Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| loube ein dach./ rôsen in touwe,/ der ich manigen sach,/ stênt in wunneklicher bluot./ fröit iuch, jungen hôhgemuot!/ //Sich fröit al | |
| von ir,/ dur daz sî mich frömdet sô?/ Daz ich stên ir trôstes âne,/ die Minne in mîn herze twang,/ daz | |
| tuont mir so wê,/ wan mih Minne schôz aldâ./ dâvon stên ich junger grâ./ //Swie daz nû die rîfen kalt/ selwent | |
| lobelîch ir schal./ Anger gruonet und diu liehte heide,/ des stêt wunneklîch ir ougenweide./ wan siht allenthalben ûf dem plân/ vil | |
| ougenweide./ wan siht allenthalben ûf dem plân/ vil der bluomen stân./ //Helfent mir die zît enpfâhen,/ wolgemuoten, lât iuchs niht versmâhen:/ | |
| wol bedœnet:/ dâ hânt vogelîn fröiderîchen schal./ Velt und owe stênt geblüemet,/ manig sunder varwe ist dâ:/ wîz, brûn, gel, rôt, | |
| in sange rüemet./ //Daz diu nahtegal wol singet,/ daz geblüemet stêt diu heide,/ des hab ich ze fröide enkeine war./ Ein | |
| bar./ Wan siht anger und den plân/ beide sunder bluomen stân./ heide grîset:/ ûf die rîset/ tuftes vil, des nam ich | |
| du, frowe, dich erbarmen/ uber mich vil senden armen,/ sô stêt mîn gemüete hô./ | |
| der liehten tage,/ die al der welte bringent hôhgemüete./ Darunder stên ich freuden blôz:/ swaz ich singe alder ich sage,/ mich | |
| bî ir, das niht ein spil!/ des muoz ich dike stên an freuden eine:/ Mich hilfet niht, swaz ich der guoten | |
| kele blank,/ sîten kranc./ mîn gedanc/ an ir vil hôhe stât./ //Ich wil singen/ mêre ûf guot gedingen./ sol mir wol | |
| gar./ Nû muoz ich in sorgen sîn:/ Swie diu heide stêt gebluot,/ doch beswæret mir den sin,/ daz ich bin/ âne | |
| //Valwet nu heide,/ stênt ouwen bluomen blôz,/ rêret loup der walt/ und swîgent vogellîn,/ | |
| die nôt vertrîb,/ ze lange in leide ich bin./ Ez stêt wol dir, sælig wîp,/ sît krumb und krumber/ belang ich | |
| ez habe funden/ Ein nest vollez vögellîn./ ûf gelückes schîbe/ stên ich nû ze stunden./ Mîner sælden meiewunne,/ tuo genâd an | |
| und dâbî muot beslützet./ Secht, alsust al durch daz jâr stêt mîn bejag!/ wil ir mundes rœte/ helfen mir ûz nœte,/ | |
| noch nim mich ze ingesinde!/ mîn sêle ûf eime rippe stât:/ wâffen!/ diu von dem wîne darûf gehüppet hât./ //Swenne ich | |
| vil schône entslozzen/ diu liebe sumerzît,/ gên dem süezzen meien/ stênt offen fröiden tor./ Ûz grüener boume brozzen/ so dringet widerstrît/ | |
| / //Ich wil gruonen mit der sât,/ diu so wunneklîchen stât./ ich wil mit dien bluomen blüen/ und mit den vogelîn | |
| $s da $s schowent in des meien bluot./ //Wolgestalt $s stêt der walt $s und ouch der plân:/ von ir güete | |
| an,/ solt sî sam mir in den schochen gân./ Ir stât ir rôter munt so wol:/ sît mich nu der verderben | |
| wîb ze liebe mir erkôs,/ daz ich noch von ir stên alles liebes blôz./ wê, wer könde mir an fröiden sîn | |
| alsô daher, daz ich von ir nit dankes vinde:/ si stêt gegen mir vil leider aller güete bar./ daz hât geswachet | |
| man ze vollen vindet, swaz ze lobenne an (_) wîbe stât,/ und dâ man alles valsches âne ist und frî./ süezze | |
| wâffen denne, daz ichs ie gesach!/ Nein, dur got, lât stân! ich wilz doch ê/ mit gefuogen dingen/ ir ze künde | |
| //Ich klage dir, edeliu frowe hêre,/ daz ich fröiden eine stân/ Von dînen schulden. daz verkêre:/ trœste mich vil senden man!/ | |
| daz dur den klê nu lachet/ manig bluome wolgetân./ Nu stât $s bekleit diu heide/ mit wunneklicher wât:/ sî ist worden | |
| worden frî vor leide./ mit liehter ougenweide/ manig anger schône stât./ //Owê, hæte ich ir hulde,/ von der ich kumber dulde!/ | |
| heidiu lît/ in bernder blüete wol bedacht./ Mit grüenem loube stêt der walt/ bekleidet wol,/ recht als er sol/ gên der | |
| ich durch dich belîbe vrô./ Mag mir daran gelingen,/ sô stêt mîn gemüete hô./ //Gen der geschicht/ ze vrœden pflicht/ hât | |
| nu twingen/ winter zen dingen,/ daz ez im der hôfart stêt ze buoze./ Des hât diu heide sich begeben in grâwen | |
| versagen,/ daz ich die swære niemer langer mac getragen./ //Nu stêt doch rehter güete wol,/ daz sî den guoten vriunt niht | |
| diu ist so gar ein wîbîn wîp,/ Und ir sin stât sô ze guote,/ sold eht iemer wîbes lîp/ Herze vreun, | |
| dô man alte sach dur zuht die jungen bliuwen,/ dô stuond ez an êren baz und och an triuwen./ //Wer sol | |
| Ein unverheilet smerze,/ da man niht vür gebieten kan./ sus stêt gegen dir mîn wille, des muoz ich verjehen.’/ Da wart | |
| gemüete hœhet sich:/ hôhe muoz ir werder lîp an sælden stên,/ Diu so werdeclîche mich/ kan getrœsten, daz mîn trûren muoz | |
| versên./ swie si wil so wil ich, daz mîn fröide stê,/ noh niemer lieb noh guot ân ir genâde mir beschê!/ | |
| und och daz leben,/ daz ich sorge twinge ûf hôher stên./ Ich weiz die süezen sælde an ir:/ diu sælde froide | |
| wunnen in ir schrîne./ Des mac ir prîs wol hôhe stân!/ och sint gewis, swie hôhe ich sî geprîset hân,/ swel | |
| man sîn leben./ //Swaz wîbes êre wol gezam,/ darûf so stuont ie mîn muot, daz ich daz mêrti./ So vil man | |
| selcher ruote vrî:/ des lobe ich got, daz ez so stê,/ daz ich noch mîn selber frowe sî.’/ //Sælde, schœne, güete/ | |
| diu liebe tuo mich sorgen vrî./ //Ich vreute mich: do stuont ez sô./ owê, wan wære ez alse dô,/ so stüende | |
| stuont ez sô./ owê, wan wære ez alse dô,/ so stüende mîn gemüete hô!/ dur vorhte lieze ich noch dur drô,/ | |
| hie vil schône/ mit alter kunst in jugent./ nach lobe stuont sîn gemüete:/ des was sîn name $p/ $p, der ie | |
| sî mir hinnen hin/ wol mîn lait mit liebe niuwen./ stüende ez iender sô/ $p/ $p/ wan sæhe an mir den | |
| endelîche,/ so lât iuch unser herre got bî im gekrœnet stân./ ez ist ein hôhe sælekeit,/ ob ir sult hie und | |
| helfe gernden selten ie verseit./ dîn tugent ob allen tugenden stât/ so hôhe, daz eht niht so hôhe reiget./ Dîn trôst | |
| //Ich hazze ein ding: daz bœs man vor biderben mannen stât,/ und ist mir leit, daz bœs wîb vor biderben wîben | |
| wart den gernden nie verseit./ din tugend ob aln tugenden stan/ so hoch, daz keine tugend dar gereichet./ Ein trost der | |
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