Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| oder mâc,/ der tjoste poinder gein im maz,/ daz der decheiner nie gesaz./ sus kan sîn wâge seigen/ sîn selbes prîs | |
| tuo als siz lêre:/ behelt si dennoch êre,/ sine treit dehein sô liehten kranz,/ gêt si durch freude an den tanz./ | |
| sie./ si sprach "nu hân ich selten hie/ gesezzen bî decheinem man."/ der helt si vrâgen began/ umbe ir site und | |
| bî./ ruochts got, ich pin vor valsche vrî:/ ich enkan decheinen widersaz."/ si sprach "disen mähelschaz/ trag ich durch einen lieben | |
| "iwer zuht iu des niht giht,/ daz ir strîtet wider decheinen wirt,/ ob unfuoge iwer zuht verbirt."/ alsus sprach der guote | |
| endiuzet noch enklinget,/ sô er vom herzen springet./ ez ist dechein gedanc sô snel,/ ê er vom herzen für dez vel/ | |
| ich nider:/ dâ lobet ich der gotes kraft,/ daz ich deheine rîterschaft/ getæte nimmer mêre,/ daz got durch sîn êre/ mînem | |
| der wirt sînr orden niht vergaz:/ swie vil er gruop, decheine er az/ der würze vor der nône:/ an die stûden | |
| spîse/ sol dir niht versmâhen./ dune fündst in allen gâhen/ dehein wirt der dir gunde baz/ guoter wirtschaft âne haz."/ Parzivâl | |
| Munsalvæsche reit,/ unt der den rehten kumber sach,/ unt der deheine vrâge sprach,/ daz bin ich unsælec barn:/ sus hân ich, | |
| lebn,/ unt megt doch laster wol bejagn./ mîn dienst bedarf decheines zagn./ vart jenen pfat (êst niht ein wec)/ dort über | |
| herze unt diu ougen jâhen/ daz si erkanten noch gesâhen/ decheine burc nie der gelîch./ si was alumbe rîterlîch:/ türne unde | |
| sîn/ mit mir hînte durch gemach./ grœzer êre nie geschach/ decheinem verjen, mîme genôz:/ man prüevet mirz für sælde grôz,/ behalt | |
| daz bette her unt dar sich stiez./ der vier wende deheine’z liez,/ mit hurte an ieslîche’z swanc,/ daz al diu burc | |
| do erstreich si diu bluotes mâl/ ûz den wunden, swâ decheiniu was,/ unt bant in sô daz er genas./ swâ der | |
| venster siule sach,/ der art was obene al daz dach./ ___dechein sûl stuont dar unde/ diu sich gelîchen kunde/ der grôzen | |
| ir zieren/ iwer sælde und iwern prîs,/ sô strîtet niht decheinen wîs./ læget ir dâ vor im tôt,/ alrêrst wüehse unser | |
| Gâwân an si gedâhte/ sô daz sîn êrste ungemach/ im deheines kumbers jach./ sus reit si mit ir gaste/ von der | |
| wurd ich von iwerr hant erslagn,/ sone hân ouch ichs decheinen prîs/ daz ich gebrochen hân diz rîs./ wer jæhe mirs | |
| sî./ daz du hie massenîe sîs,/ daz ensage in niht decheinen wîs."/ ___dem knappen was dannen gâch./ Arnîve sleich im sanfte | |
| sît mir mîn êrster tag erschein,/ sô wart rîter nie dechein/ ze dem ich ie gespræche wort,/ wan als ir hiute | |
| welle im unrehtes jehen,/ sô habt ir selten ê gesehen/ decheinen wirt sô freuden rîch./ ez was den freuden dâ gelîch./ | |
| sîn reht./ der besneit in an dem lîbe,/ daz er decheinem wîbe/ mac ze schimpfe niht gefrumn./ des ist vil liute | |
| von dem wazzer kumt daz îs:/ daz læt dan niht decheinen wîs,/ daz wazzer kum ouch wider von im./ swenne ich | |
| sprach/ "hêrre, ich sage iuchs lasters buoz./ irn het mîn decheinen gruoz:/ ir mugt mir schaden hân getân,/ den ich doch | |
| er sprach "mîns hêrren swâger Lôt,/ von dem was uns dehein nôt/ ebenhiuz noch sunderringes."/ dô dâhter noch des dinges,/ wand | |
| wol sô kranc,/ swaz man heizet unprîs,/ daz entruoger nie decheinen wîs/ halbes vingers lanc noch spanne./ von dem selben werden | |
| ez wær Gahmuret od Gâlôes/ ode der künec Kyllicrates,/ der decheiner dorfte sînen lîp/ nie baz gezieren durch diu wîp./ von | |
| dâ frouwen wol gevar,/ und manegen gezimierten man,/ daz nie dechein her mêr gewan/ solher zimierde wunder./ die von der tavelrunder/ | |
| ze keiner zît sô wol ze wer/ nie kœme rîter dechein,/ den diu sunne ie überschein:/ swaz ze bêden sîten dâ | |
| mîns herzen riwe./ dîn minne gît mir helfe rât,/ daz deheiner slahte untât/ an mir nimmer wirt gesehn./ ich mac wol | |
| sint/ komn von allen sîten,/ dine vrieschen nie gein strîten/ deheinen helt sô manlîch:/ sîn tât dem prîse ist gar gelîch./ | |
| dâ,/ daz diu herzogîn sprach suone jâ,/ //Abe anders niht decheinen wîs,/ wan op Gâwân ir âmîs/ wolte den kampf durch | |
| sint eiterhaft,/ von des selben tierlînes kraft/ hânt si lebens decheine vrist,/ swenn ez von in ersmecket ist./ Thopedissimonte/ unt Assigarzîonte,/ | |
| stücken schein./ swâ man siht den wîsen man,/ dern zelt decheine sippe dan,/ zwischen vater unt des kinden,/ wil er die | |
| ûz grôzer rîcheit:/ sîniu wâpenlîchiu kleit/ nie man vergelten möhte:/ deheiner hant daz töhte./ Löver, Bertâne, Engellant,/ von Pârîs unz an | |
| diens wizzen lân,/ daz selten grœzer ist getân/ ûf erde decheinem wîbe,/ ir wünneclîchem lîbe./ ich mein die herzoginne,/ diu hie | |
| sich underschiet./ swelch frowe was sunder âmîs,/ diu getorste niht decheinen wîs/ über tavelrunder komn./ het si dienst ûf ir lôn | |
| oder man,/ wer trüege die rîchsten hant,/ der ie von deheime lant/ über tavelrunder gesaz,/ irn mugt sis niht bescheiden baz,/ | |
| und fürsten hân,/ barûne und arme rîter gar,/ daz der decheiner hinnen var/ ê si mîn kleinœte ersehn./ mir wære ein | |
| dô mann în zogen sach/ ze Kanvoleiz sô wünneclîch,/ ir decheins schœn was der gelîch,/ die Anfortas ûz siechheit truoc./ got | |
| siechheit truoc./ got noch künste kan genuoc./ ___da ergienc dô dehein ander wal,/ wan die diu schrift ame grâl/ hete ze | |
| hânt die sin,/ deste werder ich in bin,/ op mir decheiniu guotes gan,/ sît ich diz mær volsprochen hân./ ist daz | |
| hant niht groz der keusche lop./ On stimme, die hat dekeine maht./ Die kleine kraft ist ungelaht./ Wer neselt, daz beteutet | |
| hin ab in daʒ fegviwer mvͦʒ vnd verdienet doch nimmer deheinen lon da vnd wirt nimmer deſter baʒ enpfangen $t in | |
| brvͦder hieʒ, wan er het ſich niht hoher denne ir deheines. Daʒ himelrich iſt gelichet ʒehen magden, der waren fumf wiſe | |
| sprah zû unsirme herrin: "herre, bin ich dîme lûte noh dechein frume, ihne widir rede die erbeite nicht, ich tûn daz dû | |
| Salt dû iz nicht rechin, sône wil ich dir nimmir dechein êre gesprechin." Mit der rede gienc der cristin man inwec, | |
| Mîne liebin, wir nelesin nicht des an den bûchen, daz dechein heilige wêre, der sô grôzin gewalt hete ubir die tûvele | |
| er deme lûte, daz sie trugenêre wêrin, unt sweme sie dehein schadin tâtin, den wider tet er mit der gotis gewalt. dô | |
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