Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| dem walde / geg%..en des herren veste. / dâne was dehein gebreste / êren noch des guotes. / diu vrouwe was | |
| in stiez. / owê, daz ez ie geschach / daz dehein wîp sô swach / den gürtel in ir hant genam! | |
| ez ist ouch noch ein übel wîp / wirser danne dehein man, / wan si niht bedenken kan / waz ir | |
| / dem rît%..er entnacte sînen lîp / alsô gar daz dehein / vadem an sîm lîbe schein; / sus lac er | |
| dar umb enpfâhet ir die gebe / daz iu nie deheiner vart / alsô wol gelônet wart. / michn triegen dann%..e | |
| / diu tavel diu dar umbe gie / die nevuorte dehein man, / als ichz vernomen hân, / wan der mit | |
| gevalle baz / danne ein guotes rîcher man / der deheiner slahte vuoge kan.’ / ‘daz lâ sîn’ sprach der sin. | |
| stade stiez / in eine grôze wilde. / dâ was dehein gevilde / niwan berge unde tal, / mit starken boumen | |
| guot / od gwunnet ir ie guoten muot / von deheinem reinen wîbe, / sô lât iuwerm lîbe / bieten gemach | |
| iu zehant / daz aller beste îsengwant / daz ie d%..ehein keis%\er getruoc, / dar umbe Brî%..en Lâmêren sluoc / an | |
| jâr. / er %..ist als ein hemde ringe, / mit deheiner slahte dinge / mac man in zebrechen / noch dar | |
| mînem wirte hie. / sît wart ez gezeiget nie / deheinem manne, geloubet daz. / nu hêt%..e wir michel reht, swaz | |
| daz reine wîp in niht betrouc / an disem, wan dehein man / bezzern harnasch nie gewan. / sînen halsberc liez | |
| daz in niht verderben / lieze diu gotes güete. / dehein ungeloube in müete / in dem hûs%..e noch ûf dem | |
| herzeleit. / dô ich in grôzem jâmer lac / und deheiner slahte vreude pflac, / dô kômet ir und trôst%..et mich; | |
| Rûel / und was so vreislîche snel / daz ir dehein tier entran. / Ferôz geheizen was ir man. / den | |
| daz swert geg%..en im swanc, / dôn hêt er des deheinen [g%..e]danc / daz er iht lenger solde leben, / hêt | |
| ze trôste; / sîn barmunge in erlôste / daz im dehein schad%\e geschach / wan daz er vreise vor im sach. | |
| nâch einem sper an sîn ort, / daz ir d%..eweder dehein wort / zuo dem andern nie gesprach; / von hôhem | |
| gar / daz die schilte goltvar / vür stiche wâren dehein guot. / dannoch was ir beider muot / unverschert an | |
| gewahsen herter danne ein stein; / die selben schuopen mohte dehein / wâfen wol gesnîden. / des muos%..e der rîter lîden | |
| / bein, îsen unde stein. / daz selbe viur mohte dehein / wazzer niht erleschen sô / ezn brünne drinne als | |
| / von im ûf daz grüene gras. / dô des dehein rât was / sîn ors müese verbrinnen dâ, / ûf | |
| linden; / sine mohte niemen vinden / âne wer ze d%..eheiner zît; / si wâren ie bereit ûf strît / und | |
| an geleit. / ich sagiu daz vür dise stat / dehein rîter nie getrat / nâch strîte durch daz bürgetor: / | |
| / als al diu werlt dâ brünne; / ez was dehein wünne / in dem hûse noch dâ vor; / mit | |
| / geteilet gel unde rôt. / ir gruoz im dâ deheiniu bôt; / si stuonden neb%..en ein ander dâ. / von | |
| / ez schein wol an ir rîchen wât / daz dehein unrât / ir deheiniu nie gewan. / ie neben zwein | |
| an ir rîchen wât / daz dehein unrât / ir deheiniu nie gewan. / ie neben zwein ein spilman / vil | |
| zwein ein spilman / vil süeze videlunde gie, / der d%..eheiner dem andern nie / einen grif übersach. / zaller jungest | |
| ir was vrouwen êre / und ganziu triuwe veste. / deheiner slahte gebreste, / der ie an d%..eheinem wîbe wart, / | |
| triuwe veste. / deheiner slahte gebreste, / der ie an d%..eheinem wîbe wart, / des was ir lîp vil wol bewart, | |
| reine / ûf eine hôhe brücke saz, / daz nie dehein brücke baz / von betten wart geslihtet, / mit tepten | |
| / was, daz gar erloschen ist. / des leben hêt deheine vrist, / swen sîn mortgirigiu hant / an deheinem strîte | |
| hêt deheine vrist, / swen sîn mortgirigiu hant / an deheinem strîte überwant: / des leben wart des tôdes pfant. / | |
| über in und schrei / ein sô jæmerlîche stimme, / dehein man wær sô grimme / des muotes noch des herzen, | |
| mich niht sûmen wil / an der âventiure. / ist dehein crêatiure / diu ganzer triuwe geniezen sol, / so genist | |
| getriuwen vrouw%..en Japhîten. / ezn lebte bî den zîten / dehein vrouwe mit sô reinen siten. / owê, wan solde ich | |
| um%..b des edeln vürsten tôt. / sî sîn sêle in d%..eheiner nôt, / dâ nim si ûz, vil reiner Krist! / | |
| und gip daz wir verdienen hie / die vreude die dhein ôre nie / gehôrte noch nie ouge ersach / noch | |
| wider in was ganz unde guot; / dône hêt er d%..eheinen zwîvel mê. / im tet niwan der jâmer wê / | |
| morgen was, / zem grâven Môrâle.’ / dô nam er d%..eheine twâle; / er wâfent sich und reit von dan. / | |
| / hêten s%..i ir harnasch gehabet. / desn wirt iu dehein eit gestabet: / dâ was vil manic rîter guot, / | |
| vor hân geseit. / Diu schœne magt Marîne hiez. / deheine rîterschaft s%..i enliez / dâ man prîs solde bejagen, / | |
| vür wâr wil ich iu sagen daz: / wart ie d%..ehein wîp bestatet baz, / daz wil ich lâzen âne haz. | |
| diu rîterschaft getân / die man wol prîsen mohte; / dehein zage niht entohte / under der tugenthaften schar, / wan | |
| heiden sluoc, / daz ez von sînen slegen nie / deheiner slahte mâl enpfie; / daz truoger vor der vrouwen bar. | |
| gewert / ir lêhen, als si an gezôch, / ir deheines muot dâ von envlôch / sine swüer%..en im alle hulde | |
| tor / und enpfiengen wol die geste. / dâne was dehein gebreste / des guotes noch der êren; / daz begund%..e | |
| ‘ô wol dir, minniclîcher lîp! / gebar dîn%..e schœne ie d%..ehein wîp? / daz ist doch ungeloublich. / ich wæn got | |
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