Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| von ir./ Swie mich diu reine in jâmer vellet,/ doch stêt nach ir mîns herzen gir./ Non wil ouch niemer kêren/ | |
| secht, die bluomen gênt ûf dur daz gras!/ Lûter, clâr stêt nû der liechte sunne,/ der den winter ê vil trüebe | |
| sint alle frô, $s wan die tulden senden pîn:/ dien stêtz sô, $s dams in nicht mag gemuoten./ ich gloub in | |
| klein ermel blanker arme schîn./ Sô sach man in wîblîch stên ir kleinen lîn./ nû went siu sich ziehen in die | |
| und ir hende sint wîz recht als der snê,/ unde stêt so lieblîch ir ir kinne./ vil wol stêt ouch ir | |
| snê,/ unde stêt so lieblîch ir ir kinne./ vil wol stêt ouch ir tinne/ und ir ougen clâr./ als ich si | |
| ich $s vil wol bevunden hân,/ Wan mîn sinne $s stênt ûf minne, $s dâ ich muoz/ frömden gruoz $s vür | |
| ez wil tagen: dâvon ist ez zît./ In nôt ich stân:/ ubrig liebi vürchte ich,/ daz si sich dur liebi wâgen | |
| wilden owe,/ daz ich die reinen $s sæhe in bluomen stên!/ Da sungen uns diu vogellîn:/ wa mechte mir danne baz | |
| sich so wolgetân,/ so mag dan mîn gemüete/ nit stille stên./ Wan ez wirt dan so wilde,/ so mir wirt kunt,/ | |
| wirt dan so wilde,/ so mir wirt kunt,/ wie zartlîch stêt ir bilde:/ so wirde ich wunt/ von minnen dur des | |
| wer./ swer sich des mag erlâzzen,/ ja ruowet der!/ //Nu stêt so wol geblüemet/ diu heide in sumerlicher wât,/ des man | |
| wunnen:/ des sol man mit in wesen $s frô./ Nu stêt mîn herze leider sô,/ daz ich enmag./ mîn frowe, diu | |
| senlîche $s wê./ Ich slâfe, ich wache, ich lige, ich stê,/ doch ist mîn muot/ bî ir, wan si ist so | |
| vil leides gît./ ach, reiniu frucht,/ dur dîn vil wîblîch stênden zucht/ erbarme dich/ noch uber mich:/ hilf mir ûz sendem | |
| $s die man sach dô,/ Dô man sach die bluomen stên/ und frowen gên $s so sumerlîch/ $p/ $p/ hende wîz, | |
| zucht ich krœne, $s si ist ouch sinnen rîch./ Ir stêt ir gân, ir grüezzen wol,/ si ist hovelîche und tugenden | |
| ir grüezzen wol,/ si ist hovelîche und tugenden vol./ ir stêt zartlîche, sô si lachet;/ ir wunne machet, $s daz ich | |
| mîn herze jâmer lîdet/ vil leider iemer, $s unz ez stêt alsô./ Doch trœstet mich ein lieber wân,/ daz ez etswenne | |
| wîzzen noch den tag./ Mîn herre sehe selb darzuo:/ ez stêt beiden umb ir lîb –, ich kum wol hin,/ wan | |
| verzuket,/ sô der wachter tages gicht./ //Swem sîn muot $s stêt ûf minne gar,/ und der getar $s dik frowen guot/ | |
| wan frowen kunnen $s sô/ gar hoflîch wesen frô./ //Sô stêt lôslîch ir gân/ und so zartlîch ir gruoz./ daz tuot | |
| swer in lob gît!/ Sældenrîch $s ist ir muot,/ so stênt ir sitte wol./ wîb sint lobelîche guot,/ des man si | |
| süezzen schîn;/ wan mag bî in wol frœlich sîn./ //Sô stênt schône $s ir tinne,/ ir houbt, kelen, nak, ir kinne,/ | |
| hânt lôs $s gebâren,/ die reinen frowen clâren,/ gar lieblîch stêt ir kôsen; davon wol wir/ ir $s doch $s noch | |
| achtet/ unde trachtet, $s wie lôslîch siz kunnen./ Minnenklîch $s stênt in wîblich kleit./ breit $s sol $s wol $s man | |
| mir genâde,/ zuo $s dir lach mich tougen gên, $s stên $s vür dich, mich klagen,/ sagen $s dir von mînem | |
| die hât si sælig wîb./ Ir lieblich lachen,/ ir wol stênder munt,/ die wellent mir machen/ mit frœlichen sachen,/ daz ich | |
| an mir versünden./ wizzent, daz ez iemer ûf ir sêle stât./ Alles wandels ist si vrî:/ swie si mich an fröiden | |
| sî mir als ich der herzelieben sî!/ //Ir vil frœlîch stênden ougen,/ diu hânt sô versêret mich vil senden man./ Daz | |
| Sol mir wol gelingen,/ daz muoz eht an ir genâden stân./ ich wil iemer singen/ unde diene ir gerne ûf lieben | |
| minneklicher lîp,/ Daz mich noh diu reine trœste baz:/ daz stêt ir reinen güete wol,/ sît ir ouch mîn herze nie | |
| Dur daz si tanzen unde springen:/ walt mit grüener varwe stât,/ //Nahtegal/ süezzen schal/ singet, der vil sanfte tuot./ meien bluot/ | |
| Mit mir $s sult ir $s da diu grüene linde stât:/ da suln wir reien $s den meien, $s klêbluomen lesen./ | |
| disen sumer hân:/ heide und anger schône in blüete,/ dâ stênt bluomen wolgetân./ Ûf der heide und in dem walde/ singent | |
| trœste mich, alder ich bin tôt./ //Swie der walt nu stêt in blüete,/ swie diu heide wol gezieret stê,/ Swie der | |
| walt nu stêt in blüete,/ swie diu heide wol gezieret stê,/ Swie der vogel hôhgemüete/ sî gehœhet, mir ist doch vil | |
| sorge manigvalt:/ Al mîn hôher muot/ gar an einem wîbe stât,/ diu vil liebe hât mîn gar gewalt./ Refr.: Genâde, frouwe | |
| und tuot mir aber leide./ Den âbent, den morgen,/ den stên ich mit sorgen/ vor der vil minnenklichen./ und næme sî | |
| wilt,/ dar uns allen ist gezilt./ denkent, wie jæmerlîch er stê $s ze der selben stunt, der gottes zorn tulde!/ //Die | |
| werendez wesen in ganze fröide kêren./ //Gelükes rat nit stille stât:/ vro Sælde, diu ez trîbet, daz erzeiget hât/ an vieren, | |
| diu zît sich verkêret,/ dâvon siht man ir gemüete kumberlîche stân./ //Sît der winter twinget/ und ze sorgen bringet/ manig vogelîn,/ | |
| ouch an fröiden swachen –/ * swie du wilt, sam stêt mîn muot./ //Manig herze sorget ûf die zît,/ die der | |
| Lâ mich geniezzen der liebe, der güete,/ daz mîn gemüete/ stuont ie an dir./ //Wer sol mir $s nu wenden/ mîn | |
| nie wîb also gerne:/ schœne als ein sterne/ * so stênt ir ougen frî./ //Wâ wart in $s dem touwe/ dehein | |
| mir wart so liebes nie niht kunt./ Gar lachelîchen $s stênt ir spilnden ougen,/ ah, wie gar ze kusse stêt ir | |
| $s stênt ir spilnden ougen,/ ah, wie gar ze kusse stêt ir wol gerœter munt!/ Wie gar wol gestellet ist ir | |
| nâch der senet sich mîn sender lîp./ //Solt ich trûrig stân,/ ob ich sî muoz mîden,/ wê, wie wære daz getân!/ | |
| sî muoz mîden,/ wê, wie wære daz getân!/ ûf genâde stêt mîn muot vil hô./ Wan sol ungemach/ mit gedulde lîden./ | |
| ich hôhen muot,/ daz kumt von ir güete./ ir munt stêt in süezzer bluot/ sam in touwe ein liehtiu rôse rôt./ | |
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