Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| geseht,/ er ist ein ritter unde ein man;/ dân habet dekeinen zwîvel an,/ daz disiu sunne nie beschein/ tugenthafter herze kein.’/ | |
| und manic mære,/ wer der kempfe wære./ nun wistez ir dekeiner dâ./ hie mite kam ouch geslichen sâ/ diu stolze Brangæne,/ | |
| pansieren,/ ir varwe wandelieren./ sin genâmen nie vor trahte war/ dekeiner slahte lîpnar,/ biz si der mangel und daz leit/ an | |
| als iu ze muote gestê./ nâch dirre zît enhabet niemê/ dekeine vorhte her ze mir:/ swaz iu gevalle, daz tuot ir.’/ | |
| wânde niht dar zuo;/ dân dâhte weder wîp noch man/ dekeiner slahte undinges an./ wan si was in sîner pflege/ alle | |
| sêre/ und vorhte harte starke,/ //Brangæne ob si ze Marke/ dekeine liebe hæte,/ daz si im kunt tæte/ ir laster unde | |
| ir amîse./ daz tribens alse lîse,/ daz nie nieman dervan/ dekeinen arcwân gewan./ ir gebærde, ir rede, ir mære/ oder swaz | |
| ir zegât,/ zehant engruonet si niht./ swenne under vriunden geschiht/ dekeiner slahte zornelîn,/ sô ist triuwe ie dâ diu süenærîn,/ vrisch | |
| unmüezekeit:/ liep meine ich âne herzeleit./ sin hæten dannoch beide/ dekeine herzeleide/ noch niht solher ungeschiht,/ diu hin in daz herze | |
| ir urwære sît,/ sôn sult ir nâch der selben zît/ dekeines landes künic wesen./ heizet küneges reht lesen:/ vindet ir ez | |
| nimêre gallen,/ alsô man ûz ir munde giht,/ noch enhabent dekeiner trüge niht/ noch aller valsche keinen,/ wan daz si kunnen | |
| ir antwürte unde ir mære,/ und an ir dingen wære/ dekeiner slahte valscheit./ diz was dem truhsæzen leit/ und tet im | |
| ez sî der mâc, ez sî der man,/ der mir dekeines guotes gan,/ der muoz iu guot und êre bern,/ als | |
| bat sînen neven iesâ/ durch sîn selbes êre,/ daz er dekeine kêre/ zer kemenâten næme/ noch niemer dâ hin kæme,/ dâ | |
| zweier wart nie mêre/ in einem herzen begraben./ solt ich dekeine sælde haben,/ die soltich iu wol kêren/ ze vröuden unde | |
| gewerbes war genâmen,/ dôn vant der künec noch daz getwerc/ dekeine stat noch kein geberc,/ daz in reht unde gebære/ zuo | |
| und alsô sicher sît,/ daz ir mir ze dirre zît/ dekeiner sprâche muotet./ daz ir iuwer êren huotet/ wider iuwern œheim | |
| Îsôt und Tristan./ dien wânden niht, daz in hier an/ dekeiner slahte swære/ vür gebreitet wære,/ und nâmen keiner vâre war./ | |
| an sînem bette vunden/ diu schuldegen minnen spor/ und vant dekeinez dervor./ hie mite was ime diu wârheit/ beidiu geheizen und | |
| tuot,/ hât er den wân ûf iuch geleit,/ niht von dekeiner wârheit./ durch daz sô sprichet er iuch an,/ daz ez | |
| in die habe:/ sin wolte sich niht in den tagen/ dekeinen ritter lâzen tragen./ sus riefens alle dar an:/ ‘gât her | |
| diu künigîn/ ‘mîn eit muoz doch gestellet sîn,/ swaz ir dekeiner gesaget,/ als iu gevellet unde behaget;/ von diu sô seht | |
| ich iu sweren wil:/ daz mînes lîbes nie kein man/ dekeine künde nie gewan/ noch mir ze keinen zîten/ weder zarme | |
| mixtûre/ gemischet alsô schône in ein,/ daz sich ir aller dekein/ ûz vür daz andere dâ bôt:/ dân was grüene noch | |
| dâ siz mit ougen an sach;/ und entet daz durch dekein gemach:/ si tetez, als uns diz mære seit,/ ze niuwenne | |
| wie tuon ich ungetriuwe sô?/ war umbe wirdich iemer vrô/ dekeine stunde und keine vrist,/ die wîle er durch mich trûric | |
| war umbe erlache ich iemer,/ sît daz sîn herze niemer/ dekein gemach gehaben kan,/ mîn herze daz ensî dar an?/ ern | |
| niemer mê/ erlaschte noch zestôrte,/ swie vil man si gehôrte,/ dekeines herzen swære./ daz was Îsôte unmære,/ sin wolte doch niht | |
| wol/ velse âne gevilde/ und wüeste unde wilde./ darn was dekein gelegenheit/ an wegen noch stîgen hin geleit;/ doch enwas daz | |
| ouch, waz der mære/ umb Markes willen wære:/ ob er dekeinen argen rât/ dekeiner arclîchen tât/ ûf ir leben leite,/ daz | |
| mære/ umb Markes willen wære:/ ob er dekeinen argen rât/ dekeiner arclîchen tât/ ûf ir leben leite,/ daz er in iesâ | |
| diu was ir bestiu lîpnar./ deiswâr si nâmen selten war/ dekeiner spîse niuwan der,/ von der daz herze sîne ger,/ daz | |
| in zwein sô herehaft,/ daz der sælige Artûs/ nie in dekeinem sînem hûs/ sô grôze hôhgezît gewan,/ dâ mêre ir lîbe | |
| van/ und wunne wære enstanden./ man hæte in allen landen/ dekeine vröude vunden,/ die si zwei zuo den stunden/ wolten haben | |
| ir gelegenheit/ niht ûf die strâze sint geleit/ noch an dekein gevilde:/ si lôschet in der wilde,/ zir clûse ist daz | |
| lût wart./ mit dem vertriben si manegen tac,/ niht durch dekeinen den bejac,/ der an solhen dingen lît,/ niuwan durch die | |
| ir worden gewar./ der wân der was in vür geleit:/ dekeine gewisheit/ dien hæten si dar an niht./ doch was ir | |
| minne/ und daz si wider kæmen/ und niemer war genæmen/ dekeines arges wider in./ //Curvenal der kêrte hin/ und seite in | |
| doch mit ougen an/ und wistes ungesehen genuoc,/ dazs ime dekeine liebe truoc/ und was sim doch liep über daz./ ‘war | |
| blint/ ir herzen unde ir ougen sint!/ irn ist niht dekeiner,/ ir ist maniger und einer/ an blintheit sô vervlizzen,/ ern | |
| welle wir den billîch schouwen,/ sôn sulen wir den vrouwen/ dekeine schulde geben hier an./ si sint unschuldic wider die man,/ | |
| gesehenden ougen lît./ swaz man von blintheit geseit,/ sôn blendet dekein blintheit/ als anclîch unde als ange/ sô geluste unde gelange./ | |
| manz getrîbe,/ huote ist verlorn an wîbe,/ dar umbe daz dekein man/ der übelen niht gehüeten kan./ der guoten darf man | |
| swer dem wîbe ir êren gan,/ wider ir guotem muote/ dekeine ander huote/ zir tougenheite kêren/ wan wîsen unde lêren,/ zarten | |
| hât daz lebende paradîs/ in sînem herzen begraben;/ dern darf dekeine sorge haben,/ daz in der hagen iht ange,/ sôr nâch | |
| zorne!/ wie vrîet sin vor herzenôt,/ sô wol sô nie dekein Îsôt/ dekeinen ir Tristanden baz/ und hân ez ouch binamen | |
| vrîet sin vor herzenôt,/ sô wol sô nie dekein Îsôt/ dekeinen ir Tristanden baz/ und hân ez ouch binamen vür daz:/ | |
| ein urkünde sîn/ der triuwen unde der minne:/ ob ir dekeine sinne/ iemer dâ zuo gewinnet,/ daz ir âne mich iht | |
| mit mæzlîcher ritterschaft./ sin wâren niht sô statehaft,/ daz si dekeinen veltstrît/ mohten gehaben ze keiner zît/ wan sô vil, sôs | |
| ander leben, Îsolt,/ niwan einem Tristande holt./ diu eine wil dekeinen/ //Tristanden wan mich einen/ und wirbe ich ie genôte/ nâch | |
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