Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dehein prn (1896 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| daz ist wâr./ der was lange manegiu jâr,/ daz er deheinen sun gewan./ daz was dem lobes rîchen man/ von herzen | |
| daz er gar/ diu ougen vürbaz wante dar,/ danne an deheine schônheit,/ diu im dâ wart vürgeleit./ //Dô diz allez was | |
| verspræche dich dâ mite:/ hie bî wizzest mînen muot./ swer deheine rede tuot/ von dir anders danne er sol,/ daz ez | |
| worden gar enwiht./ nû suoche vür baz mêre,/ ob dû deheiner lêre/ dich künnest vürbaz verstân,/ diu uns ze helfe müge | |
| wær ein mensche geborn,/ ê dînem gote ie würde erkorn/ dehein erkantlîch geschaft./ merke dînes gotes kraft:/ gêt dîn got? niht! | |
| den sinnen dîn,/ ob daz ein got müge sîn,/ daz deheiner slahte kraft/ hât wan von der meisterschaft,/ die menschlîchiu wîsheit/ | |
| tuot ein man,/ wer mac in dâ von bringen/ mit deheinen dingen?/ //Ê daz dû bringest in hie von,/ des er | |
| an dir./ râtich dir wol, sô volge mir./ sît uns dekein wîser rât/ vervâhet noch vervangen hât,/ sô volge mîner lêre:/ | |
| man muostez vürder tragen gar./ die gote er verderben hiez,/ dekeinen er belîben liez:/ diu bilde wurden gar verbrant./ swâ im | |
| den touf und ouch daz gotes wort./ swie sêre siech deheiner was,/ in dem toufe er sâ genas:/ als im der | |
| vorhten wol,/ sît im in vorhten vreuden vol,/ daz got deheines zornes phlege/ und iuch von dem rehten wege/ daz unreht | |
| schîn/ der gotes lêre alsô gar,/ daz ich des nam deheine war,/ daz ich mit maniger wârheit sach,/ unde im rehter | |
| wart genant:/ die geschuof gar sîn gebot,/ ez wart nie dehein ander got./ //Dise lêre lêrte sus/ der gotes kathecuminus/ und | |
| wîhten münster, kirchen gote/ nâch der kristenheit gebote./ swaz ir deheinem arges war,/ des wart er ledic unde bar,/ als im | |
| ganz beliben,/ die schrift heiz alle tilgen abe,/ daz im dehein buochstabe/ vor dir gebe der sünde vluoch./ heiz in an | |
| lange was behalten dar/ von sînen altvordern gar./ er lie deheinen âne guot/ von im gân mit armuot./ swâ er die | |
| bestân,/ er mohte niemen mit im hân,/ der mit helfe dekein wort/ gesprechen müge vür in dort:/ wan sô vil, swaz | |
| welle got,/ daz wir dich verliesen/ und iemer uns erkiesen/ deheinen herren, wan dîn./ dû solt die rede lâzen sîn,/ daz | |
| dû solt die rede lâzen sîn,/ daz dû vür dich deheinen gebest/ ze herren uns, biz daz dû lebest."/ //Diz versprâchen | |
| wüeste mit arbeit,/ daz sie der welte irrekeit/ nâch ir dekeines jâmers twanc,/ noch von gotes minnen dranc./ //Barlââm, der guote | |
| tuot,/ dem bœsert ez ouch niht den muot./ ez ist dekein sô wîser man,/ der tiusche rede vernemen kan,/ wil er | |
| gemache leben. vnde mit ezzen vnde trinken. vnde sich zu deheiner cit nicht enfurbent. $t vnde di uil bi wiben ligent. | |
| tugent und ân êre?/ waz sol ein landsherre, der $s dekeine milte hât?/ Waz sol ein priester âne kunst der rechten | |
| unwert:/ daz ist ein ungenædig leit./ hæt sî mîn doch dekeinen gert,/ mîn klage wære niht so breit!/ swer mînen dienst | |
| //Wie solde ein ungefüeger man/ mit frouwen iht gemeines hân,/ dekeinre die diu erde treit?/ michels baz wirt im verseit/ der | |
| der enmache enhein geschelle:/ hie wirt lîhte ein strûzgevelle,/ des dekeiner kûme wirdet rîche!"/ //Dô huob sich der tanz von dem | |
| durch daz gedrenge füeren./ sich samenent die liute:/ daz ir dekainer crœn alder kelze!/ Swer durch zuht niht tanzen welle/ noch | |
| swelch lant aber ich ie kan,/ in gesach an $s dikeiner frowen/ nie so lôs gebâren mê,/ Als mîn frowe gibâret | |
| sol mir lîp, $s waz sol mir guot,/ sît ich dekeine ruowe hân?/ Daz beste wîb $s mir leide tuot,/ die | |
| stênt ir ougen frî./ //Wâ wart in $s dem touwe/ dehein bluome also schœne/ Ze sehenne als mîn frowe,/ die ich | |
| wart noch nie der helfe dîn/ gewar, daz si mir deheine fröide bære./ Des muoz ich seneliche swære dulden/ nach ir | |
| //Wil ich verdieben/ mîn hertz ab der lieben,/ darzuo mich dekeine fuoge nützet:/ Sô gar in strike/ hânt ir ougen blike/ | |
| ir iemer sælig müezzent sîn./ //Er gewinne niemer haz/ von dekeinem wîbe,/ Swer mir gunne, daz mir baz/ werde von ir | |
| dahin./ //Frouwe Minne, gewaltig meisterinne,/ sîd dîn wille an mir dekeine mâzze enkan,/ in müezze senede nôt nach werdem wîbe tragen,/ | |
| ensî der welte spot./ Ich gewan noch nie gen iuch deheinen muot:/ mir ist anders inneclîche liep, swer iuch iht ze | |
| da mit ueſten vnde beſigeln, ſone mâg iv der tievel dehein ſchade ſin weder an der ſêle noch an dem lîbe; | |
| wortin, mit hůrlichen gebârdin, mit aller ſlahte boſheit. Da ie dehein ſuntare ſich mit bewal, da han ich mich mit bewollen: | |
| gotiſ wort iht vlieht odir verwidert. Hvͦtit ivch, daz iwer dehein iht awichi von dem rehtim wêge. Die avir îemir gevallin | |
| unde den armen menſchin lôſti. Zvͦ der lôſunge wolte er deheinin engil ſentin, wande er wol wiſti, daz die êngel oͮch | |
| menniſcheit unſerſ heilantiſ, war got vnde war menniſch, nîvechet von deheinin gvͦtin werchen, dei wir îe geworhtin, ſunter uon ſiner grozzin | |
| an vnfroͮde. Er bringet iv die gnade, die iv niemer dehein vngenade benimet. Er bringet iv daz leben, da ir niemer | |
| die vinſter, waz daz leben mache vnde den tot. Ob dehein menniſc iſt, der daz ervinden mege, warvmbe er ſi geborn | |
| worden’. Er hete ſih wol verſtanden, daz div goteſ werch dekaineſ menniſchen gedanch mohte vol ergrvnden. Sin ſele deſ ſæligen wiſſagen | |
| Swer wider vnſ iht getan hat mit worten oder mit deheiner ſlaht widermvͦte, ſo ſvln wir ſa denchen, wie vnſer herre | |
| adelær hat ſo getane natvre, daz er hoher flivget denne dehain ander vogel. Der adelær flivget dvrh die lvfte zvͦ der | |
| der gothait tieffer denne ander iemen. In principio erat. Nie dehain menniſk bekom ſo nahen zvͦ der gothait ze ſchoͮwenne vnde | |
| wie grozer heilichaite der here hvͦtare der goteſ mvͦter wære. Dehainem ſinem boten enwolte vnſer herre ſine mvͦter enphelhen niwan ſ$. | |
| gie er geſvnt. Er wart verſendet in daz ellende, da dehain menniſk waſ, da ſchreib er vil mænigiv wunder von gote. | |
| wert, daz in vnſer herre Ieſus Chriſtus mer minnete denne deheinen $t ſinen ivnger. Er entſlief vf ſiner brvſte an ſinem | |
| daz er ſih deſ hete vnderwunden, hin ze dem er dehain reht hete, daz er Kriſte getan hete, daz er alle | |
Ergebnis-Seite: << 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 >> |