Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| unt uerren,/ swaz si ir machten erlangen,/ derne chom nie dehainer dannen./ ir chunne si rachen:/ si slugen unt stachen,/ si | |
| arme denne?/ Ludewigin du mir niemir fůr genenne,/ noch niemir dehain anderen man!/ scol ich Roͮlantes nicht han,/ so wil ich | |
| nehete niemen nehain wan,/ daz im Tirrich uor gehabete/ oder dehain wile gelebete:/ an dem libe was er chranc./ uil williclichen | |
| uor in allen sage(n),/ er were fri oder d#4+ini#4-st man,/ swer dehain strit da hůbe,/ daz man im den hals abeslůge./ di | |
| sin niemir gehenge,/ also uerre so ich mac,/ daz er deha#4+i#4-n tac/ hinne fure mere gelebe./ in geriwet hiute Marssilien gebe.’/ | |
| mit geret./ sine tugente dwngin in dar zu./ wa lebet dehain furste nu/ dem ie so wol gescahe?/ der herre der | |
| Do sprach der herre uile gvͦt./ kummit ir imer in$/ decheine not./ suva ir uir nemet die leiche dri./ da sulder min | |
| Pellin vnde cleine gewire./ Die sconen gezire./ Die dar ie de chein man./ Ze herwerte gewan./ Die uortin si an den rossen./ | |
| in./ daz kom sô sêre in sînen sin,/ daz er dekeines slâfes phlac./ die naht er wol halbe lac/ mit gedanken | |
| ouch dâ bî gebôt,/ ob man under in dâ vunde/ deheinen, der begunde/ dâ bî in siechen, daz man in/ ûz | |
| iemer mêre/ leben in solher êre./ er hiez, daz sie dekeine nôt/ dem kinde nanden und den tôt/ im niemer vürgeleiten/ | |
| in daz rîche sagen,/ swer nâch den næhsten drin tagen/ deheinen in dem lande dâ/ vunde, er solde in brennen sâ./ | |
| sie sîn huoten ûf dem wege,/ daz er iemer gesæhe/ dekeine sache smæhe/ und niemer vür in kæme,/ swaz wære widerzæme./ | |
| versehen,/ wenne ez an in sol geschehen?"/ "nein ez, wan dekein man/ rehte vor wizzen kan,/ waz im her nâch geschehen | |
| alter wesen/ mit grôzen runzeln überlesen./ swenn er iht sprach deheine stunt,/ sô viel zesamene im der munt./ vil nôtlîch er | |
| hâte daz ê wol ervarn,/ daz Jôsaphât, der sælden barn,/ deheinem was sô heinlich:/ zuozim huop er balde sich./ er sprach: | |
| kraft erkennen wol."/ "den stein niemen sehen sol,/ des lîp deheinen wandel treit./ er sol vor aller valscheit/ sîn herze hân | |
| seist wâr./ dû verendest dîniu jâr,/ daz dir niemer krâm dekein/ wirt erkant noch bezzer stein./ ez ist an disem steine/ | |
| einer/ vermeinsam unde unreiner,/ die dise gote betent an,/ der dekeiner sprechen kan,/ die golt unde silber sint,/ steine, kupher; sie | |
| in sîn güete werte,/ swes er mit rehte gerte./ ir deheiner nie genas,/ swaz der gotes vînde was/ unde ein stœrer | |
| kinde mir erkorn,/ ê Lucifer und elliu geschaft/ gewunnen ie deheine kraft."/ //Diu geburt bewæret dâ/ einen spruch in Îsaîâ:/ "uns | |
| sol werden sigehaft:/ werden wir denn nihtes niht/ oder ist dehein zuoversiht,/ daz nâch dem lîbe ein ander leben/ werde in | |
| in stætekeit,/ wan ich in mînen nœten nie/ von iu deheinen trôst enphie."/ sô schrîent sie denn alle/ mit jæmerlîchem schalle./ | |
| weiz ich grœzer sünde niht,/ danne daz in iemen giht/ deheiner helflîcher kraft./ mit dem tiuvel sint behaft/ diu selben sinnelôsen | |
| selben sinnelôsen vaz:/ dû solt vür wâr gelouben daz./ ir deheinez sprechen kan,/ swie vil man sie geschrîet an:/ sie sint | |
| dich her an,/ dû solt alsolhe rede lân,/ durch got deheinen zwîvel hân./ ob daz alsô solde wesen,/ sô möhte nieman | |
| niht ze dir,/ daz ich dich bite, daz dû mir/ deheiner slahte helfe tuost,/ wan dû des gedenken muost,/ daz ich | |
| vriunt vriunde dienen sol./ ich hân niht umbe dich verscholt/ dekeinen helflîchen solt./ nû hât mich angest unde leit,/ kumber, nôt | |
| rîche?"/ dô sprach er: "nû enwelle got,/ daz ich dich dekein gebot/ bewîse an disen stunden,/ daz nû sî niuwe vunden./ | |
| der dise lêre künde hie,/ wan dînes vater vorhte nie/ dekeinen hie belîben liez,/ wan er sie verderben hiez/ mit maniger | |
| vrœlîch unde schône,/ gar in dem besten dône,/ den ir dekeiner ie vernam,/ der dar mit dem künige kam:/ si lobte | |
| grîse./ dô sprach der knappe wîse:/ "des hân ouch ich deheinen muot./ wirt si mir, mich dunket guot/ daz belîben hie | |
| dir. durch got, nû tuo daz./ wellestû niht bringen in/ deheiner slahte gewin,/ sô nim doch etwaz von mir/ durch got | |
| ouch mir./ vil lieber junkherre wert,/ sît ich noch ir deheiner gert/ mit weltlîcher habe genesen,/ sô lâ mit dînem willen | |
| sîn urîne im verjach/ und sîner kraftâdern slac,/ daz sîn dehein siecheit phlac,/ wan daz von grôzer swære/ sîn muot betrüebet | |
| kom in solhe swære,/ daz er von herzeleide gar/ nam deheiner vreude war./ sîn tumpheit hôhes leides phlac;/ dâ got mit | |
| daz lant,/ der künic sie sô gar vertreip,/ daz ir deheiner dâ beleip./ ir wart an den stunden/ deheiner niender vunden/ | |
| daz ir deheiner dâ beleip./ ir wart an den stunden/ deheiner niender vunden/ in allem sînem lande dâ./ von Kaldêâ und | |
| gephlegen,/ der in ir mâze hât gewegen./ der himel hât deheinen list,/ wan als im vor geordent ist./ er wirt nâch | |
| gê./ man twinget ez wol zeinem sê,/ sîn wer hât deheine kraft/ gên der liute meisterschaft./ sît ez deheine helfe hât,/ | |
| wer hât deheine kraft/ gên der liute meisterschaft./ sît ez deheine helfe hât,/ wan als ein ander gotes getât,/ sô mag | |
| bî sinen zîten treit./ //Ir krefte ist ouch niht gezalt/ dehein eigenlîch gewalt./ si hât von gotes meisterschaft/ lieht und hitze | |
| sîn site./ hie sult ir merken, daz im mite/ wont deheiner helfe trôst;/ er mac niemen tuon erlôst./ sîn kraft ist | |
| gote gedienet hât./ ob iu der bilde hêrschaft/ gehelfen mac deheiner kraft,/ wie mac dan der bilde trôst/ von sünden machen | |
| überwunden sîn,/ sô habe dich an ir meisterschaft/ niemer mêr deheiner kraft./ sît ir gote werdekeit/ sî mit ir witzen hingeleit,/ | |
| guotes rîche Jûnô:/ diu ist gotinne überz guot./ swer ir deheinen dienest tuot/ mit stæteclîchem muote,/ dem lônet si mit guote./ | |
| muot./ vil grôz der welte rîcheit schein,/ ê dirre gotinne dekein/ ie gewünne lebenden lîp./ wâ von iu diz selbe wîp/ | |
| bar,/ si nam sich solhes lebenes an,/ daz si lie deheinen man,/ si gæb im ir minne solt,/ was si sînem | |
| beten an?/ benamen, nein! ez ist niht guot,/ swer im deheinen dienest tuot./ //Waz helfe mac Typhôn gehân,/ der des niht | |
| durch daz rôte mer/ sô trucken strâze vuorte,/ daz ir dekeinen ruorte/ des wazzers vlôz ûf dem wege:/ sie hâte got | |
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