Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| muͤzzen liden und ze der erde muͤzzen werden. wen des dehain rat ist, wir muͤzzen ze der erde werden, und wir | |
| aver gelert daz wir got niht schuͤln versuchen. swenn uns dehain not an get, muͤg wir die mit deheinen dingen uͤberchomen, | |
| swenn uns dehain not an get, muͤg wir die mit deheinen dingen uͤberchomen, daz schuͤl wir tun. enmuͤgen wir sein dehein | |
| deheinen dingen uͤberchomen, daz schuͤl wir tun. enmuͤgen wir sein dehein auschunft gewinnen, so enpfelhen ez dem almæchtigem got, daz erz | |
| habt, diu ruft unsern herren an, iedoch engab er ir dehain antwurt. war umbe wolt er ir niht antwurten, diu umb | |
| so warn, daz er niht hintz uns vind da wir dehain witze umb liden schuͤlen. von diu schuͤl wir uns ruͤgen | |
| legen. daz tet er dar umb, swenn wir ichtes beginnen, dehains werches, ezzens oder trinchens, daz wir dann ze aller erst | |
| swer der nu ist, er sei laye oder pfaffe, der dehainen gewalt in der christenheit hab, der gedench an die jungisten | |
| engie. da vor noch sit noch dar nach enwart nie dehein tag so langer. do fluhen die chuͤnige und verburgen sich | |
| die sæligen niht. so si die boͤsen gluͤst muͤent oder dehein bechorung, so gerent si der hilf datz dem almæchtigen got, | |
| die sich an irdischeu dinch verlazzen habent und goͤtlicher ding deheinn war nement. daz er si auz dem hol hiezz zihen | |
| menige sanch, und schuͤln unser plumen im engegen tragen. unser deheiner sol mit itteler hant fuͤr in chomen. alz er ez | |
| empfæhet got selber. also schuͤln wir uns vlizzen, daz unser dehainer mit eiteler hant fuͤr den almæchtigen $t got chom, ern | |
| denne unser herre der heydenscheft chunt getan wuͤrde, do in dehain leut erchant dann al ein diu judenschaft diu die schrift | |
| ungedultich sint aver si, daz si dem almæchtigen $t got dehein wucher bringent. wir lesen an der hiligen schrift von schachærn, | |
| die hiligen frowen, do si hintz dem grabe giengen und dehein man mit in gie und si wol westen das si | |
| zaiget waz ir durch mich erliten habet! ir namt mein deheinen war, alles eur leben waz uͤbel und unreht; nu vart | |
| daz dennoch gůt. so sint auch die mitluͤt, die habent dehain acht auf daz gotes rich; swaz die ir undertanen geniezzen | |
| umb muͤzzent si unserm herren ze red gesten da si dehain ir gewalt gehelffen mach. ez ist auch ein ander wolf | |
| si froͤuent sich auch dez daz si nicht gelaubent daz dehain ander lip mer sei wan diser unstætiger leip den si | |
| habent die hiligen, diu enwirt in nimmer benomen. da ist dehain missehellunge, da ist diu ewig ewenhellung, da enmach dem leib | |
| der menschait so fur er wider ze sinem vater. ‘eur dehainer vroget mich war ich var. des enist dehain durft daz | |
| vater. ‘eur dehainer vroget mich war ich var. des enist dehain durft daz ir sein vragt, wan ir gesecht iz daz | |
| gotes wort sprachen, daz si dez nicht vorchten daz in dehein æchtær getůn moͤcht. unser herre der sprach, so der hilig | |
| drinuͤsse, der vater und der sun und der hilig geist. dehein toͤtlich mensch der in der werlt lebt, der mach got | |
| sprachen die hiligen junger: ‘nu redest du offenlich und sprichest dehein dunchels wort. nu wizzen wir wol daz du elliu dinch | |
| freunt antwurt, daz schuͤln wir merchen. er spricht: ‘freunt, hab dehainen zorn her ze mir; mein tuͤr ist gespirret, miniu chint | |
| daz unser můt, unser sel, ane daz hilig gotes wort dehein weil beleib, so schuͤln wir der geistlichen wirtscheft und dez | |
| der hiligen minne, ern læt unser hertz in der hert deheins unrechtes nicht beliben. ‘ob daz chint ze sinem vater eins | |
| aller der gewinne die im got gegeben hab, daz er deheine lazzen habe an geistlich wucher und an besserung siner ebenchristen? | |
| tiufel den menschen in sein gewalt gewinnen wolt der nie dehein suͤnd getet, mit dem sich got gewætet het, daz in | |
| den geist der sterche der si so gesterchet, daz si dehein unsenft die si von des tiufels listen noch von der | |
| die er uns ze disen hochziten getan hat, die enmach dehein mensch wol fuͤr bringen. mit dem heren geist des vaters | |
| die von unsern hertzen nimmer chomen schuͤln, an diu wir deheinen weiz nicht genesen $t muͤgen, der schuͤln wir gedenchen, da | |
| nicht, so ist sein buzze unuͤtze; so enmag er eu deheinen antlaz da ze dem almæchtigen got erwerben. der sinen suͤnden | |
| beduͤtet ir hochvart, $t daz si diu hiligen schrift ze deheinem nutze in selben neheten und die heiden versmæchten. der arme | |
| wolten zů den die in den genaden sint, daz si deheinen wiz moͤchten dar choͤmen. die arm die von den rechten | |
| urteil die sæligen sehent in den genaden, in selben ze deheinen genaden wan dar umbe, daz ir ungenad dester mer sei, | |
| si der heiligen schrift nicht gelaubten, so gelaubten si auch deheinem der von dem tod erstunde’. unser herre, der almæchtig got, | |
| der suͤnden ledich macht. swa wir aver an den armen dehein suͤnde vreischen die man ruͤgen und nicht verswigen sol, da | |
| vol werde. ich sag eu daz ze war daz ir deheiner miner wirtscheft enbizzet die her geladen waren.’ daz ir nu | |
| ir gedanch an wertlich gewinne habent gechert und ze got deheinen gedanch habent, die sint leider der ewigen genaden verteilet. der | |
| in der armůt hochvertich sint. die blinten sint die die dehein licht der gewizzen habent. die haltzzen sint die die den | |
| andacht merchen. $t er spricht: ‘alle die geladen sint, der deheiner nimmer miner wirtscheft enbizzet’. unser herre ladet uns selb mit | |
| den suͤntærn azze und truͤnch und daz er si ze deheinen genaden enphienge. daz sprachen die muͤding, die verteilten, die des | |
| emtzichlichen und schuͤlen uns mit grozzem vliz huͤten, daz wir deheiner andern grozzen suͤnd icht schuldich werden. ob ein hurær die | |
| daz heilig eweingelium: ‘vergebet, $t so wirt eu vergeben.’ ob dehein unser ebenchristen uns erbelget $t hat mit worten oder mit | |
| di chleinen agen in dins pruder augen und nimst des deheinen war daz du den grozzen tram in dinen augen træist?’ | |
| des tramen, den du in dinen augen træist, nimest du deheinen war.’ der trame daz ist der haz und daz unrecht | |
| dinem hertzen sint, daz ist der grozze trame des wir deheinen war nemen. swenn daz aug unsers hertzen vertunchelt ist mit | |
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