Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bî adv_prp (1451 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| valken wilde/ sîn gevider in den lüften tuot./ //Süezzer wunsch bî allen wîben,/ dîn hânt êre tiutschiu lant./ Dû kanst herzeleit | |
| solt ich dem getrûwen wol?/ //Wær ich so minneklîch gelegen/ bî liebe tougen ûf den lîp,/ So wolt ich wênig slâfes | |
| minne, der hüete sich. / //Ein kneht, der lag verborgen,/ bî einer dirne er slief,/ Unz ûf den liehten morgen./ der | |
| sint ir gewaltig mîn./ Doh wil ich ê mîn geheiz/ bî mir haben, gotteweiz,/ wan ez mag niemer ê gesîn!/ Seht, | |
| ez mag niemer ê gesîn!/ Seht, so nemt mih danne bî dem beine./ ir sunt niht erwinden, ob ich weine,/ Refr.: | |
| gelîchen mag. / //Ich wolte gerne sîn/ vür daz ungemüete/ Bî dir, mîn trœsterîn./ jâ fürhte ich, daz wüete/ An uns | |
| $s ir minne strâle,/ Die ich tumber $s iemer mêre bî mir truog,/ also daz ichs nie gewuog. $s den grôzzen | |
| der vil minneklichen süezzen./ hette ich gegen der ie missevarn bî mînen tagen,/ so hette ich nœte zît, gedinge und arebeit | |
| des (_) herzen sî,/ und si wîlent tüege friuntlich grüezzen bî,/ und ich ir lîbes minne ûf ir genâde enber./ Si | |
| //Der selben stunt $s wart nit gespart,/ da wurde nâhen bî gelegen:/ fröide unde spil $s ergieng da von in beiden./ | |
| Da tet in kunt $s ir edel art,/ wes lieb bî liebe solte pflegen./ do was daz zil, $s daz sî | |
| du hâst mîn herze an sölhe stat gesant,/ da man bî schœne vil und wunder güete sicht/ Und dâ diu schœne | |
| / //Durch guot und für arger huote melden/ sicht man bî der lieben mich so selden:/ des sol sî mich lâzzen | |
| sunnen schœne/ mîner frowen niht gelîchen kan./ //Ich vant sî bî maniger schœnen frowen,/ do ich die minneklichen jungest sach./ Dô | |
| wîbe triuwe/ gît wirdig hôhgemüete;/ Ouch wirt ir sælde niuwe/ bî werden man, so wachent wîbes güete./ Unwirde selten wirde hât | |
| krefte:/ Als ein durchslagen sumber/ hal er noch ie daher bî ritterschefte./ Tuot sî mir nicht genâden mit ir hulden,/ so | |
| ie mîn hertze sent,/ in bernder wîbes güete./ Daz ich bî allen mînen tagen/ so wandels frî nie lîb gesach,/ daz | |
| tagen/ so wandels frî nie lîb gesach,/ daz muoz ich bî dem eide sagen./ //Vind ich genâdenrîchen muot,/ so mag ich | |
| liebe verjagen/ Ir ungenâde dur liebe noh baz./ wer gesaz bî gote an dem râte, dâ diu guote/ mir wart widerteilet? | |
| liebe gewinne,/ irret mich ze sange niht./ diz noh swaz bî mir beschiht,/ doch lâze ich niemer,/ ich diene ir iemer:/ | |
| wil vurdringen/ alliu vreidehaften spil?/ //Hoveschlîch tanzen, vrœlîch lachen/ was bî niuwen zîten wert:/ Daz wil wætlîch widerswachen,/ so daz man | |
| varn mit dînen hulden!/ mir wære ein jâr ein tac bî dir von schulden./ nu mac ez eht hie niht mêr | |
| sîn drîzzechjærich leit mit liebe hin./ diz geloub ich allez bî mir selbem wol./ trôste sî mich noch, der eigen ich | |
| ist sîn drîzzegjærig leit mit liebe hin./ daz erkenne ich bî mir selbem wol./ trôste sî mich noch, der eigen ich | |
| twinge jenz – daz in noch betwang./ den lânt siu bî so rîcher kunst an habe ze krank,/ daz ich mich | |
| wan vindet nû, daz man nie vant $s hie vor bî Karles zîte./ Sich hânt deshalp der lande reht ze hove | |
| vert: daz wendent endelîche,/ so lât iuch unser herre got bî im gekrœnet stân./ ez ist ein hôhe sælekeit,/ ob ir | |
| redde ze kunde,/ ob mich iender trüege mîn dienst nâher bî./ //Nû hât sich geniuwet/ der walt zehen jâre,/ daz ich | |
| Nachtegal, diu lât ir singen/ und die bluot ir dringen./ bî dem selben leide/ Klag ich mînes herzen swære./ ouwê, die | |
| entstân./ lân $s gân $s müest ich swære,/ wann ich bî ir wære,/ und in fröiden stân./ Und ir wol ze | |
| sî gemüete,/ und ir wîbes güete/ stât ir lieplîch an./ Bî ir wære $s mir nicht swære, $s möcht ez sîn,/ | |
| sî mich sô gebunden,/ daz mîn hertze ist zallen stunden/ bî ir, swar ich lande var:/ Sô enwil ez nit von | |
| ez niender anderswar/ Mag gewenchen ûz ir stricke./ wær ich bî dem herzen dicke,/ ich wær aller sorgen bar!/ //Mit urlob | |
| rîcher an guote noch hiure:/ alsus dicke wachsent ir tugende bî./ //Vil sender nôt/ hât diu Minne ze pfande gesetzet/ mir | |
| Noh mêre danne tûsent kerze:/ ach, got, wan solde ich bî ir sîn!/ Si ist so schœne und ouch so fîn/ | |
| des wunneklichen meien zît./ Dannoch fröit sich michels mêre,/ swer bî herzeliebe tougen lît./ Âhy, waz dem fröide gît/ werder, reiner | |
| anders niht von in/ ze dienstlichem lône,/ wan, swâ ich bî guoten frowen bin,/ daz sî mich grüezzen schône:/ dast mir | |
| ich mit triuwen meine!/ //Ich sach die bluomen wunneklich entspringen/ bî schœner zît, der walt was wol geloubet./ Die fröide wil | |
| wil lâgen,/ dâ enkan mîn guoter wille volleklîchen niemer werden bî./ Mîn munt dem selben munde enkît,/ als er mich vrâget, | |
| dingen verwurket sich ein vater gegen sînem kinde, daz er bî sînem lebentigen lîbe von sînem guote muoz scheiden, und trit | |
| erben nâch ir tôde niht gelâzen. Unde sprichet aver si bî ir lebentigen lîbe, ez si ir eigen unde mac si | |
| röcke âne ermel. //Auch sol man den liuten vride gebieten bî dem halse und daz si nieman irre an irm kamphe. | |
| ir zuht bî in haben; daz sol man in gebieten bî dem halse, daz si jene iht irren an irm kamphe. | |
| wanet, daz er riche si;/ er gelit ze jungest der bi/ vil harte erbarmiclichen./ nach deme ewigen riche/ werven nu alle, | |
| wer tar sich des genemen an?/ /Der habe ich noch bi minen tagen niht vil gesehen,/ des hoert man im die | |
| swer eht schone leben wil,/ /Derst behalden, swanne er vert bi im, ist er ein frumer man;/ manegen armen er beratet: | |
| armen er beratet: ich hebe an mir selben an./ /Da bi schaffet er den besten fride übr elliu siniu lant,/ guoten | |
| /Von dem guoten, $s wolgemuoten $s frágent si vil dícke bi dem Rín%\e,/ allenthalben $s uf den Alben $s lópt man | |
| gít $s zaller zít $s mít éren der reíne;/ da bi hochgemuot/ $t $s offenbárlich getár, $s sin gúot ist gemeíne./ | |
| ir pfawenhuote?/ der vergizze ich niemer,/ solde ich leben iemer./ /Bi der linden $s sol man vinden/ uns bi schoenen kinden./ | |
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