Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Tr 6756 ors und ouch sîn sper;/ vorn in dem schiffe dâ stuont er./ ‘künec’ sprach er ‘hêrre Marke,/ nun sorget niht ze
Tr 6765 uns habe ûf geleit?/ unser sige und unser sælekeit/ diun stât an keiner ritterschaft/ wan an der einen gotes craft./ lât
Tr 6843 ouch jener dô bîten,/ dem ez umb daz leben dô stuont?/ der tet reht als si alle tuont,/ die ûf rehte
Tr 6867 gerne sehen./ //Nu hœre ich al die werlde jehen/ und stât ouch an dem mære,/ daz diz ein einwîc wære,/ und
Tr 7069 dunket, dû sîst sêre wunt;/ ich wæne, dîn dinc übele stê./ swiez mîner wunden ergê,/ dir wære guoter wurze nôt:/ swaz
Tr 7480 den gewer/ einer bete und keiner mê:/ als iegelîches dienest stê,/ daz er im danke und lône alsô./ nu lieben liute’
Tr 7532 spiles site,/ daz manz dekeine wîle tuo,/ daz herze daz enstê darzuo;/ al eine geschehe es harte vil,/ ezn heizet doch
Tr 7782 swer aber genâde an mir begê,/ sît ez mir kumberlîche stê,/ dem lône got: mirst helfe nôt,/ ich bin mit lebendem
Tr 7867 genise ich wol./ sæligiu küniginne,/ sît daz iuwer sinne/ alsô stânt, als ir dâ saget,/ umb iuwer tohter die maget,/ sô
Tr 8178 sîn,/ daz ich wider ze lande var,/ wan mîn dinc stât alsô dar,/ daz ich langer niht belîben kan.’/ //Diu vrouwe
Tr 8188 sinne,/ wie ez umb die gotes ê/ und umbe herzeliebe stê:/ ich hân dâ heime ein êlîch wîp,/ die minnich als
Tr 8501 wol geleben den tac,/ daz Îrlant iuwer werden mac./ //Îrlant stât niuwan an in drîn:/ künic unde künigîn/ an Îsôt eine
Tr 8519 umbe daz,/ daz im sîn gemüete iht baz/ sô hin stüende danne her:/ durch die kündekeit swuor er,/ daz es im
Tr 8525 ‘hêrre, gevüeget irz alsô,/ daz mîn hêr Tristan, der hie stât,/ der dâ ze hove künde hât,/ iuwer boteschaft dâ werben
Tr 8672 und iedoch unser bester wân/ der muoz an sînen sælden stân:/ sîn witze muoz uns lêre geben,/ wie wir gevristen daz
Tr 8731 Îrlant,/ in des gewalt und in des hant/ ez allez stuont, stat unde habe,/ der kam gerüeret dort her abe/ gewâfent
Tr 9143 ûf daz ors gesæze:/ der leide truhsæze/ er liez ez stân unde vlôch./ dô ime dô nieman nâch zôch,/ dô gestuont
Tr 9145 stân unde vlôch./ dô ime dô nieman nâch zôch,/ dô gestuont er unde sleich dô wider,/ nâch sînem sper greif er
Tr 9225 sehe daz wunder an,/ waz der geherzete man/ und der gestandene muot/ durch liebes wîbes willen tuot!/ daz ich der nôt,
Tr 9273 ir muoter zuo zir sprach:/ ‘nein schœniu tohter, nein, lâ stân,/ lâ dir diz niht sô nâhen gân!/ wan sweder ez
Tr 9568 biut mir eteslîchen rât/ umb eine sache, an der nu stât/ mîn êre und al mîn sælekeit.’/ und seite im, alse
Tr 9713 als dem ez umb sîn êre/ und ouch niht anders enstât./ dar zuo besander an den rât/ sîn liebez wîp, die
Tr 9755 vür Îsôt und vür mich./ hie mite lât dise rede stân:/ ich wil nâch mîner tohter gân/ und komen ouch iesâ
Tr 10023 oder ein lant,/ des dinc alsô wære gewant./ diu werlt stât wunderlîche,/ sô vil manic künicrîche/ besetzet ist mit swacher art,/
Tr 10078 ich wæne, ich den gebresten hân,/ der hier inne solte stân,/ und zwâre ich wil es nemen war.’/ si brâhte in
Tr 10199 hin über in./ ir muoter kêrte zuo zir hin:/ ‘lâ stân, Îsôt’ sprach si ‘lâ stân!/ weist iht, waz ich vertriuwet
Tr 10199 kêrte zuo zir hin:/ ‘lâ stân, Îsôt’ sprach si ‘lâ stân!/ weist iht, waz ich vertriuwet hân?’/ ‘ine ruoche, zwâre ez
Tr 10208 lâzest dû mir!’/ //’Nein tohter’ sprach diu muoter dô/ ‘ezn stât nu leider niht alsô,/ daz wir uns mügen gerechen,/ wirn
Tr 10302 sanfter unde baz/ eine swære danne zwô./ mîn dinc daz stât mir iezuo sô/ umb den unsæligen man,/ der uns mit
Tr 10402 iuch mit im an gât,/ diu niwan umb iuwer êre stât./ soltet ir iuwer êre geben/ umb keines iuwers vîndes leben?’/
Tr 10477 ir ougen dan/ und sâhen alle ein ander an./ si stuonden unde er lac alsô./ ‘vrouwe’ sprach Brangæne dô/ ‘der ritter
Tr 10482 iesâ:/ ‘waz wiltû nu, daz ich im tuo?/ mîn herze stât mir niht dar zuo,/ daz ich sîn vriunt gewesen müge:/
Tr 10696 nam Paranîsen sâ:/ ‘geselle’ sprach er ‘gâ hin abe:/ dâ stât ein kiel in der habe,/ dâ ganc geswâslîche hin/ und
Tr 10739 er ‘gâ balde hin/ und sage hin nider, mîn dinc stê wol/ und ich ez allez enden sol,/ dâ nâch wir
Tr 10845 gefeitierte alsô wol,/ als ein volmüete ritter sol./ ze wunsche stuonden ime ouch die./ nu er wider in zen vrouwen gie/
Tr 10924 dâ er nider sanc,/ weder zer erden noch enbor./ dâ stuont ein höfscher zobel vor/ der mâze, als in diu Mâze
Tr 11096 geleit/ an iegelîcher sælekeit,/ diu den ritter schepfen sol:/ ez stuont allez an im wol,/ daz ze ritters lobe stât./ sîn
Tr 11097 ez stuont allez an im wol,/ daz ze ritters lobe stât./ sîn geschepfede und sîn wât/ die gehullen wunneclîche in ein:/
Tr 11280 sprach aber Tristan/ ‘nu sît der triuwen gemant:/ iuwer tohter stât in mîner hant.’/ der künec sprach: ‘hêrre, des gih ich,/
Tr 11570 ir œheimes tôt/ und sprach ie danne wider in:/ ‘lât stân, meister, habet iuch hin,/ tuot iuwer arme hin dan!/ ir
Tr 11670 die küniginne/ wan cleiniu juncvrouwelîn./ der einez sprach: ‘seht, hie stât wîn/ in disem vezzelîne.’/ nein, ezn was niht mit wîne,/
Tr 11746 und wolte dannen kêren:/ ‘nein’ dâhter allez wider sich/ ‘lâ stân, Tristan, versinne dich,/ niemer genim es keine war.’/ sô wolte
Tr 11801 si wider unde nider./ diu schœne strebete allez wider/ und stuont an iegelîchem trite./ si volgete ungerne mite;/ si versuohtez manegen
Tr 12747 ich iht sêre missevar?/ ine weiz, wie mir mîn dinc stê:/ mîn houbet tuot mir sêre wê./ dû muost uns wurze
Tr 12988 rede und an gebâre/ wâren si beidiu gênde,/ sitzende unde stênde/ vrîlîch und offenbære./ ir offenlîchiu mære,/ mit den si wunder
Tr 13208 daz der ander was getân,/ //Gandîn gie vür den künic stân,/ die rotten truog er an der hant:/ ‘nu hêrre’ sprach
Tr 13335 an dem lande sît,/ uns begât ein übel zît./ ez stât gar in sîner hant/ beidiu liut unde lant./ ouch ist
Tr 13413 diz sîn?’/ ‘nein nein’ sprach Tristan ‘gouch Gandîn!/ vriunt, ir stât an des gouches zil,/ wan daz ir mit dem rottenspil/
Tr 13570 vor hin gegangen was,/ unz an der kemenâten tür./ dâ gestuont er vorhtende vür/ und misseviel im al zehant,/ daz er
Tr 13832 verwirret und verworren hât:/ swâ ir dinc nâch ir willen stât,/ dân wil si keiner stæte warn,/ dâ lât si harte

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