dů ich diner minn$’ gedachte./ ////De Safir is de sivende stein,/ | |
| is so vol vriden/ als din, vrow der bester siden,/ dů din reine lif got ümbwant,/ ind he rast in dinem | |
| dat hat diner kron ein stern gegeven./ ////Du würdes widwe, dů Joseph starf,/ de widweduͤm $’n andern stern erwarf./ //Ich mach | |
| stern erwarf./ //Ich mach ouch sprechen, dat du widwe weres,/ dů du dins liͤven suns enberes,/ dů he din ougen $’n | |
| dat du widwe weres,/ dů du dins liͤven suns enberes,/ dů he din ougen $’n lichem benam,/ den he van dinem | |
| ougen $’n lichem benam,/ den he van dinem live nam:/ dů blifs du widwe ind ungetrost,/ du enwolds engeines mannes trost,/ | |
| din man./ //Ich han gegeven davür ein lere,/ wiͤ gedan dů din leven were,/ dat diner kron den stern gewan,/ dů | |
| dů din leven were,/ dat diner kron den stern gewan,/ dů du levds al ane man./ ////De magtdům is aller sterren | |
| meister martler genoʒ./ //Dat swert, dat durch din sele giͤnc,/ dů din sun am krüze hiͤnc,/ des meisten r#;iuen scharpste swert,/ | |
| iͤ, de zůr martelungen/ me willen gewünn$’ ind me gerungen,/ dů du dat krüze můsts beschowen/ dins suns, ei schön vür | |
| so wale möcht bewaren!/ //Diͤ gerung werd zů allen ziden,/ dů du dit leven můstes liden./ din meist martilj was al | |
| du aleine./ //Ümb dat gemach, ümb diͤ raste,/ diͤ du dů gefs dem liͤfstem gaste,/ dem werdem wird van himelriche,/ de | |
| it, de din schin sage/ in dem aller heilgen dage,/ dů du üver alle heilgen sitzes/ ind gebruchs des antlitzes,/ dat | |
| van dir schein daz godes liet in alle die lant,/ do van dir geboren warth unse heilant./ daz beluhte dich und | |
| bluome varen:/ diu bezeichint dich unde din barn,/ Sancta Maria./ //Do gehit ime so werde/ der himel zuo der erde,/ da | |
| da der esil unde daz rint/ wole irchanten daz vrone chint:/ do was diu din wambe/ ein chrippe deme lambe,/ Sancta Maria./ | |
| was diu din wambe/ ein chrippe deme lambe,/ Sancta Maria./ //Do gebære du daz gotes chint,/ der unsih alle irloste sint/ | |
| Maria,/ alri magide lucerna./ //Frouwe dich, gotis cella,/ bislozinu porta./ do du den gibære,/ der dich und al die welt giscuof,/ | |
| welt giscuof,/ nu sich, wie reine ein vaz du magit do ware./ //Sende in mine sinne,/ des himilis chuniginne,/ ware rede | |
| vor allen wibin zi muotir gidahte,/ als dir Gabriel brahte./ //Do du in virnæme,/ wie du von erst irchame!/ din vil | |
| eine stamme/ des lebens, daz Eva/ in dem paradyse verlos,/ du sie den tot erchos./ gotes gebot sie ubergie,/ von danne | |
| gebot sie ubergie,/ von danne ir afterchumfte michel sere lie./ //Do den schepfære sin gnade ermante,/ daz er die mennesliche brode | |
| dis wunders bist du ein můter. Wenne geschach dir das?» «Do únsers vatter jubilus betruͤbet <FOLIO>(9#’r)</FOLIO> wart mit Adames valle, also | |
| mit allen minen sinnen einen súndigen gedank nit an bringen.» «Do grein aber Lucifer als ein hunt und beis sinen hellemunt | |
| nit schepfer worden. Do er aber allú ding geschůf, #.[wart do#.] der clot ufgesclossen? Nein, er ist noch gantz und er | |
| mohten nit us. Do antwúrt mir der, den ich vragete: «Do si in ertrich waren, do wolten si nit ze helfe | |
| eb ich mer denn ein keyserin were.» Do sprach si: «Do ich dich in dem luteren willen vant, das du dich | |
| skiero vergezzen./ //got gescuof iuh allo,/ ir chomint von einimanne./ to gebot er iu ze demo lebinne/ mit minnon hie ze | |
| – verre bekant,/ durch die ich gar alle unstaete verkôs,/ Dô man si lobte als reine unde wîse,/ senfte unde lôs;/ | |
| selben schuldic sîn,/ sô het ich mich selben selbe erslagen,/ Dô ichs in mîn herze nam/ und ich sî vil gerne | |
| diu süeze stunde,/ saelic sî diu zît, der werde tac,/ dô daz wort gie von ir munde,/ daz dem herzen mîn | |
| sunne tuot/ gegen dem liehten morgen./ ê was si verborgen./ dô muost ich sorgen./ die wil ich nu lân./ /Ist aber | |
| /In den díngen ich ir dienstman/ und ir eigen was dô,/ dô ich sî dur triuwe und dur guot an sach,/ | |
| den díngen ich ir dienstman/ und ir eigen was dô,/ dô ich sî dur triuwe und dur guot an sach,/ dô | |
| dô ich sî dur triuwe und dur guot an sach,/ dô kam si mit ir minnen an/ und vienc mich alsô,/ | |
| kam si mit ir minnen an/ und vienc mich alsô,/ dô si mich wol gruozte und wider mich sô sprach./ Des | |
| herzen mîn./ /‘Owê des scheidens, daz er tet/ von mir, dô er mich vil senende lie./ wol aber mich der lieben | |
| aber mich der lieben bet/ und des weinens, daz er dô begie,/ Dô er mich trûren lâzen bat/ und hiez mich | |
| der lieben bet/ und des weinens, daz er dô begie,/ Dô er mich trûren lâzen bat/ und hiez mich in vröiden | |
| Sîst noch hiute vor den ougen mîn, alse sî was dô,/ dô si minneclîche mir zuo sprach/ und ich si ane | |
| noch hiute vor den ougen mîn, alse sî was dô,/ dô si minneclîche mir zuo sprach/ und ich si ane sach./ | |
| twinget./ nu tuon aber ich rehte, als ich tet aldô./ Dô ich in leide stuont, $s dô huop sî mich gar | |
| als ich tet aldô./ Dô ich in leide stuont, $s dô huop sî mich gar unhô./ diz ist ein nôt, diu | |
| wolde schouwen,/ ach, sô gêt si dort zuo andern vrouwen./ /Dô si mir alrêrst ein hôchgemüete sande/ in daz herze mîn,/ | |
| vant ich ze tanze, dâ si sanc./ âne #s+leide#s- ich dô spranc./ /Ich vant sî verborgen/ eine únd ir wéngel von | |
| vermaz./ Der vil lieben #s+ház#s- t%\uot mir #s+báz#s- dánne daz,/ dô ich vor ir kniewete, dâ si saz/ und ir #s+sorgen#s- | |
| dâ mehte ichs ir minne/ wol mit vuoge hân gepfant./ Dô wânde ich diu #s+lánt#s- h%\ân verb#s+ránt#s- s%\â zehant,/ wan daz | |
| verwunt/ rehte aldúrch mîn sêle/ in den vil toetlîchen grunt,/ dô ich ir tet kunt,/ daz ich tobte unde quêle/ umb | |
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