Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| er zuo gebâren,/ als erz billîch ê dolte,/ daz ir deheiner wolte/ im bieten êre noch gemach./ manege storje er komen | |
| vlust mir anderr dinge giht.’/ pflumît, kultern, matraz,/ ûf der deheinez er dâ saz./ //[D]em wirte tet sîn trûren wê./ al | |
| und het erliten:/ ern wolt in dô niht vürbaz biten/ deheiner bezzeren spîse leben./ er begunde im hertiu wastel geben,/ und | |
| lebermer,/ der Pâlaker ist genant:/ ‘sône wurder nimmer mêr bekant/ deheinem Franzeyse./ herverte und reise/ die gein Oransche sint erbeten,/ die | |
| verlürn/ ir werdekeit und ir prîs:/ ine gestatte in niht deheinen wîs,/ sine müesen iuch ze herren nemen./ dô kunde lasters | |
| der gast/ mit gelîcher volge jâhen/ daz si nie gesâhen/ deheine magt sô wol gevar./ gein ir spranc snellîche dar/ ir | |
| dem houpte zeiner krône./ welt ir nâch sîme lône/ mit deheime dienste ringen,/ ir sult die triuwe bringen/ vür in ame | |
| die heten in gekoufet ê/ in der Persen lande./ nie dehein ouge erkande/ vlætiger antlütz noch lîp;/ geêret wære daz selbe | |
| er rach./ mit der stangen er durh die kezzel stach;/ dehein haven was dâ sô erin,/ er müese ouch zebrochen sîn./ | |
| sîne stangen. die begund er klagen./ //Der tür er wênic deheine liez,/ mit den vuozen er si nider stiez./ der küchenmeister | |
| was gerende ûf den gewin/ daz im diu minne lônde./ deheiner kost er schônde,/ sîn herze im des niht werte,/ lîp | |
| spræchen, einem ir genôz,/ dem wæren si gerner undertân/ denne deheinem des küniges ambetman./ ein marschalc solde vuoter geben;/ die des | |
| lîp unt êre en wâge/ lât durh Tybaldes rât,/ der deheine vorderunge hât/ von rehte ûf mich ze sprechen./ waz wiltû, | |
| alsô:/ hiute vlêhen, morgen drô/ gegen sîner lieben tohter./ mit deheinen dingen mohter/ si des überlisten,/ sine wolte Oransche vristen,/ und | |
| ‘mir ist mîn dinc nû komen alsô,/ daz ich bedarf deheines zagen:/ ich muoz mit helden prîs bejagen./ nû, Franzoyse, tuot | |
| diu küneginne?’/ und vrâgte wie ez dâ stüende./ sine heten deheine künde/ daz des landes herre zuo in sprach./ diu künegin | |
| vernomen/ von dem boten der in was gesant,/ daz ir deheiner strît dâ vant./ //[F]ranzoyser loyschierten./ die vürsten sunder zierten/ ir | |
| vürsten sunder zierten/ ir ringe als ez in tohte:/ ir deheiner doch enmohte/ gelîchen der heiden ringe wît./ mit manegem tiuwerem | |
| schare breit./ er wolde selb ervinden/ ob under sînen kinden/ deheinez bekumbert wære./ dô kômen im diu mære,/ daz die Sarrazîne/ | |
| und vlîzet iuch einer hövescheit,/ gebâret als ob iu nie dehein leit/ von vîenden geschæhe./ sît niht ze wortspæhe,/ ob si | |
| man:/ //‘[V]rouwe, des sul wir noch niht tuon,/ ich noch dehein mîn sun,/ ê die vürsten, die iu vremeder sint/ danne | |
| vater rât übergienc/ und von mâgen noch von sune enphienc/ dehein ir sunder urbot;/ und sprâchen, si hete den hœhesten got/ | |
| mâge sint;/ der ahte ist vür wâr mîn kint:/ der deheiner ist mir sô trût,/ ich enlieze senewen ûz sîner hût/ | |
| sölh hervart wære verdorben:/ âne Terramêrs gebot/ hetes im geholfen dehein sîn got.’/ er sprach ‘vater, nû nim war/ wie dû | |
| und der,/ barûn unt die andern rîter gar./ nû nemet deheines zadels war:/ Oransche ist wol berâten/ von den die ez | |
| die ez vür truogen./ an nihte si gewuogen/ daz dâ dehein zadel möhte sîn./ môraz, clâret und wîn/ si heten, und | |
| her;/ mîne porten, wîchûs und diu wer/ erleit von in deheinen pîn./ von Oraste Gentesîn/ brâhte ir ein teil Noupatrîs./ Thesereizes | |
| wære ein Sarrazîn./ wie sîn geloube stüende,/ des enhete si deheine künde./ er sprach ‘mir sint drî got erkant,/ der heilige | |
| si mich scheident von ir goten/ und mir noch nie deheinen boten/ durh mîne nôt gesanden/ und ir prîs an mir | |
| mîne genôze, vürsten, dise und die,/ nûne habt ez vür deheine smâcheit,/ daz ich vor iu spriche. mînes sunes leit/ sol | |
| unze an Koukesas,/ wir vinden phandes deste mêr./ er enhât deheinen künec sô hêr/ mit im brâht her über mer,/ ern | |
| unser herzen sint al ein:/ durh daz ensprach noch ir dehein./ die geste sulen sprechen nû/ (da grîfet ellenthafte zuo),/ die | |
| den helmen sach/ sô spæhiu wunder manecvalt –/ ez enist dehein wîp sô alt,/ der ez dicke vür si vuorte,/ ir | |
| daz ervorht,/ doch wurde daz gotes her entworht,/ hüeb unser deheiner hie die vluht./ ein ieslîch man durh sîne zuht/ spreche | |
| dâ heime behalten prîs./ sine wolten niemens terkîs/ dâ sîn deheine wîle,/ daz iemen sîne phîle/ in si dâ dorfte stecken./ | |
| sulen wir lernen/ wie diu gotes zeswe uns lônes giht./ dehein stern ist sô lieht,/ ern vürbe sich eteswenne./ enruochet, lât | |
| was mit zorne gein in gâch./ ê daz er zir deheinem iht sprach,/ ir lâgen wol vümf und vierzec tôt./ sine | |
| ungevüegen nôt./ hie lît maneger vor dir tôt,/ der nie deheine schult getruoc/ an smâcheit der dir bôt genuoc/ von Rôme | |
| niuwe her verliesen.’/ ‘mac ich niht anders kiesen/ an iu deheine manheit?’/ sprach Rennwart. mit in er streit./ der junge unverzagete/ | |
| gienc ein tal/ mit velsen hôch ze bêder sît:/ ir deheiner mohte von dem strît/ niht enpfaren, noch entvuor;/ ietwederhalp der | |
| noch entvuor;/ ietwederhalp der brücken ein muor:/ dâne mohte ir deheiner komen durh./ Rennwart die tôtlîchen vurh/ mit sîner grôzen stangen | |
| mir/ gein dem künege Tybalt von Chler./ dem enmac gevrumen dehein sîn wer,/ ez sî swert oder boge./ ich was sô | |
| den lîp verlurn,/ die ir tôt ûf Alitschans erkurn,/ iuwer deheinen des betrâge,/ rechet herren und mâge./ //Ir habet alle wol | |
| mich nam diu minne in ir gebot/ noch sêrre denne dehein mîn got:/ durh die gote und durh die minne/ nâch | |
| vil,/ und bist wol in der krefte zil:/ âne mich deheines küneges her/ hât hie sô maneger slahte wer.’/ //‘Mîn tohter | |
| ‘die andern warten alle mîn.’/ //‘Ector von Salenîe,/ ich wæne, dehein amîe/ dich sande her’, sprach Terramêr,/ ‘ich wæne doch, dînen | |
| ûz eime rubîn/ im brâhte und einen bogen starc./ ir deheines bringen er verbarc,/ er leitz et gar an sînen lîp./ | |
| mêr, die tjoste ouch gerten,/ die Gyburge werten/ ze Oransche deheiner strîte./ an des marhcrâven kümfte zîte/ si dûhte, ir râche | |
| verzagt:/ der wart nie von im gesagt./ swelhes tages er deheinen vîent sach,/ bî vriunden het er ungemach./ dô sich die | |
| ûz des marhcrâven vanen schein./ dâ vür habe daz iuwer dehein,/ daz ez der sterne wære/ von dem man sagt daz | |
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