Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bî adv_prp (1451 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sînen,/ si solten sich des pînen/ daz se abe bræchen bî dem mer/ und vor tage kœmn mit sîme her,/ unt | |
| waz mirz wægest drumbe sî."/ im lac sîn harnasch nâhe bî./ //___Er dâhte "sît ich mangel hân/ daz den sældehaften undertân/ | |
| sîn gelücke/ sîm herze, der sælden stücke,/ dâ diu vrävel bî der kiusche lac,/ wand ez nie zageheit gepflac./ daz müeze | |
| sweders herze drumbe freuden jach,/ dâ stuont ein trûren nâhe bî./ die lûtern truopheite vrî,/ ieweder des andern herze truoc:/ ir | |
| geruowen baz diu lide."/ si sâzen nider ûfez gras:/ manheit bî zuht an beiden was,/ unt ir bêder jâr von solher | |
| heiden zem getouften sprach/ "nu geloube, helt, daz ich gesach/ bî mînen zîten noch nie man,/ der baz den prîs möhte | |
| komn,/ dâ was ouch mær von in vernomn./ //Dô was bî dem selben tage/ über al daz her gemeiniu klage,/ daz | |
| ein niht."/ vor Gâwân er des mæres giht,/ dâ er bî Artûse saz./ manc rîter dâ mit rede maz,/ von wem | |
| diu strîtes mâl entwarf./ in strîte man ouch kunst bedarf./ bî Artûses ringe hin/ si riten. dâ wart vil nâch in/ | |
| stücken allen vieren./ hôch minne kan wol zieren,/ swâ rîchheit bî dem willen ist/ unt ander werdeclîcher list./ der stolze rîche | |
| rîcher hôchgezît./ mich müet iwer beider strît:/ dâ sult ir bî mir ruowen nâch./ sît aber strît von iu geschach,/ ir | |
| rîche heiden wære dâ,/ den diu heidnîn Eckubâ/ sô prîste bî dem Plimizœl./ Jofreit fîz Ydœl/ Artûs daz mære sagte,/ des | |
| enwedriu dâ niht vergaz,/ ir gesellekeite/ wârns ein_ander vil bereite./ bî Gâwâne saz sîn ane,/ Orgelûse ûzerhalp her_dane./ ___da rezeigt diu | |
| "ir sult noch sehn/ liut den ir prîses müezet jehn,/ bî Artûs dem houbetman,/ mangen rîter manlîch getân./ swie schier diz | |
| sich moht ein bœse man wol schamn,/ ob er dâ bî den werden saz:/ die spîs sîn munt mit sünden az./ | |
| die spîs sîn munt mit sünden az./ ___der rinc wart bî der schœnen naht/ gemezzen unde vor bedâht/ wol nâch rîlîchen | |
| dar ûf bluomîniu schapel./ manc ungevelschet frouwen vel/ man dâ bî rôten münden sach,/ ob Kyôt die wârheit sprach./ rittr und | |
| in dâ genuoc./ //Ieslîch frouwe hete prîs,/ diu dâ saz bî ir âmîs./ manger durch gerndes herzen rât/ gedient was mit | |
| kêrte von in al zehant/ dâ si Parzivâlen sitzen vant/ bî Artûse nâhen./ si begunde ir sprunges gâhen/ von dem pfärde | |
| ___zuo Parzivâle sprach si dô/ "nu wis kiusche unt dâ bî vrô./ wol dich des hôhen teiles,/ du krône menschen heiles!/ | |
| wârheit sagt mir iwer wât./ dô ich ze Munsalvæsche was/ bî dem trûrgen Anfortas,/ swaz ich dâ schilde hangen vant,/ die | |
| wert./ ___nu wasez ouch zît daz man dâ gaz./ Parzivâl bî sîm bruoder saz:/ den bat er gesellekeit./ Feirefîz was im | |
| swaz der Franzoys heizt flôrî,/ der glast kom sînem velle bî./ Parzivâls schœn was nu ein wint,/ und Absalôn Dâvîdes kint,/ | |
| hêrre mîn./ daz die vertriben geiste/ mit der gotes volleiste/ bî dem grâle wæren,/ kom iu von mir ze mæren,/ unz | |
| si sehen, diech nie gesach/ inre fünf jâren./ dô wir bi ein_ander wâren,/ si was mir liep: als ist se ouch | |
| mîme wîbe komn,/ der kunft ich gein mir hân vernomn/ bî dem Plimizœle an einer stat."/ urloup er im dô geben | |
| küngîn des noch niht enweiz./ Loherangrîn unt Kardeiz/ vant Parzivâl bî ir ligen/ (dô muose freude an im gesigen)/ in eime | |
| der betwang och sider Kanvoleiz/ und vil des Gahmuretes was./ bî dem Plimizœl ûf ein gras/ wart gesidel und wîter rinc | |
| ist rehter güete ein arke./ unser reise gêt ir nâhe bî./ man vint si selten jâmers vrî."/ der künec sprach "wir | |
| wâr unde sleht./ si tâten dô der reise ir reht,/ bî naht gein Munsalvæsch si riten./ dâ het ir Feirefîz gebiten/ | |
| ob prünne gar der walt./ ein templeis von Patrigalt/ gewâpent bî der küngîn reit./ der hof was wît unde breit:/ dar | |
| clâren frouwen was./ Feirefîz unt Anfortas/ mit zühten stuonden bêde/ bî der frouwen an der grêde./ Repanse_de_schoye/ unt von Gruonlant Garschiloye,/ | |
| ein gesiz vor ûz gehêret was,/ dâ Feirefîz unt Anfortas/ bî dem wirte solde sitzen./ dô warp mit zühte witzen/ swer | |
| och niemen lôn dâ zir./ si was mit jâmer grôz bî mir./ daz krenket och ir varwe ein teil,/ daz man | |
| bêder vater hiez Frimutel:/ glîch antlütze und glîchez vel/ Anfortas bî sîner swester truoc./ der heiden sach an si genuoc,/ unde | |
| man den hiez:/ iemmer sît man dâ die künege liez/ bî dem namn belîben./ Feirefîz hiez schrîben/ ze Indyâ übr al | |
| dâ./ wir heizenz hie Indîâ:/ dort heizet ez Trîbalibôt./ Feirefîz bî Cundrîn enbôt/ sînem bruodr ûf Munsalvæsche wider,/ wiez im was | |
| minne/ und nâch endelôsme gewinne./ der werde clâre Anfortas/ manlîch bî kiuschem herzen was./ ordenlîche er manege tjoste reit,/ durch den | |
| nimmer übergên/ swaz er si leisten hieze,/ ob si got bî sinne lieze./ //___Die naht sîn lîp ir minne enpfant:/ dô | |
| czwik eynis aldin appilboumis odir eynis birboumis von dem ende bi czwen spannen odir dryn kegin eyme gelede breyt des lengistin | |
| in wassir dry tage. Dorno seye si in di erde bi den andir oder von den andir. Vnd wen di ris | |
| wandelunge des monys, der wirt gut; abir ist der mon bi der svnnen in der enczundunge, so vortirbit der wyn. Ouch | |
| hoppen in den most. Das beheldit nicht alleyne den wyn bi ym selbin, sundir der wyn, der do iczunt vortorbin ist, | |
| syst, das sich der wyn gewandilt hat, vnd merkist das bi den czeichin, als du vornomen hast, alsus machstu yn wider | |
| Die grossen buch und ir geles/ Tunt rehte meister schriben./ Bie dem wil Plato bliben,/ Der ertzte meister Ypokras/ Bei Sokrate, | |
| gar,/ Daz nimt guter tugende war./ Swartz har und do bie dicke,/ Daz hat sulich geschicke,/ Wa hin sin gemute sich | |
| Ein ieglich haupt, hinden stump,/ Daz ist vergezzen und da bie tump./ Ein mezzig stirn gevieret,/ Die ist mit sinne gezieret./ | |
| hant zornlich geschicke. / Augbrawen, die sich rurent,/ Sweren mut bie in furent./ Augbrawen bie dez hares kal,/ Die hant auch | |
| Augbrawen, die sich rurent,/ Sweren mut bie in furent./ Augbrawen bie dez hares kal,/ Die hant auch kleiner krefte wal./ Die | |
| Wen ich, die hant betrogen sin./ Ein lange nase, da bie slimpf,/ Etwenn hat auch ungelimpf./ Nasloͤcher wolgetan und wiͤt,/ Die | |
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