Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dô adv_k (7190 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| versteit dins herzen starkheit?/ //Niͤt min enwas din herze vast,/ dů du ein man nems wedevast,/ so du doch heds din | |
| de> dat ouch bewere,/ wiͤ starc din heilich glouve were,/ dů du godes boden glochtes,/ dat du magt ein sun han | |
| godes boden glochtes,/ dat du magt ein sun han mochtes?/ //Dů wart schin din starke herze,/ dů du anesegs dins kindes | |
| ein sun han mochtes?/ //Dů wart schin din starke herze,/ dů du anesegs dins kindes smerze,/ dů du in segs sin | |
| schin din starke herze,/ dů du anesegs dins kindes smerze,/ dů du in segs sin blůt giͤʒen,/ dů du sin blůt | |
| dins kindes smerze,/ dů du in segs sin blůt giͤʒen,/ dů du sin blůt van im segs vliͤʒen,/ dů he bit | |
| blůt giͤʒen,/ dů du sin blůt van im segs vliͤʒen,/ dů he bit den negeln hart/ an dat krüz genegelt wart,/ | |
| he bit den negeln hart/ an dat krüz genegelt wart,/ dů du sin wunden wit ind diͤf/ ansegs, de dir was | |
| wunden wit ind diͤf/ ansegs, de dir was so liͤf,/ dů du in also bitterliche/ sterven segs ind schemeliche./ //We is | |
| is he, de din sterkde sage/ in disem trurgem satersdage,/ dů din sun dot im grave lach?/ offenbar machde de eine | |
| sun dot im grave lach?/ offenbar machde de eine dach,/ dů diͤ jünger mishoften algemeine/ ind du stede blifs aleine,/ wiͤ | |
| du has hiͤzů gediͤnt aleine,/ des reinen Jhesu můder reine./ //Dů godes sun van himelriche/ wider wold winnen sin künincriche,/ he | |
| din wort dis urkunde,/ diͤ du sprechs bit dinem munde./ //Dů dir de engel bracht diͤ bodeschaf/ ind dir guͤtlich des | |
| din otmuͤd anesiͤt,/ dat sich ümb niͤt erheft al zit./ //Dů du würds godes můder genant,/ du nandes dich gods diͤrn | |
| chors ere/ ind siͤn, wiͤ vil din er was mere,/ dů du noch wers in disem live/ allerersamst aller wive!/ //De | |
| an dir ir gewalt./ ich wen, du würdes dicke muͤde,/ dů dich dwanc dins herzen guͤde,/ dat du volgdes sinen vůʒsporen,/ | |
| de dich ze einer můder had erkoren./ //Du würdes muͤde, dů du spünnes,/ dů du neds, dat du gewünnes/ dinem kind | |
| einer můder had erkoren./ //Du würdes muͤde, dů du spünnes,/ dů du neds, dat du gewünnes/ dinem kind ind dir dat | |
| //Din senftmuͤdcheit liͤʒs du schinen/ in dines liͤven kindes pinen,/ dů du seges al sin not,/ al sin schand ind sinen | |
| gehort/ van dim munde einich böse wort./ //Din starcheit wart dů besiͤn,/ dů al diͤ jünger můsten vliͤn./ noch r#;iu, noch | |
| dim munde einich böse wort./ //Din starcheit wart dů besiͤn,/ dů al diͤ jünger můsten vliͤn./ noch r#;iu, noch vort $’n | |
| creaturen sint of e,/ wand he üvergroʒ in dich quam,/ dů got sin licham van dir nam./ he saʒ liflich in | |
| liͤf> in dir./ suͤʒ, gerůche wisen mir,/ wiͤ dir wer, dů he in dir saʒ,/ ei senfte thron, erwelet vaʒ!/ //Wiͤ | |
| saʒ,/ ei senfte thron, erwelet vaʒ!/ //Wiͤ was dim herzen, dů din lif/ in ümbeviͤnc, allerschönste wif?/ erschein mir $’n lützel | |
| $’n lützel durch din guͤde,/ wiͤ hongen were din gemuͤde,/ dů du druͤgs ouch vleischliche/ al dat honich van himelriche!/ //Wat | |
| van himelriche!/ //Wat mochts du sprechen, wiͤ mochts du geberen,/ dů du druͤgs den suͤʒsten heren,/ des lif was bit dinem | |
| bekentnis müg gewinnen,/ wes din geist vuͤld bit dim lichamen,/ dů in dim lif zůsamen quamen/ diͤ vol gotheit ind diͤ | |
| dim lif zůsamen quamen/ diͤ vol gotheit ind diͤ menscheit,/ dů ervülde dich al suͤʒicheit./ //Aldů würds du de werdste thron,/ | |
| vol gotheit ind diͤ menscheit,/ dů ervülde dich al suͤʒicheit./ //Aldů würds du de werdste thron,/ darup, darin uns Salomon/ saʒ | |
| godes armen./ //Ind wan wers du sin thron baʒ,/ wan dů he gemechlich up dir saʒ,/ dů du in haddes ümbevangen?/ | |
| sin thron baʒ,/ wan dů he gemechlich up dir saʒ,/ dů du in haddes ümbevangen?/ drümb has du diͤ engel üvergangen,/ | |
| din wisheit schin,/ dat din herze wart der wisheit schrin,/ dů du al diͤ werc darin bewiͤldes/ ind al diͤ wort | |
| vil des heimlich druͤges,/ des du engeinem menschen gewuͤges./ //Wand dů gods wisheit was in dir entfangen,/ du quemes zů sent | |
| zůr herebergen,/ da din nichte ze wanen plach./ zů hant dů du quemes under ir dach/ ind si gehord din suͤʒe | |
| has der wisheit pris./ //Ei, wat wisheit dar enbinnen lach,/ dů din zung diͤ gruͤʒe sprach,/ ind můder ind sun si | |
| herzen sinne./ dit sint diͤ wort, diͤ din zunge sprach,/ dů godes sun in dim live lach./ //We wer nu so | |
| edel muͤder, maget vrie!/ ////De dach wist ouch din wisheit,/ dů din liͤve sun dat krüze leit./ wiͤ wislich drůch din | |
| krüz gemartelt were./ ////Ich enmach ouch des dags niͤt verswigen,/ dů din sun wold begraven ligen./ des dags wers du aleine | |
| he was dot, ind du wers aleine bliven./ wis vrow, dů weres du aleine/ al diͤ kristenheit algemeine./ //De allertrurigst satersdach,/ | |
| weres du aleine/ al diͤ kristenheit algemeine./ //De allertrurigst satersdach,/ dů din sun im grave lach,/ he enhadde niͤman, de des | |
| din wisheit schein./ //De satersdach is dir herümb gewiet,/ du dů bis sunderlich gebenediet/ durch den einen satersdach,/ dů din gelouf | |
| gewiet,/ du dů bis sunderlich gebenediet/ durch den einen satersdach,/ dů din gelouf alein niͤt $’n brach,/ dů an dir ein | |
| den einen satersdach,/ dů din gelouf alein niͤt $’n brach,/ dů an dir ein bestůnt diͤ kristenheit./ al diͤ kristenheit nu | |
| bit siner einveldcheide/ gewan $’n schatz der groʒer wisheide./ //Wand dů he loft sent Peters sin,/ Petrum der duven sun hiͤʒ | |
| geine./ //Am offer diner reinicheit/ is gůt zeichen diner einveldcheit,/ dů du wider al gewonheit/ offerds god din reinicheit./ ////Din einveldcheit | |
| wart iͤ gehort dis einveldcheit?/ //We weiʒ, wat din herz dů dachte,/ dů man den brüdgum zů dir brachte?/ //Allerschönst under | |
| gehort dis einveldcheit?/ //We weiʒ, wat din herz dů dachte,/ dů man den brüdgum zů dir brachte?/ //Allerschönst under allen wiven,/ | |
| der reinicheide,/ diͤ dine sel ind din lif beide/ entfiͤngen, dů diͤ godes kracht/ in dich quam bit aller macht,/ dů | |
| dů diͤ godes kracht/ in dich quam bit aller macht,/ dů din geist vol reinicheide/ hus wart der heilger driveldicheide./ //Wand | |
| inde kleid sich bit dem kleide/ dines vleischs vol reinicheide./ //Dů got sin reincheit sus in dich goʒ,/ dů wart din | |
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