Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ſine deumoͮten, die ſine getriwen uermanen unde ſi entêren oder dehein laſter in erbieten, wir moͮzzen $t ez ane zwiuel garnen, | |
| ſin ſalic, die barmherze ſîn, die goͮten willen haben, die decheimme nothaften man ze helfe choment, uber die erbarmet ſich got. | |
| dauon $t erchumet er niht. Der âre uliuget hoher denne dehein uogel unde wartet allen tâc in der ſunnen ſcîn, daz | |
| ſîne holden den ſcauen, wan alſe luzzel ſo div ſcaf deheimme uihe ſcadent, ſame luzzel ſcadent die goteſ trvte deheimme $t | |
| ſcaf deheimme uihe ſcadent, ſame luzzel ſcadent die goteſ trvte deheimme $t menneſſcen. Die wolue meinet er ze den ahtaren der | |
| chunege, da uon wolt er haben ein wnderlicher hûſ denne dehein chunec. Wan er ewec iſt, ſo wolt er ime ein | |
| daz goteſ hûſ, daz wir ſelbe ſin, iht zeuoͮren mit deheiner unreinecheit, alſ $.ſ$. Pauluſ ſprichet: Si quiſ templum dei uiolauerit, | |
| deruone erlôſen. Daz ſagen wir iv umbe daz, ob iwer deheiner in deheine ſunde geualle, daz er deſ ninder ſcierer uzkunft | |
| Daz ſagen wir iv umbe daz, ob iwer deheiner in deheine ſunde geualle, daz er deſ ninder ſcierer uzkunft gewinnet denne | |
| mit allen goͮten werchen. Ir ſcult oͮch gedenchen, ob iwer deheiner iht mit unrehte gewnnen habe an lehene oder an eigene | |
| unrehte gewnnen habe an lehene oder an eigene oder an deheimme goͮte, unde ſcult daz wider lazzen, alſ der goͮte Zacheuſ | |
| unrehtiv uroͮde chumet dauon, daz in beginnet bedriezzen, daz er dehein goͮt, deſ er bedarf ze ſele unde ze libe, inneclichen | |
| in deſ gebeten, daz er ivch iht uerleitte $t in deheine bechorunge. Da mite habet ir in deſ gebeten, daz er | |
| gebeten, daz er iv deſ niht geſtate, daz ir in deheine ſunde immer geuallet, unde habet in gebeten, daz er ivch | |
| chein bisschoff, noch chein vogt, noch chein burggrafe, noch niemen decheinen man beleiten suln in dise stat, der einen burger oder | |
| des ich han getan/ mit worten ode mit willen,/ mit deheiner slahte dinge,/ daz vergip du mir, herre,/ durch des grabes | |
| ich niemer doch dar an,/ daz iemer liebe gernde man/ dekeine solhe unmuoze im neme,/ diu reiner liebe missezeme:/ ein senelîchez | |
| Riwalîn zehant/ mit zwelf gesellen über sê:/ er bedorfte dô dekeines mê,/ er hæte her hie mite genuoc./ nu sich diu | |
| diu guote,/ wan sin ouch in ir muote,/ swaz ir dekeiniu tæte,/ ze hôhem werde hæte;/ si hæte in in ir | |
| lebende ein man./ ist aber daz er von lêre kan/ dekeiner slahte zouberlist,/ dâ von diz vremede wunder ist/ und disiu | |
| swâre!/ nun gesach ich doch zewâre/ noch in noch nie dekeinen man/ mit vîntlîchen ougen an/ noch engetruoc nie nieman haz:/ | |
| Marke/ der clagete in alsô starke,/ daz er durch nie dekeinen man/ sô nâhe gênde clage gewan./ in weinde manic edele | |
| vrô.’/ //’Trût vrouwe’ sprach er dô [zuo] zir/ ‘habet ir dekeine nôt von mir,/ die sol ich büezen, ob ich mac,/ | |
| tac an iu gesehen,/ daz ez unbillîch wære,/ ob ir dekeine swære/ mit mînem willen soltet tragen./ vrouwe, ich wil iu | |
| âventiure alsô,/ daz von Norwæge über sê/ ein koufschif unde dekeinez mê/ in daz lant ze Parmenîe kam/ und sîn gelende | |
| hæte/ und bôt ez baz im einem/ dan aller der dekeinem/ von lande oder von gesinde./ sîner eigenen kinde/ was er | |
| an sâhen/ und in ir herzen jâhen,/ sin gesæhen nie dekeine jugent/ gezieret mit sô maneger tugent./ swaz vuoge er aber | |
| dâ nâch danne in viere,/ sô daz der vier quartiere/ dekeinez iht vil grœzer sî/ danne daz ander dâ bî:/ diz | |
| swie man wolte/ und als diu jugent solte:/ swes ir dekeiner began,/ daz huober iemer mit im an./ //Nu gevuogete sich | |
| der werde dan Rûalt/ gelîche alsam ein artribalt,/ daz ime dekein sîn armuot,/ als ez doch weizgot manegem tuot,/ sînen guoten | |
| rûme unde reine ir strâze/ noch an ir strâze enlâze/ dekeiner slahte stoubelîn,/ ezn müeze dan gescheiden sîn,/ und daz si | |
| enpfieng ein lêhen an der stete,/ weiz got daz er dekeinez nie/ mit solhem jâmer enpfie./ //Nu Rûal unde sîniu kint/ | |
| aber sô rîcher ger/ und alse hôhe gemuot,/ daz er dekein gemeine guot/ mit niemanne wolte hân./ sîn herze enwolte in | |
| und sîne craft;/ sî et an gote gemuothaft,/ der nie dekeinen man verlie,/ der mit dem rehten umbe gie./ wol balde | |
| genomen;/ wir sîn an manege sprâche komen/ und enkunden doch dekeinen nie/ under uns vinden, ern wolt ie/ sîn kint vür | |
| ich versuochen,/ ob iu got hab ûf geleit/ an mir dekeine sælekeit/ und ob ich selbe iht sælden habe.’/ hie begunde | |
| und ze sorgen/ den vînden was verborgen,/ hæt aber daz dekeine craft/ wider dirre vremeden meisterschaft,/ diu ûzen an gebildet lac?/ | |
| stunde/ dâ hin gehaben kunde/ von curnewalscher diete,/ daz er dekeine miete/ möhte gebieten oder gegeben,/ ezn giengim niuwan an daz | |
| dermite./ sôn ist ez ouch niht spiles site,/ daz manz dekeine wîle tuo,/ daz herze daz enstê darzuo;/ al eine geschehe | |
| sin uns her ûf bringen,/ ob ime ze sînen dingen/ dekeiner slahte helfe tüge/ oder ob in iht generen müge.’/ diz | |
| unde crœnet/ wîp unde wîplîchen namen;/ desn sol sich ir dekeiniu schamen.’/ //Als Tristan hæte gesaget/ von sîner vrouwen der maget,/ | |
| sæligen man?/ diu sælde ist arm unde swach,/ diu nie dekeinen haz gesach./ lebe iemer und wirp iemer daz,/ dazt einen | |
| müge mir danne werden,/ sôn wirt ûf diser erden/ niemer dekeiniu mîn wîp,/ sam mir got und mîn selbes lîp!’/ den | |
| âne golt/ zweinzec lantbarûne;/ sus was der cumpanjûne/ hundert unde dekeiner mê./ mit den vuor Tristan über sê,/ die wâren sîn | |
| gelückes gan,/ wir mugen vil wol mit ime genesen,/ wolter dekeiner mâze wesen/ an sîner blinden vrecheit;/ der ist ze vil | |
| der was genuoc als angesthaft,/ dazs ungenesen wânden wesen:/ ir dekeiner trûwete genesen,/ wans innerhalp den zwein tagen/ nie niht von | |
| maget,/ sô ist im elliu sælde ertaget,/ diu ime oder dekeinem man/ an einer maget ertagen kan.’/ sus kâmen si zem | |
| und wil in bringen, swenne ich sol.’/ ‘vrouwe, ez enist dekein man,/ der sich hier umbe iht nimet an/ und mich | |
| wan daz man in gewerte/ vrides dâ nâch mêre,/ swenner dekeine kêre/ næme in daz künicrîche/ diz hætes ime heinlîche/ von | |
| //Brangæne sprach: ‘dâ râte ich,/ daz in nieman innen bringe/ dekeiner slahte undinge,/ biz wir bevinden sînen muot./ sîn muot ist | |
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