Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| sy dann lebende. Mir were lieber das ers were dann dhein ritter den ich lebende weiß, und me gutes und eren | |
| brusten und mit @@s@den heubten zusamen so freischlich das ir dheiner so starck enwas, im sprung das fuer uß den augen. | |
| des wil ih mih uersinne./ dv bist gnediger dan ir decheiner./ uon dv han ih unreinir,/ ih hazziger, ih nidiger,/ ih | |
| an dime martirtage tete,/ do dv unsin herrin bete,/ swen dichein not toubete,/ daz er dines namen gehugete,/ daz got durh | |
| an deme dritten tage/ nah siner ufstande jrschinen/ é dan dicheinen andren sinen./ dv hetis dih zu allin stunden/ sulchir zare | |
| an der ſtete, dar uor nebele noch uor vinſterin nie dehein lebender menſche bekom. //Do ſprach der iunger: Hat die helle | |
| nieman athe weiʒ wen got eine. Den grunt eruant nie dehein man. Wen die bůch ſagent, daʒ manic ſele ewecliche dar | |
| welt. Die iſt ſo uerbrennet uon der ſunnen, daʒ da deheineʒ menſchen weſen mac ſin. Die uʒeren ʒua ſtraʒen ſint nith | |
| wiſpelt. Daʒ ſelbe tier iſt ſneller mit ſime loufe dan dehein vogel mit ſime fluge. Daʒ ſelbe tier iſſet nith wen | |
| Da ſwebit daʒ rote mer. Daʒ iſt ſo luter, daʒ dehein viſch iſt ſo cleiner an dem grunde, der ob dem | |
| Da uffe ſtat noeʒ Archa. Daʒ holʒ enmac nieman mit deheineme fúre gewinnen. Da lit ein gegene, die heiʒet capadocia. Da | |
| eine heiʒet ſcilla, der ander caribdiſ. An die ſtete enkunt dehein ſchif, eʒ ſi verlorn. Da bi iſt ein inſula, da | |
| ſolifuga. Der iſt alſ ein ſpinne. Vor dem wurme mac dehein menſche geneſen. Jn der inſulen iſt ein crut, daʒ iſt | |
| gewant ſmachete nach dem ſmacke fúnfʒehin iar. Nie ſit mohte dehein menſche dar in comen, vnʒ got den gůten ſanctum brendanum | |
| wundern $t důt. Ouch ſagent die bůch, daʒ daʒ fúr deheine crefthe uon ime ſelber habe, eʒ enhabe der fúthen materie, | |
| der mane die craft uon der ſunnen. Da uon iſt dehein wunder, daʒ ſich daʒ mer vnde der menſche vnde alle | |
| vnde die erde rihten nach dem manen. Ouch hat er dehein lieth von ime ſelben, wen alſe er eʒ uon [22#’r] | |
| Wirt die erde ertrenket mit dem miſte, ſo enbringet ſie deheinen wůcher. Etewenne cumet eʒ alſo, daʒ die lúte ſint gůter | |
| alſe ein múnʒiſen nach deſ menſchen bilde. Dauon en mac dehein wip ʒe heineme tragende me gewinnen denne ſibin kint, eʒ | |
| wirt alleſ gelich. So iſt weder ſunne noch manen noch dehein lieht, wen daʒ uon gote ſchinet. //Da ſprach der iunger: | |
| wol diʒe welt ʒerbreche. [28#’r] Si werdent ſo gefůge, daʒ deheine mure ſo ueſte iſt, ſi enuarn ſo lihte da durch | |
| menſche gedenken mac. Si werdent ſo lieb mit enander, ſwaʒ dehein ſele ſiht an der anderren eren, daʒ dunket ſi, daʒ | |
| ſineſ ſelbis dode? Wen ſo ich mich ver[30#’r]wene, do deʒ dehein rat mohte ſin, der menſche ſolte mit der martele erlediget | |
| uon rehte ſin. Da uon wolte got nith, daʒ in dehein engel dar vʒ erlidigete, wenne er ſelbe. Wen er enwolte | |
| hantgetat vnder iemanneſ gewalte were, wen vnder ſinſ ſelbeʒ gewalte. Dehein menſche mohte die welt erlidigin, wen er waʒ in der | |
| gedinge der ʒungen: Die bůch ſprechent: Geſtifte der man niemer dehein coͮf mit dem ſchaʒʒe vnde getůt er gedinge vnbe geiſtlich | |
| geſůch lange verboten uor criſteʒ gebúrte. So enmohte aber niemer dehein groʒer ſunde werden, den daʒ der menſche got ſelber vercoufte. | |
| got ſelbe, ſo het er ſimoniam begangen. Wen er aber dehein gedinge tůt unbe dehein geiſtlich gewerb, ſo het er aber | |
| er ſimoniam begangen. Wen er aber dehein gedinge tůt unbe dehein geiſtlich gewerb, ſo het er aber ſimoniam begangen. Wen alle | |
| //Der iunger ſprach: [31#’v] Jch wil daʒ wol geloͮben, daʒ dehein dinc ſie geſeʒet in der heiligen criſtenheite, eʒ ſi geſeʒʒet | |
| daʒ ſi vnſchone ligent, vnde mugent ir die ſwin doch deheinen nuʒ haben, wen ſi wiſſent der edelen tugent niht, die | |
| enweiʒ noch deʒ er niht erkennet. Alſo mac der menſche deheine groʒe minne han ʒů gotiʒ dieneſte, der ſin niht enweiʒ, | |
| Daʒ bůch ſprichet ouch: #.:Eſ iſt vihelich, daʒ der menſche deheine růchunge habe vnb die lernunge.#.; //Der iunger ſprach: Jch han | |
| dage ʒiten? Der meiſter abir ſprach: Wir enphahent wider den vient dehein gewafen wen deʒ heiligen gelouben. Dauon ſaʒte Anaſtaſius, daʒ man | |
| ſprach der meiſter: Vnder allen den dageʒiten ſo begen wir deheinſ mit ſo groʒem fliſe ſo die ueſper durch die groʒe | |
| waʒ ſinge wir die complete ſo lanc, ſit ſie niht deheine wile an dem tage hat? Do ſprach der meiſter: Mit | |
| ſanctuſ Jeronimuſ ſcribet, ſo enſulen wir an der hei[36#’r]ligen naht dehein vngemach han. Da mite ſulen wir unſ ſcheiden uon dem | |
| uon dem viende vnde uon ſinen holden, die deʒ nahteſ dekeine gnade gewinnent. Deʒ heiligen morgenſ ſuln wir mit dem iſrahelicheme | |
| habin mohte. #;vOch ſcribet er vnſ, daʒ ſimiliche ſelen mit deheime gůtete mugent nine erlidigent werden, wen mit dem opfer der | |
| ſo men ʒů den biſchoue niht comen mohte. Jedoch ſol dehein preiſter daʒ kint uorne criſemen wen obenen uf dem houbete, | |
| wir, daʒ in die ʒwelfboten ſo harte forhtent, daʒ ir deheiner getorſte $t geiehen, daʒ er in erkante. Daʒ wir abir | |
| die criſtinheit deʒ ʒe rate, daʒ men deʒ ſelbin dageſ dehein opfer wihete, daʒ wir vnſ in alle wiʒ entfromedent $t | |
| ſelben tageſ begiengen. Do ſprach der meiſter: Vnſer herre bedorfte deheineſ toͮfeʒ, wen daʒ er vnſ bilde gap vnde daʒ er | |
| den toͮf, e man ſie enʒundet, ʒe betútunge daʒ niemer dehein menſche enpha[52#’v]het die gabe deʒ heligen geiſteſ, er enwerde e | |
| wurden getófet von vnſerme herren. #;vOch waʒ in deſ toufeʒ dehein durft. Wen alle die criſtenheit, die [53#’r] do in der | |
| inne got vnde ſine heiligen wurden getoͮfet, wirt luterre denne dehein criſtalle ſi. Die erde, die vnſeren herren doten gehalten hete, | |
| der iunger: Dine guldine ʒunge hat mich erhabin hóher denne dehein berc ſi. Nu ſage mir von der heiligen froide. Do | |
| der meiſter: Jr froide ſint alſo getan, daʒ #.:ſi niemer dehein ouge gar geſiht noch dehein ore gar gehoͤret die fróde, | |
| alſo getan, daʒ #.:ſi niemer dehein ouge gar geſiht noch dehein ore gar gehoͤret die fróde, die got bereitet hat den, | |
| obe du ſo ſchone wereſt alſe abſolon, an deſ libe dehein wandel waʒ, deʒ har men hete gecouft mit michelme gůte? | |
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