Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bî adv_prp (1451 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| starken gevriunde/ schirndan mîn vro Bêlen vor der sunne./ Ringelwipfel bî der stûchen/ mîn vron Elsen fuorte:/ hôhe sprünge, sunder tûchen/ | |
| stât diu grüene heide:/ daz loub uber eggen/ kiuset man bî den tolden wunneklîche./ Jâ tuont uns die dörpel vil ze | |
| Madelgôz,/ der treit einen kolben grôz,/ der wil uns reigen bî der linden leiden./ //Welt ir wunder von den zwein hœren?/ | |
| vert noch hiure!/ den selben krispel wæhen,/ den wir bekennent bî des löwen houbet,/ Derst wol anderhalb Franzeis,/ stouber under wîben./ | |
| tuginde vol/ half mir ouch wol. $s da wâren ouch bî/ Edil frowen, hôhe pfaffen, ritter guot./ da wart mîn muot | |
| doz mir für kan./ //Da wâren edle frowen, edle herren bî,/ der stunt, do sî $s gelobte daz./ Ich wând, daz | |
| manigvalt:/ Mich dûchte, in wurde niemer alt,/ Und solte ich bî ir sîn/ mit ir wol guoten willen,/ so wære mîn | |
| liebes güete./ //Herbest wil birâten/ mang gisinde mit guoten trachten,/ bî der gluot, ald swâ si sîn./ Veizze swînîn brâten,/ darumbe | |
| kappen:/ frœliche knappen/ hâst du danne in stuben und ouch bî der gluot./ heiz in tûben knüllen,/ schiuzzen und ouch vasande | |
| gimeine,/ wir sin beide fröiden lære,/ dulden sament arebeit./ Wan bi ir gedœne/ was uns dike sanfte./ dô diu amsel kamfte/ | |
| tag sîn wunne verlât./ fröiden vil si doch ie hât/ bî andern schœnen frowen, noch achtet nicht,/ swie wê mir von | |
| sô, $s dams in nicht mag gemuoten./ ich gloub in bî mir, wan mich lât sîn/ ouch in sender nôt diu | |
| wilde, daz sir sang wen lân./ Dâbî ist er ouch bî senden sorgen schade:/ sî wæren ân in doch vil ze | |
| ze fruo uns kunt getân./ Wan er ist so gern bî mir/ und ich bî im, die wîle ich iemer mag./ | |
| getân./ Wan er ist so gern bî mir/ und ich bî im, die wîle ich iemer mag./ wachter, dîns sangis imbir,/ | |
| ich muoz ein wîb erschreken,’/ sang ein wachter, ‘diu noch bî friunde lît./ Ir sî giseit,/ daz sî in balde sol | |
| tuot so wê diu frowe mîn,/ daz muoz ich doch/ bî mangen wunnen klagen noch./ ez ist gewert/ so manig vert,/ | |
| ich wache, ich lige, ich stê,/ doch ist mîn muot/ bî ir, wan si ist so rechte guot./ des wünsche ich | |
| $s swenne er $s sicht ir munt rôt./ Ich weiz bî mir:/ swa ich mîn frowen ie gisach,/ ich dâchte: ‘ach,/ | |
| miete gît, $s der ist so wert./ Er gît hamman bî der gluot/ und $p guot $s und brâten veiz/ und | |
| tag $s er mag $s wol frœlich wesin,/ der mag bî frowen sîn./ Vor leit er sol $s vil wol $s | |
| frowen sîn./ Vor leit er sol $s vil wol $s bî in genesen,/ sîn zît gêt suozze hin./ Sîn ougen sehint | |
| ir dienestman./ //Nieman volloben frowen kan,/ wan $s sî $s bî $s tugenden wonent alse schône:/ sælden krône $s sint ir | |
| mag an in schowen $s so süezzen schîn;/ wan mag bî in wol frœlich sîn./ //Sô stênt schône $s ir tinne,/ | |
| $s iemêr verlân,/ im kæme ze sinne $s rechte minne/ bî frowen so fîn?/ liechter schîn $s durgât sîn ougen/ dâ | |
| vol/ ir wunnen; daz tuot mir so wol./ Swanne ich bî $s fröiden von gidanken bin/ von ir so fîn, $s | |
| geselle mîn,’/ sprach diu frouwe wolgetân,/ ‘Daz mîn holde/ lange bî mir muge sîn,/ den ich umbevangen hân./ Wahter liebe,/ hilf | |
| selben lieben funt./ //Ich sachs, an der mîn fröide lît,/ bî andern schœnen frouwen gân./ Si dûhte mich ân allen strît/ | |
| Geschiht des niht, ich muoz verderben:/ seht, wie gerne ich bî ir sî!/ Dur sî so lîde ich grôzze nôt./ in | |
| schaden, den kumber,/ den ich von ir tumber/ lîde (_) bî mînen jâren./ owê, nu weiz ich leider niht,/ wie ich | |
| und mit aller rîcher wât,/ und wonet dâ niht triuwen bî, $s so ist ez doch ze hove ein krank geræte/ | |
| ez trîbet, daz erzeiget hât/ an vieren, die da wonent bî, $s daz ez umbe loufet zaller stunt./ Dem êrsten gât | |
| hin und machet zam/ laster, untriuwe, luge und meintât $s bî mannen, wîben, megden und den frouwen./ Diu kerge nidert hôhen | |
| dir niht,/ daz dû ein valschez herze habist $s ald bî dir wone kein ungetriuwer list.’/ Damitte mahtu gerâten wol/ dem | |
| sol trœsten mir den muot,/ sît mich twinget herzen swære,/ bî der ich vil gerne wære,/ daz diu mir niht gnâde | |
| die frowen mîn/ Zeigen, daz er sî gesæhe/ und er bî dem eide jæhe,/ daz si zwâre $s in eime jâre/ | |
| mîn lîb/ gedienet hât für elliu wîb./ //Swa lieb lît bî liebe, lieblîch siu sich liebent./ lieb kan sich lieber machen/ | |
| sîn./ Sî ist kiusche in wîbes güete,/ sî hât zuht bî $s hôhgemüete,/ sîst gar alles wandels frî./ //Frowe, minneklichez wîb,/ | |
| dur diu werden wîb./ //Wer kan frœlîch frô belîben,/ wan bî reinen, minneklichen wîben?/ wer kan wenden sendes herzen suht,/ wan | |
| der munt!/ //Mich muoz wunder hân,/ wie ez sich stelle bî dem Rîne/ umb den Bodemsê,/ ob der sumer sich da | |
| den man siht in trüebem schîne:/ rîfe tuont in wê/ bî der Sêne und bî dem mer./ Dise $p nôt hânts | |
| trüebem schîne:/ rîfe tuont in wê/ bî der Sêne und bî dem mer./ Dise $p nôt hânts ouch bî #.Äne:/ da | |
| Sêne und bî dem mer./ Dise $p nôt hânts ouch bî #.Äne:/ da ist ir fröide kranc./ wunne und vogelsanc/ ist | |
| ez iemer sîn gewert,/ und daz ich si solde schowen/ bî mir, mînes herzen frowen,/ seht, so wære ich liebes wol | |
| beslozzen hât!/ Jâ, si reine, sælig wîb,/ sî hât zuht bî hôhgemüete:/ daz gebâren ir vil wol an stât./ Got, der | |
| ez mir so sæleclîh!/ Ach, daz diu vil guote/ solte bî mir sîn,/ tougen nâch dem willen mîn,/ unz ich gar | |
| der grüenen linden:/ Ir wol blüenden sumerbluot/ mac man dâ bî loubeschatten vinden./ Daz liebt cleiner vogelîn schal/ $p unde singet./ | |
| frowen reine./ Mînen muot und al mîn sin/ hât sî bî ir, das niht ein spil!/ des muoz ich dike stên | |
| des doch vil maniger niht entuot:/ mîn frowe ist guot, bî der ich gerne wære./ //Gegen der liehten sumerzît/ heide lît/ | |
| vrî./ Swâ du sehest die besten,/ da solt du wonen bî,/ ‘nein’ und ‘jâ’ behalten./ du solt in êren glesten;/ vür | |
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