Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sich,/ daz suln wir gerne tuon durch in:/ dar ûf stêt gar unser sin."/ "gebiutet daz iuwer got,/ daz ir gebet | |
| unwîs/ dîn antlütze rehte hât:/ daz dîne nâch dem sînen stât./ er ist dû, dû bist der man;/ nieman iuch rehte | |
| dich nû lân genesen:/ waz ob dû noch ze buoze stâst,/ daz dû mîn kint verkêret hâst./ wildû in wider lêren,/ | |
| unreht/ mit dir angevohten hât/ und der in dînem kamphe stât/ mit sîner lêre zaller stunt,/ dem tuo genædeclîche kunt,/ herre, | |
| verkêret hât den muot./ sie sint übel unde guot,/ daz stêt allez in ir hant:/ der gewalt ist in erkant./ durch | |
| dîne gote stummen sint,/ toube tôren, sie sint blint./ swelher stât, vil stille er stât,/ von der stat er niender gât./ | |
| toube tôren, sie sint blint./ swelher stât, vil stille er stât,/ von der stat er niender gât./ er sitzet, swar er | |
| swaz sie hie gesündet hânt./ in grôzer schame sie dâ stânt:/ ir sünden schame, ir missetât/ von gote ein schamendez rüegen | |
| lân,/ ûf sînen schamel er gesaz;/ in dûhte des, daz stüende im baz./ dô stuonden ûf kamphlîchen strît/ die meister an | |
| er gesaz;/ in dûhte des, daz stüende im baz./ dô stuonden ûf kamphlîchen strît/ die meister an der selben zît./ einhalp | |
| gerâten was dâ vor,/ der Barlââm der ander was;/ der stuont und Bârachîas/ in Jôsaphâtes teile/ der kristenheit ze heile./ der | |
| al die geschaft, diu namen hât,/ diu under sînen kreften stât./ er hât bedaht mit sîner kraft/ der geschephede meisterschaft./ sît | |
| himel sî ein got/ durch daz er ob der erden stât/ und die geschaft bedecket hât./ swer den himel hât ze | |
| umbevart,/ die vür baz noch nâher gânt,/ loufent noch stille stânt,/ wan als in gordent ist von gote,/ der in sînem | |
| er sprach: "wes swîget ir?"/ der widerrede sie geswigen,/ sie stuonden, liezen in gesigen,/ wan sie niht mêre kunden,/ niht widerrede | |
| in den niemen seite./ swaz in ir munt vürleite,/ des stuonden sie gar zir gebote/ und hiezen sie durch daz ir | |
| die von Egyptenlant/ unsæliclîcher leben hânt/ danne die sigelôs hie stânt./ //Die von Egyptô wâren dâ./ die sprâchen ze Nachore sâ:/ | |
| im./ er sprach: "herre künec, vernim/ wie dirre gote leben stuont:/ sie lebeten, als ir volger tuont./ dô sie zem êrsten | |
| gotlîche/ mit stæter dêmüete,/ mit endelôser güete,/ mit unverkêrtem muote stân,/ sô mag er gotes namen hân./ sol diz an einem | |
| verjaget./ tuo, daz ich dir hân gesaget:/ lâ vorhtlîche swære stân!/ dû solt die hôhgezît begân/ den goten vrœlîche;/ sie sint | |
| tuot er;/ wan junger sinne liebstiu ger/ an wîplîcher minne stât./ wîbes nam betwungen hât/ manlîche kraft in süezer tugent:/ wîp | |
| ergît er sich in ir gewalt,/ er müeze zir gebote stân,/ des wir guot urkünde hân/ und als wir ofte hœren | |
| zeigte ich gerne baz, möhtich/ es geniezen umbe dich:/ daz stê an den gnâden dîn,/ unde an dem gelücke mîn./ tuo | |
| genieten wil, mac ez ergân,/ und wil nâch dîner lêre stân/ dar nâch ze dînem gebote/ und wil gelouben dînem gote."/ | |
| bereit,/ daz zæme wol ir wîpheit./ //Nû lâzen die schimphrede stân./ dô disiu bete was getân/ und Jôsaphât, der guote,/ begunde | |
| man daz velt in schouwen lie./ //Er sach dâ wünneclîche stân/ edel boume wolgetân,/ die mit süezer genuht/ den ougen wünne | |
| dâ vor/ sô wünneclîch gedœne./ von golde, lieht und schœne,/ stuonden liehte stüele dâ./ hie bî ûf disem velde sâ/ sach | |
| hie bî ûf disem velde sâ/ sach er vil wünneclîche stân/ sô rîchiu bette wolgetân,/ daz ir vil rîchiu edelkeit/ der | |
| den des kriuzes zeichen hât,/ mit dem vil wol besigelet stât/ sînes vesten herzen tor./ er hât sich wol bewart dâ | |
| geschaft./ merke dînes gotes kraft:/ gêt dîn got? niht! er stât./ swâ man in sitzende lât,/ stêt er dâ? nein er, | |
| dîn got? niht! er stât./ swâ man in sitzende lât,/ stêt er dâ? nein er, niht!/ sprichet er? hât er gesiht?/ | |
| sie sint, von den gesprochen hât/ Dâvît, als ez geschriben stât:/ "in al die welt der erde hie/ ir schal, ir | |
| sie an sich twungen/ mit ir valschen zungen,/ daz sie stuonden zir gebote/ und hiezen sie gewære gote:/ dô was daz | |
| kraft./ diz ist sîn rehtiu bîschaft,/ als ez dort geschriben stât:/ "daz gotes wort gevestent hât/ der himeltugende volleist/ und sînes | |
| ebenmâze hie gegeben/ Dâvîdes unde Saules leben./ Dâvîde alhie gelîchet stât/ der gotes degen Jôsaphât;/ Avenieres unreht gewalt/ ist ze Saule | |
| Jôsaphâte enbôt./ einen brief schreip er im dort,/ dar an stuonden disiu wort:/ "gesuntheit, sælde und allez guot,/ gelücke, vreude rîchen muot/ | |
| ist/ der sælde dîner hantgetât,/ der leben in dîner krefte stât./ //Nû wis gelobet, süezer got,/ daz dîner güete grôz gebot/ | |
| valsch ir triuwe riet./ er sprach: "nû lât die rede stân,/ ich wil mîn rîche selbe hân."/ hie mite entsageter sînen | |
| wil sagen dir./ dû weist wol, wie mîn dinc nû stât,/ daz des mîn herze willen hât,/ daz ich niemer mêre/ | |
| niemer mêre/ gewinne weltlîch êre/ noch zergenclîchez guot:/ dar ûf stêt vil gar mîn muot./ //Nû behaget mir niemen baz/ (vür | |
| dir got bevolhen hât,/ wan al ir wîsunge an dir stât."/ zuo den vürsten kêrter sich./ er sprach: "ir herren, ouch | |
| owê, wie einic er daz tuot!/ owê, wie sîne vürsten stânt,/ daz sie mit im von dan niht gânt!/ //Hie meine | |
| kint,/ die mit houbetsünden sint/ und in den sô stille stânt/ und niht mit dem rehten gânt/ ûz den sünden in | |
| war gât nû Jôsaphât,/ daz manec sîn vriunt sô stille stât,/ der ich leider einer bin,/ der stille stât und lât | |
| sô stille stât,/ der ich leider einer bin,/ der stille stât und lât in hin/ in die rehten heimuot gân?/ nû | |
| guote wol./ sîn lîp was reiner güete vol:/ ze gote stuont sô gar sîn muot,/ daz er als ein glüendiu gluot/ | |
| daz lîhte tumbem man geschiht,/ daz ich ze buoze wolde stân,/ ob mir würde kunt getân/ ein ander mære: dêst geschehen./ | |
| hilf uns, daz wir von schame rôt/ vor dir iht stên und uns der sôt/ der helle iht slinde in wernder | |
| ich nu an dirre stunt/ Sol und můs vor kilchen stan/ Und niht #;ean urlup sol gan;/ Des helfent umbe den | |
| minne si?/ Minne ist mengem herzen bi/ Dú ane herzeliebe stat;/ Swes minne mit der liebe hat/ St#;eate geselleschaft,/ Da genzet | |
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