Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ander vater was./ weder starp noch genas/ getriuwer künec nie dehein,/ den tages lieht ie überschein./ //Dâ wart manec helm versniten/ | |
| wâren unbendic:/ ez wart sô sêre von in gestrebt./ ir deheiner doch bî mir nû lebt,/ dem ichz ze liebe kôse./ | |
| die tjoste wâren von in verlegen,/ der sper wolt ir deheiner phlegen./ //Josweizen müete sêre/ daz er Terramêre/ gevolget hete, daz | |
| kunden sich baz bringen/ zein ander denne ich ez künne sagen./ deheinen haz wil ich dem tragen,/ swerz iu baz nû künde./ | |
| Marlanzes kümfte;/ dône mohte diu schar des markys/ vermîden niht deheinen wîs,/ sine schrîeten Munschoye,/ in gedrange als ob ein boye/ | |
| benant./ wol werte ieslîch kristen hant,/ swâ der sehs vanen dehein/ ob im ime strîte erschein./ ir krîe ouch wâren gemeine./ | |
| dâ manec houbet spielten,/ daz die zungen in den munden/ deheine krîe enkunden./ Mahumeten liez ers walten:/ dô kerte gein dem | |
| mit swertslegen unz an den stat,/ des er doch ir deheinen bat,/ die Monschoye schrîten./ an den selben zîten/ der pfallenzgrâve | |
| mêr verlân./ //Hin vlôch der admirât/ (des was et dô dehein ander rât)/ ûf sînem orse Brahâne./ gein der muntâne/ kêrte | |
| wart Canlîûn erslagen./ sine kunden niht ein ander sagen/ von deheiner künde ê./ Rennwart den künec Gibûê/ unz ûf den swertvezzel | |
| daz Olifant/ an Ruolandes munde/ nie ze keiner stunde/ an deheiner stat sô lûte erhal./ daz kristen her het ûf dem | |
| und zerbenzerî,/ arômâte und amber was derbî./ swâ der pflaster deheinez lac,/ dâ was immer süezer smac./ der balsem lât si | |
| vlust erkennen./ diz si mîn hellebrennen,/ daz diu sêle mîn deheine nôt/ vürbaz enpfâhe, sît mir tôt/ des lîbes vreude ist | |
| hân verlorn?/ der was mîn hêrre und niht mîn mâc,/ dehein sîn sippe an mir lac./ von wem ist mich ûf | |
| ist sît Adâmes zît/ alsô breit unt alsô wît/ an deheiner stat vor uns geschehen./ wir muosen halt die heiden sehen/ | |
| nû geherberget wirt,/ ich getrûwe im wol daz niht verbirt/ deheines ringes herre, ern gebe/ mir swaz heidenschaft dran lebe.’/ si | |
| schône von der erden,/ daz si iht ze teile werden/ deheime wolf, deheime raben./ wir sulen si werdeclîcher haben/ durh die | |
| der erden,/ daz si iht ze teile werden/ deheime wolf, deheime raben./ wir sulen si werdeclîcher haben/ durh die diu von | |
| in kan / behüeten wol, swie rehte er tuot. / dehein rede ist sô guot / sine velschen si, daz weiz | |
| geste gewin / daz si alle umb êre striten; / deheine vrümcheit si vermiten, / daz beste s%..i alle tâten. / | |
| vrouwe sâ zehant / vreude unde wîsheit: / sine truobte deheiner slahte leit, / die sprâche kunde s%..i alle wol, / | |
| dâ begunde, / si dûht%..e des wie siz kunde; / deheiner kunst ir niht gebrast. / si dûhte daz der selbe | |
| / her Gâwein kom als si gebôt, / ern vorhte deheiner slahte nôt; / des gelac vil manger von im tôt. | |
| sult niht nider / lâzen iuwern hôhen muot / durch deheiner slahte guot: / ir sît dar zuo ze rîche; / | |
| gast / gewâfent daz im nihts gebrast. / ern vorhte deheiner slahte nôt. / ein ravît reit er daz was rôt, | |
| erkenne ich wol, wan daz ist der / dem an deheinem strîte nie / von sîner zagheit missegie; / geg%..en dem | |
| gewin. / owê, daz dem herren Gâwein ie / von deheinem manne missegie: / wan bezzer rîter dern wart nie. / | |
| sîn schand%..e was im doch sô geschehen / daz ir deheiner s%..i hêt ersehen: / dâ von was ez in unkunt. | |
| ist von sîner kraft geschehen. / ichn zel mirz ze d%..eheiner vrümicheit, / wand ir habt grôze manheit / begangen allez | |
| mit her / vür die berge, geloubet daz: / nie dehein kün%\ic besaz / sîn lant sô gwalticlîche – / ich | |
| bedecket / mit edelem gesteine. / ichn gesach ir nie deheine – / geworht âne zungen – / diu sô wol | |
| schîn / in den gürtel vor geleit; / als si dehein swachez leit / truobte in ir gemüete, / sô benam | |
| juncvrouwen er schein / des nahtes swâ si gie; / dehein vinster er dâ lie / dâ diu juncvrouw%..e inne was; | |
| gar. / ez bezeichent daz dem wirte nie / an deheinem dinge missegie, / wan daz gelücke volg%..et im ie. / | |
| kuste er si und schiet dan; / sînen willen wesse dehein man. / ûf sîn ors saz er zehant, / verholn | |
| wess%..en ab niht der mære / ob er wær in d%..eheiner nôt; / weder er lebte od wære tôt, / daz | |
| diu wîp, / dern ist niht ein wîser man. / dehein dinc mich des erwenden kan / mîn lîp dern müeze | |
| / er sprach ‘herre, ich sagiu daz: / in nie deheinem hove baz; / dâ ist grôz rîterschaft / und alles | |
| spiegelglas. / sô grôziu tugent an im was / daz deheiner slahte man / der ie deheinen valsch gewan / die | |
| im was / daz deheiner slahte man / der ie deheinen valsch gewan / die hant niht mohte gelâzen dran. / | |
| sîn muot ie nâch dem besten streit. / swer ie dhein untug%\ent begie, / dern mohte d%..em steine nâher nie / | |
| willen an, / sô daz si weinde unde schrê. / deheiner slahte untugent mê / er von sîner kintheit nie / | |
| im zuo dem steine nider; / des satzt%..e sich ir deheiniu wider. / dô daz gesinde in gerne sach, / der | |
| ie, / wan diu werlt alsô zergêt / daz nimmer dehein hof gestêt / mit sô ganzer rîterschaft; / aller vreuden | |
| / mit red%..e %..hêt er den valschen man; / ir dehein%..en er nie ze vînt gewan. / Dem kün%..ige wart er | |
| dô gurte umbe sich der degen / ein swert, daz dehein man / nie dhein bezz%\erz gewan. / ez half im | |
| der degen / ein swert, daz dehein man / nie dhein bezz%\erz gewan. / ez half im sît ûz manger nôt, | |
| wol bewunden / mit golde unz an daz ende; / deheiner slahte gebende / vuort%..e diu maget mêre. / diu juncvrouwe | |
| lant; / ir dienest hât si iu enboten. / bî deheinem andern boten / wolde s%..i iuz enbieten. / ir vriunde | |
| rît%..er %..hie wæren, / und daz si niht verbæren / deheiner slahte manheit. / nu sî iu offenlîch geseit / ein | |
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