Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| diupstal, vraefel unde allen gewalt; unde swem ez zem libe stat den suln si antwurten $t in die stat dem vogte | |
| ez geben hat, <a>158</a> so muz iener von dem kauffe stan und mvͤz ez dem hofherren lan, daz ist reht. #.! | |
| leget sich in der schanden suht,/ daruz ein wip unsanfte stet./ si verhenget, daz an ir erget/ eines andern mannes wille./ | |
| huses, daz er hine get,/ und daz hus sinhalbe ode stet./ daz ubel wip ist hůr gelust,/ die wir da tragen in | |
| maze iemer iht began,/ wande min gnist dar ane scolde stan,/ des ich denne da gehiez,/ des negeleiste ich niht./ //Swenne | |
| ir nine hæten,/ so ich sundiger nehan./ swenne ich ettewenne stan/ unde vil gerne bæte dich,/ niemer nemag ich/ uf tuon | |
| ich mich,/ sit wir den sumer han gesehen;/ diu heide stet gar wunneclich,/ des muoz man ir von schulden jehen./ /Durch | |
| grüener heide, blanc,/ mit kleinen valden wol gezieret!/ an ir stet al min gedanc./ /Dem tanze suln wir urlop geben,/ wan | |
| ieman werden hochgemuot, der hebe sich uf die schanze!/ /Da stet viol unde kle,/ sumerlaten, gamandre,/ die werden zitelosen;/ ostergloien vant | |
| disen meien;/ durch si so wil ich reien./ /Ein fores stuont da nahen,/ aldar begunde ich gahen./ da horte ich mich | |
| leide tuot."/ Tispe was ein lion bekant,/ gen Piramus so stuont ir muot./ /Diu klare Amie sprach zir massenie so:/ "min | |
| den voget von Rome ich dicke wol gesehen han./ /Kerlingen stet mit guotem fride und Engellant./ die z$’ Arle wolden iemer | |
| von Bridamane!/ /Ein schampanje was da bi, $s ein fores stuont da nahen,/ da was manic bel amis, $s die dar | |
| riches krone!/ owe daz er niht leben sol,/ dem si stuont also schone!/ /Daz was der milte künec Heinrich,/ bi dem | |
| werdes fürsten krone,/ als er in Beheimlande empfie,/ dem si stüend also schone?/ /Got helf der sele uz grozer not!/ ich | |
| von Brunenswic/ behüete uns got besunder!/ /Von Brandenburc der hof stet wol;/ den ist also ze muote,/ daz siu sint wisheit | |
| ze muote,/ daz siu sint wisheit alze vol:/ diu wisheit stet nach guote./ /Wa sol ich herren suochen,/ die lobes nu | |
| lit./ /Wol uf, tanzen überal!/ fröut iuch, stolzen leien!/ wunneclichen stet der walt,/ wol geloubet, daz sint liebiu maere./ Jarlanc prüevet | |
| diu zit gestalt!/ owe der leide!/ schouwet wie der anger ste!/ Zergangen ist der grüene kle./ wil diu reine,/ diech da | |
| übergulde./ Ja hiute und iemer mere ja etc./ /Ein boum stet in Indian,/ groz, den wil si von mir han./ minen | |
| so wil si mich wern./ ein sterne da bi nahe stet,/ des wil si von mir niht enbern./ Ich han den | |
| liebe muoz gedenken./ /Du liebez, du guotez,/ tuo hin, la sten, du wunder wolgemuotez!/ wol stent diniu löckel,/ din mündel rot, | |
| du guotez,/ tuo hin, la sten, du wunder wolgemuotez!/ wol stent diniu löckel,/ din mündel rot, din öugel, als ich wolde./ | |
| ich wolde./ Rosevar din wengel,/ din kellin blanc, da vor stet wol din spengel./ du rehtez sumertöckel!/ reitval din har, rehte | |
| ir loslichen blicke/ twingent mich, owe daz tuot ir minne./ Stet hoher, lat slichen/ die schoenen! der sol man ze rehte | |
| daz ich ir lop mit minem sange kroene,/ ir wol stenden hende,/ ir vinger lanc als einer küniginne./ So ist si | |
| gestalt $s und lebt gar ane schande./ /Hie vor do stuont min dinc also, daz mir die besten jahen,/ ich waer | |
| rosen schapel tragen;/ man darf ouch min niht warten,/ da stet der grüene kle,/ noch suochen in den garten/ bi wolgetanen | |
| ungeriten, $s min malhe ist worden laere./ Min hus daz stet gar ane dach, $s swie ich dar zuo gebare,/ min | |
| ane dach, $s swie ich dar zuo gebare,/ min stube stet gar ane tür, $s daz ist mir worden swaere./ Min | |
| in gevallen, $s min küche ist mir verbrunnen,/ min stadel stet gar ane want, $s des höus ist mir zerrunnen./ mir | |
| der ich begangen han,/ daz ich der hie tzuo buoze ste,/ daz sie der lib ir arne!/ han ich tzuo dinen hulden | |
| an gedenkent, friunde min,/ daz nie kein site so übele stuont,/ swelh man daz brot legt an den lip/ und snidet | |
| sület ir niht grifen drin/ mit blozer hant, daz übele stet./ Ez dünket mich groz missetat,/ an sweme ich die unzuht | |
| enbern./ Etlicher über den becher siht,/ so er trinket, daz enstet niht wol;/ den habet für einen degen niht,/ da man | |
| die sich uf den tisch legent,/ so si ezzent, daz enstet niht wol;/ wie selten die die helme wegent,/ da man | |
| hât,/ doch ez im wê von herzen tuo,/ daz herze stêt doch ie dar zuo./ der inneclîche minnen muot,/ sô der | |
| und Engelant./ //Curnwal was aber sîn erbe dô./ umb Engelanden stuond ez sô:/ daz hæte er sît des mâles,/ daz die | |
| unde guot und swaz ich hân,/ daz sol ziuwerem gebote stân.’/ //Canêlengres der was dâ wol/ des hoves, der hof der | |
| iegelîches wille was./ dâ nâch als iegelîches ger/ ze vröuden stuont, dâ nâch lag er:/ die rîchen lâgen rîche,/ die höfschen | |
| daz, daz er begât!/ wie gar sîn lîp ze wunsche stât!/ wie gânt im sô gelîche in ein/ diu sîniu keiserlîchen | |
| lît!/ wie zimet der schaft in sîner hant!/ wie wol stât allez sîn gewant!/ wie stât sîn houbet und sîn hâr!/ | |
| in sîner hant!/ wie wol stât allez sîn gewant!/ wie stât sîn houbet und sîn hâr!/ wie süeze ist aller sîn | |
| sîn hâr!/ wie süeze ist aller sîn gebâr!/ wie sæleclîche stât sîn lîp!/ ô wol sî sæligez wîp,/ der vröude an | |
| iuch aber versuochen baz,/ wie ir mir ze buoze wellet stân/ umb daz, daz ir mir habet getân.’/ //Sus neiger ir | |
| als si ie tâten und noch tuont,/ den ir dinc stât, als ez ir stuont:/ ir ougen über wielen,/ die heizen | |
| und noch tuont,/ den ir dinc stât, als ez ir stuont:/ ir ougen über wielen,/ die heizen trehene vielen/ gedîhteclîche und | |
| mîn sælde und al mîn rât/ niwan an dîme râte stât,/ sô clage ich dir mîn herzeleit/ ûf alle dîne sælekeit:/ | |
| nu der beste rât/ nâch dem dinge, als ez mir stât./ vriunt hêrre, dar zuo râtet ir.’/ ‘nu vrouwe’ sprach er | |
| wolte wizzen alle wege/ und sehen, ob ime sîn sache/ stüende ze gemache./ sîn süeziu muoter leite an in/ mit alsô | |
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