Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| vernvmen,/ Daz wir im solden sin vndertan./ donen wolde wir deheinen han/ Wan vch, des mvze wir schaden tragen./ er hat | |
| der lip?/ Ich verteil im bi minem eide/ vnde dvrch deheine leide/ Wen von minen witzen./ ir schvllet in besitzen,/ Vnde | |
| vaste strebt er hinder sich./ Do in der wagenman ersach,/ dehein wort er me gesprach,/ E er wider in daz dorf | |
| chnechte,/ des keiseres uoruechten./ ir uan si gewanten/ nie ze dehein werltlichen scanten./ si waren helde uil gvͦt,/ der keiser was | |
| sineme riche,/ des mager grozen trost han./ ist aue hie dihein man/ der gvt nemen wil,/ man gít im sin uil;/ | |
| genůge;/ er ist ein helt lussam./ wa uvnde me nu deheinin man/ der deme riche baz gezeme?/ er ist ein fůrste | |
| urolichen hinnen,/ handele iz mit sinnen./ erwiruest du deme riche dehein ere,/ al din chunne uroͮwit sichs iemmir mere.’/ Genelun werte | |
| sprach er, ‘scheidin/ uone deme aller schonistin wibe/ die ie dehein man gwan ze sinem libe./ Roͮlant hat harte misseuaren,/ er | |
| do:/ ‘ich ne uůrchte nehein dro./ taete míner rede ieman deheine ware,/ ich uůre ienoch uure iuch dare./ mit den wisen | |
| scolde ich die wale han,/ so ne irchunte ich nie deheinin man/ der ich so gerne were./ wie gerne ich in | |
| al mines herren riche,/ daz wir dir niemmir <geswichen>/ an deheinen dinen sachen.’/ der herzoge begonde suzze lachen./ Blanscandiz wincte sinen | |
| der keiser enbiutet dir ouch mere:/ sezzest du dich ze deheiner were,/ er sůchet dich mit here,/ er zestoeret ellu dine | |
| sine,/ die sint ane zwíuíl,/ daz in dirre werlte lebe dehein man/ der si tůrre bestan./ tun aue ich dir deheinen | |
| dehein man/ der si tůrre bestan./ tun aue ich dir deheinen rat,/ unde daz iz under wegen bestat,/ so saget man | |
| die grozzen untruwe,/ so můz uns balde ruwe,/ daz ie diehein kristen man/ der touphe an sich gwan,/ ie gerit den mort./ | |
| des kaiseres scâr/ unter disem helme ritest gâr,/ daz din dehein wafen gewinne./ ich wil an dich gedinge/ daz du Roͮlanten/ | |
| Maglirte/ der furt uermezzen diete,/ zwelf tusent hornbogen,/ der nie deheiner widir chom./ der herzoge uon Philene/ zwelf tusent unde mêre/ | |
| růchet,/ die erde ist gar uerfluchet./ in ne geschain nie dehain sunne,/ der nebel ist ir gwunne;/ daz chorn ist ůbel | |
| wol erbeiten/ daz wir her widir riten,/ unt chůmet uns dehain ander mare,/ daz wirdit den haiden uil sware:/ ich gefrůme | |
| nach dinen eren./ gotes hulde hastu hie erworuen./ habe du dehaine sorgen/ daz ich imer entrinne dannen:/ der uan ne scol | |
| wůft unde we:/ ne weder sit noch ê/ sone gehorte nie dehain man/ chlage also fraissam./ si musen alle wol wainen:/ si | |
| unt Roͮlant/ habent mir so herce laide getan:/ chumit der zwelue dehainer dan,/ sone gescach mir nie so laide./ die selben gesellen | |
| bruche/ zu dem gotes riche,/ swer si suchet inn#4+ec#4-liche/ umbe dehaine sine nót./ nu heluen si uns umbe gót/ uon dirre | |
| gót/ uon dirre werltlichen brode,/ swa unser herce ode/ in dehainem zwiuel buwe(n),/ daz wir in samelichen ruwen/ an unseren iungisten | |
| den bruder erslagen,/ ich wil dir warliche sagen:/ mac dich dehain wafen gewinnen,/ so ne chumestu nimer hinnen.’/ er slůc in | |
| riche wol gezamen/ ob si cristen waren./ da wert unlange/ dehain poge strange:/ si waren alle schiere uerlorn:/ uon gote daz chom./ | |
| spieze naicten/ gegen zwelf tusent mannen:/ der ne chom nie dehainer dannen./ di laite der chunc Estorgant;/ ain uan furter an | |
| im ze$/ slage,/ daz in uon deme tage/ iemir gebůzte dehain smit,/ oder dar unter daz lit/ der arzte imer dorfte | |
| imen mere widere/ wan du ainer,/ oder lebet der gesellen dehainer?/ ist da wider dehainer hi bestanden?/ wi stet iz umbe | |
| du ainer,/ oder lebet der gesellen dehainer?/ ist da wider dehainer hi bestanden?/ wi stet iz umbe Roͮlanten/ unt sine gesellen | |
| stet iz umbe Roͮlanten/ unt sine gesellen alle?/ ist ir dehainer geuallen?’/ ‘daz soltu mir, herre, gelouben:/ si sint uerslagen unt | |
| werden erslagen,/ er sturbe doch da haime,/ unt entrinnet ir dehaine,/ an dem libe unt an den eren/ uberwindet ir iz | |
| ich iu getruwe!/ rechet Alroten!/ hůtet uil genote/ daz ir dehainer entrinne:/ al iwer chunne hat mine minne.’/ Di haiden huben | |
| ere./ wir sculen den sige ze$/ houe pringen,/ oder unser dehain chumet niemir hinnen./ daz hastu allez aine getan:/ Karl muz | |
| im sprach:/ ‘owe daz ich dich ie gesach/ oder ie dehaine kunde gewan!/ daz wil ich iemir gote chlagen./ uon dir | |
| scaden din./ ich sage dir ze wunder:/ unser chom ni dehainer uon ain ander./ ich durrait daz wal,/ daz ich uber al/ | |
| stunt;/ er sprach: ‘lagestu in des meres grunt,/ daz du dehainem christen man/ niemir mere wurdest ze$/ ban!/ scol dich dehain haiden | |
| du dehainem christen man/ niemir mere wurdest ze$/ ban!/ scol dich dehain haiden tragen,/ daz wil ich imer gote chlagen.’/ mit grimme | |
| mir ze$/ senden!/ nu gnade miner armin sele,/ daz ir dehain boser gaist níne werre./ ich mane dich umbe minen herren/ | |
| den wac./ si besoufte des wazzeres stram./ da negenas nie dehain bárn:/ si ertrancten sich selbe./ do riefen des kaiseres helde:/ | |
| ůber mích erbarme,/ daz sie mich iê gerechen/ oder iê dichein wort dar umbe gesprechen;/ sie swicten sam die stummen./ wanne | |
| die achter sam ain nuíbornez wester chínt./ gewinnet er da zim dichein ere,/ Paligan derne ůber windet iz niemir mere./ daz nerede ich | |
| so getan:/ er sůchet selbe den tot/ e er durch dicheinir slachte not/ ain fuz iemir entwiche./ daz waiz ich wol | |
| fluhestu hinne(n),/ er sůchet dich zu den Karlingen;/ gefluhestu uf dichein bůrc,/ si nist nie so ueste noch so gůt,/ erne | |
| sinin mangen/ niemir sail gespannen,/ noch gerichten sin hantwerc/ an dehainen hohen berc:/ an dem braiten uelde/ wellent dise helde/ enphahen | |
| gemůte,/ daz si e suchten den tot/ denne si durch dehainer slachte not/ chomen uon ir herren,/ sine brechten in mit | |
| rechte han./ Do sprach der chůnc Paligan:/ ‘hete ich nu dehain man/ der reche minen anden!/ swer da blaset Oliuanten,/ der | |
| sint di sine chůne(n) alle erslan;/ uch dwinget da lutzel dehain not./ di uon Ualpoͮtenrot/ furen drizec tusent dar,/ di helde | |
| so nahen/ daz er ir machte geramen,/ derne chom nie dehainer danne(n)./ er gefrumt unter Paliganes mannen/ daz man iz imer | |
| der kaiser ist also grimme:/ erne gefluhet nimer hinne/ durh dehainer slachte not./ ia suchet er den tot/ unt alle di | |
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