Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

dehein prn (1896 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Parz 434,16 oder mâc,/ der tjoste poinder gein im maz,/ daz der decheiner nie gesaz./ sus kan sîn wâge seigen/ sîn selbes prîs
Parz 436,21 tuo als siz lêre:/ behelt si dennoch êre,/ sine treit dehein sô liehten kranz,/ gêt si durch freude an den tanz./
Parz 438,21 sie./ si sprach "nu hân ich selten hie/ gesezzen bî decheinem man."/ der helt si vrâgen began/ umbe ir site und
Parz 439,21 bî./ ruochts got, ich pin vor valsche vrî:/ ich enkan decheinen widersaz."/ si sprach "disen mähelschaz/ trag ich durch einen lieben
Parz 458,23 "iwer zuht iu des niht giht,/ daz ir strîtet wider decheinen wirt,/ ob unfuoge iwer zuht verbirt."/ alsus sprach der guote
Parz 466,25 endiuzet noch enklinget,/ sô er vom herzen springet./ ez ist dechein gedanc sô snel,/ ê er vom herzen für dez vel/
Parz 480,12 ich nider:/ dâ lobet ich der gotes kraft,/ daz ich deheine rîterschaft/ getæte nimmer mêre,/ daz got durch sîn êre/ mînem
Parz 485,24 der wirt sînr orden niht vergaz:/ swie vil er gruop, decheine er az/ der würze vor der nône:/ an die stûden
Parz 486,25 spîse/ sol dir niht versmâhen./ dune fündst in allen gâhen/ dehein wirt der dir gunde baz/ guoter wirtschaft âne haz."/ Parzivâl
Parz 488,18 Munsalvæsche reit,/ unt der den rehten kumber sach,/ unt der deheine vrâge sprach,/ daz bin ich unsælec barn:/ sus hân ich,
Parz 511,20 lebn,/ unt megt doch laster wol bejagn./ mîn dienst bedarf decheines zagn./ vart jenen pfat (êst niht ein wec)/ dort über
Parz 534,23 herze unt diu ougen jâhen/ daz si erkanten noch gesâhen/ decheine burc nie der gelîch./ si was alumbe rîterlîch:/ türne unde
Parz 547,7 sîn/ mit mir hînte durch gemach./ grœzer êre nie geschach/ decheinem verjen, mîme genôz:/ man prüevet mirz für sælde grôz,/ behalt
Parz 567,16 daz bette her unt dar sich stiez./ der vier wende deheine’z liez,/ mit hurte an ieslîche’z swanc,/ daz al diu burc
Parz 579,15 do erstreich si diu bluotes mâl/ ûz den wunden, swâ decheiniu was,/ unt bant in sô daz er genas./ swâ der
Parz 589,27 venster siule sach,/ der art was obene al daz dach./ ___dechein sûl stuont dar unde/ diu sich gelîchen kunde/ der grôzen
Parz 594,24 ir zieren/ iwer sælde und iwern prîs,/ sô strîtet niht decheinen wîs./ læget ir dâ vor im tôt,/ alrêrst wüehse unser
Parz 601,6 Gâwân an si gedâhte/ sô daz sîn êrste ungemach/ im deheines kumbers jach./ sus reit si mit ir gaste/ von der
Parz 607,27 wurd ich von iwerr hant erslagn,/ sone hân ouch ichs decheinen prîs/ daz ich gebrochen hân diz rîs./ wer jæhe mirs
Parz 626,22 sî./ daz du hie massenîe sîs,/ daz ensage in niht decheinen wîs."/ ___dem knappen was dannen gâch./ Arnîve sleich im sanfte
Parz 632,4 sît mir mîn êrster tag erschein,/ sô wart rîter nie dechein/ ze dem ich ie gespræche wort,/ wan als ir hiute
Parz 638,23 welle im unrehtes jehen,/ sô habt ir selten ê gesehen/ decheinen wirt sô freuden rîch./ ez was den freuden dâ gelîch./
Parz 657,24 sîn reht./ der besneit in an dem lîbe,/ daz er decheinem wîbe/ mac ze schimpfe niht gefrumn./ des ist vil liute
Parz 659,26 von dem wazzer kumt daz îs:/ daz læt dan niht decheinen wîs,/ daz wazzer kum ouch wider von im./ swenne ich
Parz 673,28 sprach/ "hêrre, ich sage iuchs lasters buoz./ irn het mîn decheinen gruoz:/ ir mugt mir schaden hân getân,/ den ich doch
Parz 675,8 er sprach "mîns hêrren swâger Lôt,/ von dem was uns dehein nôt/ ebenhiuz noch sunderringes."/ dô dâhter noch des dinges,/ wand
Parz 678,26 wol sô kranc,/ swaz man heizet unprîs,/ daz entruoger nie decheinen wîs/ halbes vingers lanc noch spanne./ von dem selben werden
Parz 687,7 ez wær Gahmuret od Gâlôes/ ode der künec Kyllicrates,/ der decheiner dorfte sînen lîp/ nie baz gezieren durch diu wîp./ von
Parz 708,24 dâ frouwen wol gevar,/ und manegen gezimierten man,/ daz nie dechein her mêr gewan/ solher zimierde wunder./ die von der tavelrunder/
Parz 709,7 ze keiner zît sô wol ze wer/ nie kœme rîter dechein,/ den diu sunne ie überschein:/ swaz ze bêden sîten dâ
Parz 715,12 mîns herzen riwe./ dîn minne gît mir helfe rât,/ daz deheiner slahte untât/ an mir nimmer wirt gesehn./ ich mac wol
Parz 717,27 sint/ komn von allen sîten,/ dine vrieschen nie gein strîten/ deheinen helt sô manlîch:/ sîn tât dem prîse ist gar gelîch./
Parz 728,1 dâ,/ daz diu herzogîn sprach suone jâ,/ //Abe anders niht decheinen wîs,/ wan op Gâwân ir âmîs/ wolte den kampf durch
Parz 736,13 sint eiterhaft,/ von des selben tierlînes kraft/ hânt si lebens decheine vrist,/ swenn ez von in ersmecket ist./ Thopedissimonte/ unt Assigarzîonte,/
Parz 752,12 stücken schein./ swâ man siht den wîsen man,/ dern zelt decheine sippe dan,/ zwischen vater unt des kinden,/ wil er die
Parz 761,26 ûz grôzer rîcheit:/ sîniu wâpenlîchiu kleit/ nie man vergelten möhte:/ deheiner hant daz töhte./ Löver, Bertâne, Engellant,/ von Pârîs unz an
Parz 769,7 diens wizzen lân,/ daz selten grœzer ist getân/ ûf erde decheinem wîbe,/ ir wünneclîchem lîbe./ ich mein die herzoginne,/ diu hie
Parz 776,18 sich underschiet./ swelch frowe was sunder âmîs,/ diu getorste niht decheinen wîs/ über tavelrunder komn./ het si dienst ûf ir lôn
Parz 777,4 oder man,/ wer trüege die rîchsten hant,/ der ie von deheime lant/ über tavelrunder gesaz,/ irn mugt sis niht bescheiden baz,/
Parz 785,8 und fürsten hân,/ barûne und arme rîter gar,/ daz der decheiner hinnen var/ ê si mîn kleinœte ersehn./ mir wære ein
Parz 796,14 dô mann în zogen sach/ ze Kanvoleiz sô wünneclîch,/ ir decheins schœn was der gelîch,/ die Anfortas ûz siechheit truoc./ got
Parz 796,17 siechheit truoc./ got noch künste kan genuoc./ ___da ergienc dô dehein ander wal,/ wan die diu schrift ame grâl/ hete ze
Parz 827,27 hânt die sin,/ deste werder ich in bin,/ op mir decheiniu guotes gan,/ sît ich diz mær volsprochen hân./ ist daz
Physiogn 257 hant niht groz der keusche lop./ On stimme, die hat dekeine maht./ Die kleine kraft ist ungelaht./ Wer neselt, daz beteutet
PrBerthKl 2, 54 hin ab in daʒ fegviwer mvͦʒ vnd verdienet doch nimmer deheinen lon da vnd wirt nimmer deſter baʒ enpfangen $t in
PrBerthKl 2, 109 brvͦder hieʒ, wan er het ſich niht hoher denne ir deheines. Daʒ himelrich iſt gelichet ʒehen magden, der waren fumf wiſe
PrMd_(J) 341, 3 sprah zû unsirme herrin: "herre, bin ich dîme lûte noh dechein frume, ihne widir rede die erbeite nicht, ich tûn daz dû
PrMd_(J) 348, 19 Salt dû iz nicht rechin, sône wil ich dir nimmir dechein êre gesprechin." Mit der rede gienc der cristin man inwec,
PrMd_(J) 349, 34 Mîne liebin, wir nelesin nicht des an den bûchen, daz dechein heilige wêre, der sô grôzin gewalt hete ubir die tûvele
PrMd_(J) 350, 17 er deme lûte, daz sie trugenêre wêrin, unt sweme sie dehein schadin tâtin, den wider tet er mit der gotis gewalt. dô

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