Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bî adv_prp (1451 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| unsern herren Jesum_Christum. swer so an got gelaubet, der sitzet pei dem wege, er pitet aver des almusens niht; der aver | |
| des ewigen libes datz dem almæchtigen got gert, der sitzet bei dem wege und gert des almusens. do der blint unsern | |
| er gert neur des liehtes. nu schůllen wir pilde nemen pei dem blinten, so wir ichtes gern hintz unserm herren, daz | |
| wir aver buͤzzen schuͤln, daz hat uns unser herre enboten bei sinen heiligen wissagen, er spricht: ‘chert zů mir in allem | |
| gotes engel, den er dich enpfolhen hat, die behuͤtent dich.’ bei den worten die im unser herre antwurt $t sein wir | |
| bi der urtail die si in selben habent getan, da bei schuͤln wir merchen die jungisten urtail da einem ieglichem menschen | |
| selben chuͤnigen auf den hals træten und hiezz si da pei auf hahen. also hiengen si untz an den abent. do | |
| chom er ze Jerusalem zů dem berge der ze nachst pei der selben stat leit und sazz an dem perig und | |
| ledigen und ir jungite, die waren gebunden fuͤr ein tuͤr bei dem wege, da die wege ze sammen giengen, und hiezz im | |
| unsers herren an disem tag getan hat. er hat uns pei sinen hiligen wissagen enboten ein troͤstlich botschaft, er spricht, er | |
| der riw sein genad versucht haben, nu hat er uns bei sinen hiligen wissagen enboten, er welle wider zů uns cheren. | |
| hat unsers herren dristund verlaugent, und wær er nicht genent bei namen, so entorst er under die junger nimmer mer sein | |
| merer waz denn eines andern, so nant in der engel bei namen, daz er iht gezwivelt durch daz er unsers herren | |
| sein dinch schaffen, do beleib diu hilig fraw sant Maria_Magdalena bei dem grab und sucht unsern herren, und swi dikch si | |
| daz zaigt er in, er enzaigt sein antluͤtze nicht, da bei si in aller best erchennen scholten. sein hent und sein | |
| tode, so wanten si daz er in ein gelichnuͤsse seit pei der si etwaz anders versten scholten. von der grozzen lieb | |
| hin fur, do sahen si zwen engel in wizzem gewæt bei in sten, die sprachen zů in: ‘war umb wartet ir | |
| mir nicht, diu tuͤr ist gespert und sint mineu chint bei mir in dem gadem; ich mag nicht auf chumen, daz | |
| her ze mir; mein tuͤr ist gespirret, miniu chint sint pei mir in dem gadem, ich enmag nicht auf chumen, daz | |
| er uns nicht gewern. er seit uns auch ein gelichnuͤsse, bei der wir versten wes wir aller maist piten schuͤln und | |
| pischolf der waz ein hilich man, dem sant sein phaffe pei einem chinde daz eiter und wolt im vergeben haben, daz | |
| almæchtig got daz wir sein war nemen und uns da pei pessern, handeln uns selben also, daz wir die veint icht | |
| wol versten muͤgent, so wellen wir eu ein pilde sagen bei dem ir ez gemerchen muͤgt. secht an diu sunne: diu | |
| nicht drei, ez ist nicht mer dann ein sunne. da bei schuͤln wir merchen: der ewig vater der enhat angeng noch | |
| vergeben, also vergebet $t uns. von diu rat wir eu pei dem almæchtigen got daz ir alle haubthaft suͤnde vliecht, daz | |
| an sei, wie wir siu behalten schuͤln und uns da pei bezzern schuͤln. der rich man der tæglich mit wirtscheft waz, | |
| rich der etwaz gutz dings getan het, dez wart im pei diser werlt gelont mit dem richtum den er het. der | |
| antlozz irr suͤnten. daz tet ich dar umb, daz ir pei mir lernet. ich het diu menscheit an mich genomen an | |
| und mir dient, den gib ich alle ir notdurft. da pei schuͤlt ir lernen, wan ir suͤndær sit und iu sein | |
| gotes wort auz sinem mund vernamen, $t und stunde er pei einem se, der haizzet stangnum Genesareth. er haizzet auch mare | |
| dem almæchtigen got genæchen. unser herre der sach zwei schiffel pei dem se sten. diu zwei schiffel bezeichent zweier slacht læut | |
| und auch diu goͤtlich. diu menig diu waz drei tag bei im gewesen und waren suͤmlich verre dar chomen in ein | |
| suͤnt buͤzzen. suͤmlich die waren verre dar chomen, suͤmlich da pei nachen. die nachen da bei waren, die bezaichent die judenschaft, | |
| verre dar chomen, suͤmlich da pei nachen. die nachen da bei waren, die bezaichent die judenschaft, die waren got nachen und | |
| auch und sint noch in dem niwen urchuͤnde, iedoch leider bei unsern ziten, boͤse christen die vercheret sint, die luͤgenær sint | |
| ander suͤnder der stunt verre hin dan. der jude stunt pei dem alter, der suͤndær stunt verre von dem alter, er | |
| herre nam sein speichel, diu get uz dem mund; da bei schuͤln wir merchen diu lere des heiligen ewaingelium, diu get | |
| in vragen wolten, daz seit er in, daz lernten si bei im. die heiligen wissagen, die westen mer von dem heiligen | |
| da wir recht tůn, da leben wir. da der arm bei dem weg lag wunder, da fur ein ewart fuͤr, daz | |
| uns dar umb vor geschriben, daz wir daz merer merchen bei dem minneren, also unser herre selber nu spricht: ‘ensorget $t | |
| gůten bisantinge/ dinin edelen Uranken ze minnin,/ daz wir dar bi irzeigen,/ daz wir dich mit truwen meinen.’/ er sprach: ‘owol | |
| die muzen die site haben,/ da mane ich uch alle bi:/ nemit daz grůne oele zwi/ mit den turteltubin./ uestent uweren glouben,/ | |
| ze urůmene:/ daz zimt fůrsten ůble./ ich warne uch da bi:/ also liep u mine hulde si,/ so ne sumet uns | |
| die waren gereit alle/ ze dinen ir herren,/ ob si bi ime scholden sterben./ ia waren die herren alle/ mit phelle | |
| ebenkristen zů der martir gab,/ du der keiser sinen stap/ bi ime sande/ zů der heiden lande/ ze sůne unde ze | |
| an den munt,/ er beualhez ime aue ander stunt;/ er swur bi Machmet sinem herren,/ bestatiget er im sin ere,/ er wolt | |
| daz di ubermůt nider niget/ in di uinsteren helle:/ da bi bezzer sich swer der welle./ Haiden di uertanen/ bi dem | |
| da bi bezzer sich swer der welle./ Haiden di uertanen/ bi dem halse si sich ergaben/ in des tiueles gewalt./ si | |
| ueste,/ herte sine ringe,/ erne macht sin nicht gewinne./ Alrich bi im was;/ ain spiez also wachs/ stach er Cicirone/ daz | |
| er sin wol wert si?’/ ‘ich bin hie genůc nahen bi,’/ sprach der helt Samson,/ ‘du must des todes bechoren.’/ mit | |
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