Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ich verliese hie min leben/ Oder es in wage lasse stan,/ So wil ich den gedingen han/ Das mir des lebennes | |
| den landen war ain wip/ An der diu riche soltint stan,/ Soͤlde si die varwe han/ Die sin lip mit schoͤne | |
| bi der erden ist vnde bi dem wazzere. Daz vuer stat zcu neist dem himele, also daz iz den hymel ruret. | |
| wechset in deme sumere. daz heize wir capuz. der ander stet uber winter. //Stuwer ist kalt vnde vuchte. Jdoch ist iz | |
| sin ein teil wermir. Di uische di da wachsin in stendeme wazzer daz groz ist unde luter. vnde uaste loufit. di | |
| uz streufet da uon daz di sweiz loch zu sere offen sten. so sal man daz houbit mit rosen ole salbin. ader mit | |
| ader he gize heiz wazzer an kligen. vnde laze daz sten einin tac. vnde eine nacht dar nach sal he iz | |
| daz wachin truckent di lit da des libes craft an stet. vnde irret di deuwe. da uon werdent bose vuchte in | |
| etwi anders daz da gut si. vnde sal si lazen sten uber nacht. vnde sal si des morgens geben dem siechen. | |
| leit in kaldez wazzer vber (@fol._73_b.@) nacht. vnde in let sten in dem lufte daz ist gut wider tegeliche fiuer. so | |
| gestalt si der si sal nemen. vnde wi ez ouch ste umbe di zit. weder ez si winter. oder sumer. warm | |
| ze lanc noh ze breit:/ vil wol daz deme jungelinge steit./ beide ubir vûze und ubir bein/ rîterlîch er ze tale | |
| hât er mir bekant,/ daz iz alliz an mir sol stân,/ daz der himel hât umbevân;/ und ih hêre sule werden/ | |
| ubir Tyre./ sînes selbes ist er gîre./ Rôme und Egiptelant/ stânt beide an sîner hant./ er bedwanc Kartaginen di burch./ mit | |
| sîne tohter scône./ di gâbe dûhte mir gût./ dar zô stunt mir der mût,/ daz ih si gerne irworbe/ oder degintlîchen | |
| unde smerzent mir sêre./ noh sagen ih dir mêre:/ nû stânt an dîner hant/ Kriechen unde mîn lant,/ mache fride under | |
| wol vernomen./ Persen ist mir undertân,/ Parthis unde Indiân/ di stênt an mîner gewalt./ ih wil mit dir, helt balt,/ hinnen | |
| manchunne,/ von dem wistuom alse manicvalt/ (ter an dien buchin stet gezalt)/ uzer genesi unde uzer libro regum,/ tirre werlte al | |
| ich meine,/ die wolde ich der megde reine,/ diu ie stuont gelîchen eine,/ smiden âne valschen schîn./ Nû hât mir den | |
| Nû hât mir den sin bestürzet,/ daz ir lop noch stêt gekürzet/ und doch dike hât gewürzet/ in so künsterîchen sin./ | |
| bisunder,/ von des höhsten geistes zunder/ dîn lîp gar geviuret stât;/ Wan du genzelîch enbrunnen/ wære von dem wâren sunnen,/ der | |
| der künig Salamône/ hât gebûwen alse schône,/ daz dîn lop stêt âne schranz./ //In der hôhsten wîsheit râte/ got dich selbe | |
| ich sender dol./ si gelîchent mich der heide,/ diu ê stuont bluomen vol/ und nû der âne lît/ diu kalte winterzît:/ | |
| Alse mîde ich frœde,/ der ich schône pflag./ mîn herze stêt mir œde,/ daz ê gefüllet lag/ vil maniger frîer wal:/ | |
| œde,/ daz ê gefüllet lag/ vil maniger frîer wal:/ nu stêt ez wale chal./ //Diu leit klage ich und eine schulde,/ | |
| geschiht,/ ich heiz ez guot:/ ich muoz in ir gebotte stân./ //Ob sî mich twinget sô,/ daz ich von herzen vrô/ | |
| sanges ist er vol./ mit bluomen varwen manicvalt/ diu heide stêt, als sî da sol./ Ist ieman, der ân herzeleit/ lebt | |
| ine wolde niemer ganzen tag/ Minnen dienstes sîn gereit./ nu stêt ez anders: dest mir leit!/ //Ich swimme an ein ze | |
| sin/ twinge, swer daz beste tuot/ und niht ze valsche stêt sîn muot,/ daz ich des neme guote war/ und, als | |
| wil diu liebe lobes mêr?/ Ir hulden gert, swes herze stât/ hôhe nâch der besten ger:/ si êret den prîs, der | |
| ûf die $p und ûf die sîne weide./ Wol gezieret stânt diu velt;/ man hœret kleiner vogelîn schal:/ schône singet lerche | |
| diu hât fründe vil./ ‘lâz an mich,’ er sprach, ‘nu stê mit minnen./ Fridebolt nu füere den prîs von hinnen.’/ //Fridebolt, | |
| sumer sîn gezelt/ ûf geslagen an die pînewaide./ Wol geloubet stât der walt,/ in grüener varwe sint diu velt,/ liehte bluommen | |
| Künze, diu hât friunde vil./ lâz an mich, dêswâr, ez stât mit minnen:/ Fridebolt, du füere den tanz von hinnen./ //Fridebolt, | |
| vil gar verwegen./ die kalten rîfen sint gelegen,/ diu haide stât in wunneclicher blüete./ //Jârlang gruonet loup über egge/ vil schône | |
| kotten;/ hôher sprüng ist er ûf anger wîse./ //Wol gezieret stât diu grüene heide:/ daz loub uber eggen/ kiuset man bî | |
| mich gar bewegen./ die kalten rîfen sint gelegen,/ diu heide stêt in wunneklicher blüete./ //Ich wil iuch sagen mîne schumpfentiure/ von | |
| lieber mîn her portenschei,/ ir sint ein süezzer knappe, offei:/ stêt in dem ringe und lât dar nâher strîchen!/ */ | |
| wolgetân,/ der mir mîn brust ûf bræhe,/ in mînem herzen stân/ Sô lieblîch reine,/ gar wîblîch lobesan./ in wige ez doch | |
| man,/ der hûs sol hân, $s er müezze in sorgen stên./ Nôtig lidig man fröit sich doch mangen tag,/ er sprichet: | |
| mir, daz reine guot./ So warte ich jæmerlîchen dar/ unde stên verdâcht als ein ellender man,/ der nicht enkan $s und | |
| niet $s in dem künigrîche,/ als in Zürich an buochen stât./ Des prüevet man dike da meister sang./ der Manesse rank | |
| ich aller fröiden arn,/ ich vürchte mir so sêre:/ ez stât umb lîb und êre./ in kan ir nicht biwarn,/ //Sin | |
| Do ich mîn lieben frowen sach/ So schône vor mir stân!/ mich balde des gedûchte,/ ich müezze mîn fröide lân,/ do | |
| ente süezze,/ darzuo guot gislechte,/ sô kumst in rechte,/ unde stæt dabî des herbstes êre wol,/ swer nu trûren müezze,/ der | |
| lob niuwen:/ er wil briuwen $s manigen rât,/ wan daz stât $s dien sînen êren wol./ Er wil manig her birâten/ | |
| went den sumer üeben/ mit ir stimme manigvalt./ Heide, die stânt grüen/ und gel von bluomen, und der sunne küen/ sîs | |
| wirt lîcht ir giwin./ Wol ûf, ir stolzen knechte,/ dien stêt ûf minne ir sin!/ Iuch kumt diu erne rechte:/ wan | |
| winter kalt./ Si smuchten sich die küelen morgen:/ in snêwe stuont so gar der walt./ Nu wellent sî sich zweien,/ si | |
| irgân,/ Und sicht die lieben heide schœne/ in wunneklicher varwe stân./ Swaz ich vil sender schowe/ der bluomen und der rôsen | |
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