Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| »Erwindet, edel Rüedegêr«, $s sprach dô Gêrnôt./ »wand$’ ez wirt deheiner $s gesten nie erbôt/ sô rehte minneclîchen, $s als ir | |
| vil edel Rüedegêr!/ so bedorfte ich in den stürmen $s deheiner halsperge mêr.«/ »Vil gerne ich dir wære guot $s mit | |
| was diu leste gâbe, $s die sît immer mêr/ gebôt deheinem degene $s von Bechelâren Rüedegêr./ Swie grimme Hagene wære $s | |
| himele, $s vil edel Rüedegêr./ ez wirt iuwer gelîche $s deheiner nimmer mêr,/ der ellenden recken $s sô hêrlîche gebe./ got | |
| $s her zuo z$’iu gesant./ ob erslagen hête $s iuwer deheines hant/ den edeln marcgrâven, $s als uns daz ist geseit,/ | |
| den hort iht zeige, $s die wîle daz si leben,/ deheiner mîner herren, $s sô sol ich in niemene geben.«/ »Ich | |
| "hêrre unde bruoder mîn,/ wolt ich ingesinde sîn/ iwer oder decheines man,/ sô het ich mîn gemach getân./ nu prüevet dar | |
| beidiu gerne klagen./ iu enmac nie man von mir gesagen/ deheiniu klagelîchiu leit./ ich var durch mîne werdekeit/ nâh ritterschaft in | |
| an im erkant,/ ê daz er wære dan gewant,/ mit deheiner slahte günste zil,/ den wart von im gedanket vil./ es | |
| der werde gast,/ Nâch dem anker disiu mâl,/ wand er deheiner slahte twâl/ hete ninder noch gebite./ wie vil er lande | |
| wes diu burc wære;/ //wan err künde nie gewan,/ noch dehein sîn schifman./ si tæten sînen boten kunt,/ ez wære Pâtelamunt./ | |
| müet./ ûf mîner triwe jâmer blüet./ ___ih enwart nie wîp decheines man."/ Gahmureten dûhte sân,/ swie si wære ein heidenin,/ mit | |
| für sehzehen porten,/ und beschieden im mit worten,/ daz der decheiniu wære bespart,/ sît wurde gerochen Isenhart/ "an uns mit zorn. | |
| westerhalp dort an dem mer./ ___ein fürste Razalîc dâ hiez./ deheinen tac daz nimmer liez/ der rîcheste von Azagouc/ (sîn geslehte | |
| wirt, und zôch in vaste widr./ ern stach tâ mêr decheinen nidr./ ___Lachfilirost schahtelakunt/ sprach "hêrre, ir sult mir machen kunt,/ | |
| sîn,/ der in hie gevangen hât./ ine hâns von sippe decheinen rât,/ ine müez in ledec machen."/ diu küngîn begunde lachen,/ | |
| bî./ si begunden rehte rîters tât:/ des enwas et dô dechein rât./ ___Ez was dennoch wol mitter tac:/ der hêrre in | |
| den adamas,/ niwan durch des windes luft,/ und anders durch decheinen guft./ man stroufte im ab sîn härsenier:/ sîn munt was | |
| von mir geruoche,/ dern zels ze keinem buoche./ ine kan decheinen buochstap./ dâ nement genuoge ir urhap:/ disiu âventiure/ vert âne | |
| und mit ezzen:/ bî ligens wirt vergezzen./ ir enphâhet mêr dehein gewant,/ wan als ich iuch sitzen vant./ //iwer zoum muoz | |
| saz frou Cunnewâre,/ diu fiere und diu clâre./ diu enlachte decheinen wîs,/ sine sæhe in die den hôhsten prîs/ hete od | |
| geschæhe/ //daz du den wîn vergüzze,/ unfuoge dich verdrüzze./ ir decheinen lüstet strîtes./ gip mir dâ du ûffe rîtes,/ unt dar | |
| in sterbens werte./ er was doch mässenîe alhie/ alsô daz dechein ôre nie/ dehein sîn untât vernam./ er was vor wildem | |
| er was doch mässenîe alhie/ alsô daz dechein ôre nie/ dehein sîn untât vernam./ er was vor wildem valsche zam:/ der | |
| vleisch noch prôt,/ si liezen zenstüren sîn,/ und smalzten ouch deheinen wîn/ mit ir munde, sô si trunken./ die wambe in | |
| die brust ein knie./ er bôt daz wart geboten nie/ //deheinem man, sîn sicherheit./ ir enwolde niht der mit im streit:/ | |
| ir lîp,/ si sprach "in wirde niemer wîp/ ûf erde decheines man,/ wan den ich umbevangen hân."/ si half daz er | |
| vride,/ daz er gebôt bî der wide/ daz se ir decheiner ruorte./ die koufliuter fuorte/ für sînen hêrren in die stat./ | |
| unverzagt/ "dâ für sî mîn triwe pfant,/ des inren hers dechein hant/ //kumt durch mîne nôt ze wer."/ zwischem graben und | |
| hân,/ hete si dâ niht ir âmîs./ ich entætes niht decheinen wîs/ (ez was dô manec tumber lîp),/ ich bræhte ungerne | |
| an iu verswant/ êre und rîterlîcher prîs./ iren vindet nu decheinen wîs/ decheine geinrede an mir."/ Parzivâl sus schiet von ir./ | |
| verswant/ êre und rîterlîcher prîs./ iren vindet nu decheinen wîs/ decheine geinrede an mir."/ Parzivâl sus schiet von ir./ //___Daz er | |
| kêret iwern haz./ jane wart von mîme lîbe/ iu noch decheinem wîbe/ laster nie gemêret/ (sô het ich mich gunêret)/ sît | |
| ___Parzivâl der hôch_gemuot/ sprach "liute, lant, noch varnde guot,/ der decheinez mac gehelfen dir,/ dune tuost des sicherheit gein mir,/ daz | |
| swâ si sæhen rîterschaft,/ daz si durch ir gelübde kraft/ decheine tjost entæten,/ ez enwære op si in bæten/ daz er | |
| unt daz werde,/ und swaz ûf der erde/ gein iu decheines strîtes pfligt,/ dem habt ir schiere an gesigt./ wir müezen | |
| sunder wân./ ___frou minne, ir habt ein êre,/ und wênc decheine mêre./ frou liebe iu gît geselleschaft:/ anders wær vil dürkel | |
| volleclîche,/ er mac porgen deste baz:/ ine trage gein im decheinen haz./ er was mîn hêrre und mîn mâc,/ durch den | |
| klage/ und ich dâ bî sîn spotten trage./ ine wil deheiner freude jehn,/ ine müeze alrêrst den grâl gesehn,/ diu wîle | |
| ist entsetzet/ al mîn werltlîcher prîs./ ine tuon es niht decheinen wîs:/ ich sol ê leisten mînen kampf."/ sîn nôt sich | |
| der stat dan hie bî in./ ine kêr mich an dehein gewin,/ wan wiech dez mîn behalde/ sô deis gelücke walde."/ | |
| mîn hêrre mir gewalt wil tuon/ durch daz ich hân decheinen suon./ mir sulen ouch tohter lieber sîn:/ waz denne, ob | |
| mich arbeiten,/ mîn kleinœte iu bereiten./ swenne ir daz traget, decheinen wîs/ überhœht iuch nimmer ander prîs."/ //___Dan fuor diu magt | |
| ân ir sehn,/ unt daz diu vesperîe ergienc/ daz ir deheiner tjost da enpfienc./ diu klage was gar âne nôt:/ ungezalt | |
| getân, die muosen jehn/ daz selten mêre wære geschehn/ von deheinem alsô jungen man,/ als ez dâ von im wart getân./ | |
| suochte niht wan strîten./ ich wæn bî sînen zîten/ ie dechein man sô vil gestreit./ daz ûzer her al zogende reit/ | |
| wol sô hôch,/ unt dâ si gein dem mer gezôch:/ decheinen sturm si widersaz,/ noch grôzen ungefüegen haz./ ___dervor lac raste | |
| in bêden leit./ swaz man dâ kniender schenken sach,/ ir deheim diu hosennestel brach:/ //Ez wâren meide, als von der zît,/ | |
| ir munt den bluomen nam ir prîs:/ ûf dem schapele decheinen wîs/ //Stuont ninder keiniu alsô rôt./ swem si güetlîche ir | |
| wârn in undergangen,/ Gâwâns knappn, ans strîtes stunt,/ daz ir decheinr was worden wunt:/ ein gewaltec man von der stat,/ der | |
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