Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| den tach,/ daz danne chumet der gotes slach./ so ist dehein burch so veste,/ geworht uzzir listen,/ si newerde zerstorot,/ gare | |
| sich mugen die hohen mourin/ nindir da vor behuotin/ in deheiner veste/ mit deheinem liste./ //Da cheren avir an daz reht,/ | |
| hohen mourin/ nindir da vor behuotin/ in deheiner veste/ mit deheinem liste./ //Da cheren avir an daz reht,/ da der meistir | |
| stat,/ der daz unreht begat;/ den mach nieman bedwingen,/ an dehein reht bringen,/ ez netuo got der guote/ mit etlicher note;/ | |
| ein ellende,/ hin in daz apgrunde./ von diu so nesol dehein vrouwe/ gestatten ir diwe,/ daz si sie vor lazze gan,/ | |
| bedench wir, vil liebe, in dem sinne:/ ez engetet nie dehein chint/ durich sines vaters willen,/ daz ez sich lieze chollen,/ | |
| so leit,/ swa er daz horet singen oder sagen/ oder dehein rede vone gote haben./ war tuo wir arme unsern sin?/ | |
| Jordân/ durh toufe wart gestôzen./ unsanfte mac genôzen/ //Diutscher rede deheine/ dirre die ich nû meine,/ ir letze und ir beginnen./ | |
| daz er in bürge noch huobe liez,/ noch der erde dehein sîn rîcheit./ ein sîn man bî im sô vil gestreit,/ | |
| ouch werdekeit wol tuon./ sus was bewart sîn clâriu jugent:/ dehein ort an sîner tugent/ was ninder mosec noch murc,/ wand | |
| geweide wider în,/ als ob in ninder âder sîn/ von deheinem strîte swære:/ der junge lobesbære/ //Hurte vürbaz in den strît./ | |
| ‘wir soltens umbestecken/ mit dem zehenden unserr phîle;/ si mugen deheine wîle/ vor dem her getûren.’/ emeraln und amazûren/ und den | |
| künec Gorhandes her/ mit stehlînen kolben streit/ ze vuoz, ir deheiner reit./ si wâren aber sus sô snel,/ die mit dem | |
| wære daz gewahsen hôch sam sîn prîs,/ sône möhte er deheine wîs/ mit swerten niht erlanget sîn./ mich jâmert durh die | |
| dar zuo mîn ellenthafte man./ sô grôzen schaden nie gewan/ dehein vürste mîn genôz./ nu stên ich vreude und helfe blôz./ | |
| hât./ nu welt der zweir einez/ (der gît uns trôst deheinez):/ daz wir kêren wider in den tôt,/ oder wir vliehen | |
| swelh tugent sich ir gelîchet,/ der wære gehêret drîzec lant./ dehein werlîchiu hant/ ûf Orangis nû beleip:/ iuwer tugende uns danne | |
| geruowetem here/ aller êrst dô komen von dem mere,/ der deheiner vîent nie gesach/ bî dem tage. grœzer ungemach/ der marchgrâve | |
| genuoc,/ dâ in sîn ors über truoc./ seht ob ir deheiner sî versniten:/ der marcrâve ist in entriten./ / / / | |
| vür die Trinitât?/ spræche du bîhte? gap dir rât/ inder dehein getoufter man,/ sît ich die vlust an dir gewan?’/ mit | |
| gebæren/ was, daz ich triuwe gein iu hielt,/ die nie dehein wanc von mir gespielt./ dô ich ze Termis wart ein | |
| swaz dînes liehten antlützes was,/ dar an gewuohs noch nie dehein gran:/ war umbe hiez ich dich ein man?/ man solde | |
| herzen klage:/ ‘hâstu daz alle suntage/ in Franchrîche gewîhet wirt?/ dehein priester dâ verbirt,/ er ensegne mit gotes kraft ein brôt/ | |
| sô rîterlîche kom gevarn,/ und al sîn wâpenlîchez kleit/ nie dehein armuot erleit/ (wan ez was tiuwer und lieht),/ der marcrâve | |
| wand er mit strîte kunde/ und niemen vür sich gunde/ deheinen prîs ze bejagen./ ich het iu vil ze sagen/ von | |
| geslaht/ von im: er hetez dar zuo brâht,/ daz ninder dehein sô miltiu hant/ bî sînen zîten was bekant./ Arofel der | |
| geleite/ al dem horde unz in Pârîs./ ‘helt, dûne hâst deheinen prîs,/ ob dû mir nimst mîn halbez leben:/ dû hâst | |
| gevüeret.’/ dâ wart mit sporn gerüeret./ des enwas et dô dehein ander rât,/ da ergienc mit poynder puntestât./ immer zweinzec ensamt | |
| dêst der minne leit./ sô unsanfte ich nie gestreit/ mit deheiner slahte man,/ wand ich dir deheines schaden gan.’/ //Er bat | |
| ich nie gestreit/ mit deheiner slahte man,/ wand ich dir deheines schaden gan.’/ //Er bat in dicke kêren,/ und er wolde | |
| den sînen streit/ und vlühtec nie von in gereit/ durh deheiner slahte herte./ maneger iu daz werte,/ iuwer halden hie sô | |
| werlîchiu kraft/ gedigen et an den kapelân:/ dort inne was dehein ander man./ //Der marcrâve zer künegîn/ sprach ‘süeziu Gyburc, lâ | |
| vanen nam)/ und Hûnas von Sanctes,/ dem du nie gewanctes/ deheines dienstes, noch er dir?/ herre und vriunt, nu sage mir,/ | |
| her gar verschehete,/ ieslîch storje mit ir kraft,/ daz si dehein rîterschaft/ an zingeln und an porten/ weder sâhen noch enhôrten,/ | |
| daz selten vreischet sider,/ daz sô manec kostebær gezelt/ vür deheine stat über al daz velt/ sô rîchlîch wurde ûf geslagen./ | |
| diu wîse;/ si schouwete an den stunden,/ ob er hete deheine wunden,/ der si von pfîlen etslîche vant./ diu künegîn mit | |
| künege die dâ tôt/ wâren belegen, Terramêrs nôt/ pflac dô deheiner vîre./ amazzûr und eskelîre/ und emerâle ungezalt,/ der lac sô | |
| ich den goten ir êre/ so geræche daz nimmer mêre/ dehein mîn kint des zæme/ daz ez den touf genæme/ //Durh | |
| geloube bî,/ so wæn ich daz sîn Trinitât/ an mir deheine volge hât./ er mac wol guote rîter hân./ des engalt | |
| vür tôren hât erkant.’/ //Dô Terramêr vil rehte ersach/ daz deheines sturmes ungemach/ Oransche möht ertwingen,/ dô si niht wolten dingen,/ | |
| bî:/ //Ich bin ein rîter, als ir seht./ ob ir deheinen schaden speht,/ den ich dem lande habe getân,/ des sult | |
| si in næmen in den zoum./ er sprach ‘ditze ors deheinen soum/ treit, wan mich und disen schilt./ ez wirt ê | |
| ir alle die daz lêrten,/ daz ir vür die koufman/ deheinen ritter soldet hân!/ waz zolles solt ein ritter geben?/ het | |
| solten sichs die wunden laben,/ daz er in wider sante,/ deheinen durst daz wante./ //Ernalt sprach ‘herre, wer daz sî,/ dem | |
| niht gewern/ von Provenze der markîs:/ ir jagen moht in deheine wîs/ an vlühtic schûften bringen./ nu hôrt erz velt erklingen;/ | |
| sagen:/ ‘ez ist Willelm der markîs./ ine gestat des niht deheinen wîs,/ daz er reslagen werde/ ûf Franzoyser erde./ //[E]r ist | |
| ein sölh rûm getân,/ daz al wît wart sîn stat:/ deheinen er ouch sitzen bat./ er nam den zoum in eine | |
| zem ölboum und zer linden./ ‘erdenken noch ervinden/ mac unser deheiner wer daz sî./ rostic harnasch wont im bî,/ er siht | |
| vernomen,/ wie ez umb den rîter stüende,/ sît wir sîn deheine küende/ haben noch nie gewunnen./ ein ebenhiuze der sunnen/ //Ist | |
| der küneginne Gyburge minne./ ungerne wesse ich in hinne./ iuwer deheiner kom hin vür:/ besliezet vaste zuo die tür;/ //Ob er | |
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