Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bî adv_prp (1451 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| leben iemer./ /Bi der linden $s sol man vinden/ uns bi schoenen kinden./ da suln wir singen $s unde springen,/ da | |
| wa $s lát si sich vínden?/ sa $s da $s bí den schoenen kínden./ /Da sol nieman sin unfro,/ da der | |
| gesach, so rehte wolgestalt,/ da si uf der heide gie;/ bi ir so wurde ich niemer alt./ /Ich sprach der minneclichen | |
| in schal!"/ /Alsus wart ich ir redegeselle,/ ich nam si bi der wizen hant;/ von uns wart ein guot gevelle,/ mir | |
| wart herzeliebe erkant./ /Nieman kan geprüeven niht,/ waz staeter fröude bi uns was,/ wan dem solchez heil geschiht;/ der solz gelouben | |
| sleich ir nach, unz ich si vant, die schoenen creatiure:/ bi dem fontane saz diu klare, süeze von faitiure./ /Ir ougen | |
| sinen dingen!/ /Wa sint nu diu jungen kint,/ daz si bi uns niht ensint?/ /So saelic si min Künigunt!/ solt ich | |
| da lac ouch Menalaus tot./ /Sibille was ein listic wip/ bi der Amabilia;/ si riet uf senatoren lip;/ daz tet diu | |
| staete, ir hochgemüete./ /Ir lip der ist so wolgestalt:/ swer bi ir solde werden alt,/ der hat der werlte lop vil | |
| nu heia, Tanhusaere!/ zergangen ist din swaere./ swa din liep bi dir waere,/ diu ist so fröudebaere,/ da wurde wol gesungen,/ | |
| $s ze guote niht vergezzen,/ der was ein helt vermezzen,/ bi dem was ich gesezzen./ /Der uz Peierlant mac sich $s | |
| so rehte lobelichen./ /Heia, Tanhusaer, nu la $s dich iemer bi im vinden/ gar an allen wandel din! $s so liebest | |
| von Trane/ und die von Bridamane!/ /Ein schampanje was da bi, $s ein fores stuont da nahen,/ da was manic bel | |
| /Heía nu heí!/ (heía nu heí!)/ /Ich muoz klagen,/ daz bi kurzen tagen/ diu werelt wil an fröuden gar verzagen./ /Diu | |
| si stuont also schone!/ /Daz was der milte künec Heinrich,/ bi dem was fride staete./ daz nieman nu tuot dem gelich,/ | |
| künec erstorben/ und ist daz rich gar erben fri./ da bi ist vil verdorben,/ /Des besten lands ein michel teil./ die | |
| aller schal gelegen./ wa siht man noch erglesten,/ als man bi künegen hat gepflegen,/ den kunden und den gesten?/ /Uz Beheimlande | |
| tugent wankte niht ein har,/ sist iemer staete, triuwe./ da bi nim ich eins herren war,/ der hat so ganze triuwe:/ | |
| künec uz Beheimlant,/ der lebt in küneges maze./ /Wer sach bi manegen ziten ie/ so werdes fürsten krone,/ als er in | |
| krone tragen,/ der vater mit den kinden./ ich kunde nie bi minen tagen/ kein wandel an im vinden./ /An Hennenberc vil | |
| schone/ an einem tanze, da si gie/ wol mit eren bi den schoenen frouwen./ Ich wart fro der selben zit./ got | |
| ze reste, so wil si mich wern./ ein sterne da bi nahe stet,/ des wil si von mir niht enbern./ Ich | |
| vinger lanc als einer küniginne./ So ist si wolgeschaffen;/ da bi so kan si gemelliche klaffen./ gar ane missewende/ naeme ich | |
| e haben da genuoc, da man mich wol erkande,/ e$’ch bi den frömden hete niht, geloubet mir ein maere!/ Ich tet | |
| staetez ingesinde,/ her Schade und ouch her Unbereit, die$’ch dicke bi mir vinde./ $p/ $p/ und wirt min hus also volbraht | |
| mir von dem bu her in den buosen snie./ /Rome bi der Tiver lit, der Arne get für Pise,/ also der | |
| lit dem Pfate bi, durch Safoe get diu Ise,/ Paris bi der Seine lit, diu Musel get für Metzen./ Für Basel | |
| der Unger lant der Wac und ouch diu Tize./ Prage bi der Woltach lit als Wiene an der Tuonouwe./ swer des | |
| wiben;/ und tuost du daz, so maht du deste baz bi in beliben."/ /Wol ime, der nu beizen sol/ ze Pülle | |
| schouwen –/ der fröude ist mir zerunnen –/ die banekent bi den frouwen./ Des darf man mich niht zihen, $s ich | |
| da stet der grüene kle,/ noch suochen in den garten/ bi wolgetanen kinden: $s ich swebe uf dem se./ /Ich bin | |
| rehte schone./ Liupolzdorf was dar zuo min, $s daz lit bi Luchse nahen./ Ze Hinperc het ich schoeniu guot. $s got | |
| baten/ gegen dem meien do./ Den lieben kinden/ sanc ich bi den linden/ minen sanc./ die mir liebe taten,/ die schuof | |
| himel, daz hant die wisen meister wol befunden/ hie vor bi manegen stunden./ Ein kint daz sluoc den vater sin, do$’z | |
| an die grozen not/ der weisen, swa die sin da bi;/ durch got so gebt in iuwer brot,/ so wert ir | |
| frumt!/ Ein man sol guot und arc vertragen/ und da bi zühteclichen leben,/ und sol da von niht gar verzagen,/ gat | |
| mit senedem schaden sî überladen,/ dâ mêre muoze seneden schaden./ bî senedem leide müezekeit,/ dâ wahset iemer senede leit./ durch daz | |
| wirt./ ich weiz ez wârez alse den tôt/ und erkennez bî der selben nôt:/ der edele senedære/ der minnet senediu mære./ | |
| wellen tragen/ niwan durch daz vil arme clagen,/ daz hie bî zetelîcher zît/ verborgen in dem herzen lît!/ //War umbe enlite | |
| meie în gât/ unz an daz, dâ er ende hât,/ bî Tintajêl sô nâhen,/ daz si sich undersâhen,/ in die schœnesten | |
| swaz man wolte,/ daz der meie bringen solte:/ den schate bî der sunnen,/ die linden bî dem brunnen,/ die senften linden | |
| meie bringen solte:/ den schate bî der sunnen,/ die linden bî dem brunnen,/ die senften linden winde,/ die Markes ingesinde/ sîn | |
| unde beladen/ mit zweier hande herzeschaden:/ grôz leit lie si bî dem man/ unde truoc daz grœzer dan;/ si lie dâ | |
| daz hân ich urloup genomen),/ daz ich iuch danne vinde/ bî mînem ingesinde./ sus werbet! alsô muoz ez sîn.’/ mit dirre | |
| spangen/ vil schône und wol gezieret,/ ze wunsche gefeitieret./ dâ bî hienc ein gesteine/ von edelem helfenbeine/ ergraben wol meisterlîche./ //Tristan | |
| süne die gên mit mir;/ sô sî dîn meister hie bî dir,/ der neme dîn war und hüete dîn.’/ sus gie | |
| in daz lant ze Curnewâle/ und wâren zuo dem mâle/ bî dem stade sô nâhen,/ daz sin bereite sâhen,/ und stiezen | |
| bin;/ und wîse mich doch noch dâ hin,/ dâ ich bî liuten müge gesîn!/ nu warte ich allenthalben mîn/ und sihe | |
| enwirt mîn danne niemer rât./ nu sihe ich, daz hie bî mir stât/ hôher velse und berge vil:/ ich wæne, ich | |
| ob keiner slahte bû hie sî/ eintweder verre oder nâhen bî,/ dâ ich liute vinde,/ ze den ich mich gesinde,/ mit | |
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