Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ſvſgetanem rate erloſte vnſ der almæhtige got, daz der tievel dehainen gewalt hinnan fvr an vnſ hat, wir enwellen mit vnſern | |
| do erſchein ain ſterne, der waſ ſchoner vnde liehter denne dehein ſterne, den got geſcaffen hete. Alſe den die dri kvnige | |
| gemæchide verlivſet, daz ſi ir niemer mere vf der erde deheinez erkivſet noh geſitzet niemer mere vf dehein grvͦnez zwi, niwan | |
| vf der erde deheinez erkivſet noh geſitzet niemer mere vf dehein grvͦnez zwi, niwan aine flivget ez vnde iſt iemer mere | |
| ſiben groze tvgende. Si hat der gallen niht, ſi enizzet deheineſ boticheſ niht noch enkaineſ wurmeſ. Si fvͦret ſich mit dem | |
| ſiben tvgenden ſvlt ir ir nahvolgen. In iwerm herzen ſol dehain galle deſ nideſ weſen. Dehain laſter iſt wirſer denne der | |
| nahvolgen. In iwerm herzen ſol dehain galle deſ nideſ weſen. Dehain laſter iſt wirſer denne der nit, dehain gvͦttate hilfet niht, | |
| deſ nideſ weſen. Dehain laſter iſt wirſer denne der nit, dehain gvͦttate hilfet niht, da der nit iſt. Daz ander bizaichen | |
| Die botiche ſint vnſer ſvnde, die wurme vnſer boſez gewizzen. Dehain menniſk getorſte komen vnder die lvte, weſſen ſi an ime, | |
| lâzzin unde îlen in den tôt. In der helle iſt dehein urlôſe, dehein nuzziv bîhte. Dannin ſprichet $.s$. David: Non eſt | |
| îlen in den tôt. In der helle iſt dehein urlôſe, dehein nuzziv bîhte. Dannin ſprichet $.s$. David: Non eſt in morte | |
| wizzin: $.s$. Petrus do er gotiſ driſtunde uerloͮgent, daz enzêlt dehein bůch, waz er ſprâche wan daz êine, daz er bitterlichen | |
| dem almoſin, daz iſt ziwiſchiliz gůt, uaſte ane almoſin iſt dehein gůt. Daz enhilfet die armen ſele niht, daz ſich der | |
| uierzic naht. Daz têt er umbe daz niht, daz er dehêine ſunti da mit bůzte, uuande er deheine hête, wan daz | |
| niht, daz er dehêine ſunti da mit bůzte, uuande er deheine hête, wan daz er ſelbe daz begên wolte mit den | |
| ſlahte kuſcheit unde div gotiſ forhte, da hat der tiefil deheinen gewalt. Von div gebt mineme trehtine unmange tâge ze zehentin | |
| heiligin ſachen dirre tac ze êrn iſt. Daz iſt unſ dehein frûme, daz daz alliz ergangin iſt unde oͮch hivte wirt, | |
| Daz ſint dei kint, dei nu getoͮfet ſint, dei habint deheiner ſundin niht, unde ſumeliche $t geiſtliche liute, die wedir in | |
| dirre tac namelichen unde tultlichen dar zvͦ geſetzit, daz hivte dehein criſten menniſche ſi, iz gemeine hiute deſ heiligen vlêiſcheſ unde | |
| unſer herre: ‘Waſche ih dir diner vͦzze niht, ſo haſtu dehein teil mit ſamt mir.’ Do ſprach $.s$. Petir: ‘Herre, niwet einiginôte | |
| diemote uor getragin, der unſer allir herri iſt, daz unſer dehein ſich deſ ſchame, daz wir einen andirn durch dîemot die | |
| die hoczit ditzeſ tâgeſ. Die ivdin die enworhtin deſ ſamiztagiſ dehein dielich werch, da wider uvrchen wir an dem ſuntâge niht, | |
| mêr durch ſundige liute dan durch die gůtin, den ſin dehein durft iſt, unde tet daz da mit chunt, daz er | |
| daz er dem ſchachâre ê ſin paradyſe %<vf tet ê deheinim ſinem heiligin. Da mit gab er troſt allin den, die | |
| ze erde niht’, kuit er, ‘durch gůte livte, den deſ dehein dûrft wâre. Ich chom durch ſuntige, die ich ze chantnuſſe | |
| under andirn tôtin.’ Nu uernemit, waz er getân hâbe. Von deheinir ſinir noti unſir herri der heilige Criſt, ſuntir uon ſîn | |
| unſ nîe zvͦ unſerme dienſte in diſe helle ſogetâne gêbi, deheinen tôtin ſogitânin. Wergot’, $t ſprechint ſi, ‘wer mac er ſin, | |
| daz ſi daz heil enphangin habint. Nîe gevroͮte ſich hie dehein tôti ê nu. Waz woldiſtv ſin hêre ze bringin? Alſo | |
| Waz woldiſtu deſ here in unſir heimôde, an dem du dehein ſchulde wîſtiſte? Hêr haſtu braht einin edeln vrîen, hin vůret | |
| grunt der helle. Diſin tac megin die wolchin niht uertunchiln, dehein vinſter beſchâtwin. Dirri tac iſt tac an naht, tac an | |
| alte noch ivnge noch div wenigin kindelin, dei nivbôrin warn, deheiniſ mazziſ odir tranchiſ in drien tâgin enbizzin vnde got mit | |
| vihe vaſtete wr die ſunti der ſvntlichin ſtête, vnde iz deheine ſunti hieti. Uon div ſchulin wir arme ſuntare uil gerne | |
| Da nach ſtůnt iz driv iar unde ſex manode, daz dehein trophe reginiſ ûf diſi êrdi chom. Do diſiv werelt ſo | |
| ze habin in der herberge $t iwereſ herzin. Warlichen ſolti dehein richir herre odir ein geweltigir vriwent zvͦ iwerme hûſe chomin, | |
| gotheit div durch vêrt in ſo, daz er nimmir mere durch deheine korunge uon got gewîchet. Der minnet $t got warlichen, deſ | |
| uon got gewîchet. Der minnet $t got warlichen, deſ můt dehein boſiv geluſt ubir wintit; ſo der menniſche iemer bôſe geluſt minnit, | |
| $t habint oͮch ſchier endi. Dort iſt ſicheriv rawe, nimir dehein unwnne, da iſt der gewiſſe uride, der unſ ſtatelihen da | |
| Iohannis deſ toͮfareſ. Daz leſin wir niht, daz daz ie deheinin heiligin verlihen wrde an got wan einim, $.s$. Iohanni. Sanctum | |
| alliz ir lebin an clage. Heia, wie die ſint, die dehein ſunte nieni ſleht in dirre werelt, nehein laſtir nie wndit. | |
| Von div warn wizzinlichen div zewai gemachede ſalich, die nie deheinir ſlahte boſheit gewîeltin. Incedenteſ igitur in omnibuſ mandatiſ et iuſtificationibuſ | |
| deſte baz mahte behůtin $t uor allir ſlahte ſundin, da dehein menniſche mite bewollen mach werdin. Deſ ezzin waſ ârmichlich, alſo | |
| mahte. Er virmeide den win vnde allir ſlahte trinchin, da dehein ſvͦzze ani waſ. Sin gewant waſ unſenfte ûz hare gemachit | |
| gewant waſ unſenfte ûz hare gemachit deme lîbe ze martyre. Deheine wnne hêter in dirre werelt. Allir ſin můt unde ſin | |
| got ungehorſam iſt unde mit unrehte ringet unde minime trehtine dehein reht erbivtet, dem beſperrint ſi daz himelrich mit ir banne | |
| der hete den gewalt uon den hêrſtin ivdin, ſwa er deheinen chriſtin man begriffe, daz er ſi gebuntine uvͦrte in Ieruſalem. | |
| daz obriſte himelrich, $t daz er gotiſ toͮgin erſach, dei dehein menniſche gezellin getar. Ir iewedir, Petruſ et Pauluſ, wrdin hie | |
| ir blůte. Ir lichenamin ſlůc Nêro, ir ſele enmahte er dehein ſchade ſîn. Die armůt ditzeſ brôdin lêbiniſ mahte er in | |
| daz ſelbe hat er unſ zvͦ geſprochin: unze wir langiſt deheine hônchuſt tragin in unſirime herzin, ſo iſt got unſir opher | |
| minnete den tôt an dem heren chrûce zerſterbenne danne anderſ deheineſ tôdeſ. Ir ſehet ſelbe wol. Ein îegelich chrûce iſt geuierteilet, | |
| die genade nach der riwe hat geheizzen, derne hat unſ deheine uriſt deſ ziteſ geheizzen. Uon div uriſtet ez nith uon | |
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