Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ougn und clâriu vel/ die truogn und magtuomlîchen prîs./ dâ stuont ouch swankel als ein rîs,/ der schœne und güete niht | |
| Jernîse:/ diu maget hiez Ampflîse./ von Tenabroc, ist mir gesagt,/ stuont dâ Clârischanze ein süeziu magt,/ liehter var gar unverkrenket,/ als | |
| mit der hant,/ dâ si des wirtes muomen vant,/ Repansen_de_schoye, stên./ dâ muose küssens vil ergên./ dar zuo ir munt was | |
| mîn juncfrouwe uns bî,/ diu dort mit krône vor uns stêt./ ir blic mir inz herze gêt./ ich wânde sô starc | |
| mâl/ den wîsen templeisen dar./ sarjande, rîter, grôziu schar/ dâ stuont. nu gienc der heiden în./ der toufnapf was ein rubbîn,/ | |
| ein rubbîn,/ von jaspes ein grêde sinwel,/ dar ûf er stuont: Titurel/ het in mit kost erziuget sô./ Parzivâl zuo sîm | |
| dem mâle/ wart er, ze warm noch ze kalt./ dâ stuont ein grâwer priester alt,/ der ûz heidenschaft manc kindelîn/ och | |
| sîn rede ergienc./ rîch und arme ez hôrten,/ die dâ stuonden en allen orten./ dô sprach er "frouwe herzogîn,/ sol ich | |
| sît durch liebe wenken leit,/ si wolt ze sîme gebote stên/ unde nimmer übergên/ swaz er si leisten hieze,/ ob si | |
| pfroppin eynen boumgartin,/ der mak das hi wartin./ Czu vor stet der prologus,/ in deme her seczt alsus,/ wy her wolle | |
| rinde kvmen vf di stat, do di vorwurfin knospin han gestandin. Di knospin heysin in latin gemma. Jst das in dem | |
| brengin, so czuch dy rinde von dem aste, als her stet an dem boum, wy gros her sy odir alt, eyner | |
| machtu pfroppin birn vnd eppil noch dem, als hi geschrebin stet. //Hi seczt her eyne sundirliche wise czu pfroppin. Wiltu pfroppin | |
| czu samen weychlichin mit vlise, vnde begrabe si vnd loz si sten, bis das werde eyn boum. So wisse, das alle di | |
| yn dryakirs in di selbe wurczil des stockis, der do stet. Jr nucz ist, wen di bere odir der essik odir | |
| das sib, vnd loz is vallin eczwor yn das do stet benydin deme sibe, das di kerne io blibin in deme | |
| Man syde si in wassir eczliche wyle vnd loze si sten eyne wyle obir nacht odir obir tak, bis das sy | |
| wassir dor vf vnde vullin das vas, vnd lozen is sten, bis das is wirt most. Dornoch wirt is wyn beyde | |
| czu nemen, so wisse, das di czit des lesins ane stet. Ouch sullin di den wyn vs tretin beyde vuze vnden | |
| wyn stark. Jst abir, das man yn czu lange lest sten, so wirt her kranc. Ouch sint someliche, di do losin | |
| di rotin bere, das wir heysin di swarcze bere, lange sten, e man si trit odir keltrit. Abir des enlobe ich | |
| der krankheit des wynis, so los den most ruwen vnd sten bis czu dem erstin valle. So saltu yn vassin in | |
| schale vnd di bornichin vf spryngin obir dy schale, der stet czu lobin vnde mak lange weren. //Hi seczt her, wy | |
| $t odir gebrant, gemischt czu dem moste, machit den wyn stet. Ouch ist dorczu gut byvus samen vnde penthafilon, das crut, | |
| meistilig dunne./ An sloff ist groz ir wunne./ Der munt stet in gerne offen./ Niht groz ist auch ir hoffen/ Zu | |
| daz»./ Die hochvart die wil hoffen,/ Zwey augen, die wiͤt stent offen./ Schalklichen mut auch wollent han/ Die augen sere zu | |
| die besten zaller zit./ Den wenig luftes ist gegeben,/ Die stent dem guten lob uneben./ Ein mezzig munt und rosenrot,/ Der | |
| sere wiͤt,/ Unmiltickeit und frazheit liͤt./ Wem der munt gern stet offen,/ Die trackeit hat in troffen./ Wem der munt unden | |
| unkeusche ist ir gedank./ Die fuͤzze spitzelechte,/ Die dunkent mich sten rehte./ Gar spitzige fuzze vorne,/ Die sint vil dicke in | |
| ich bin gebraten vnd geroſtet durch dich’ etc. – wie ſteſt dv denne alſ dv ein wort noch ein ʒeichen niht | |
| auch halt vor tæglichen ſvnden vnd da ʒv nach tvgenden ſtent, die choment in einem iar verrer vnd hoher denne di | |
| {1. Lage Bl. 1.} $p dâ der boum vore stûnt, unt slûch alliz daz dir nidir, daz dar inne was | |
| ime der almehtige got unt er sach bî deme grabe stân einin tunkelin schimin einis menschin, der sprach zû ime: "heiligir | |
| nâch disin wortin sô sach er den tûvil dâ bî stân. dô sprach der gûte s$. M$.: "wes stês tû hie, | |
| dâ bî stân. dô sprach der gûte s$. M$.: "wes stês tû hie, blûtigir wolf? dû nevindist an mir niht. Abhrahâmis | |
| dô quam er in ein lant, daz hiez Achaia. dâ stûnt ein grôze burchstat inne, die hiez Patras, unt begonde dâ | |
| dô sach er ce berge unt sach daz heilige crûce stân an deme himile, daz schein als de sunne. des morgenes | |
| bevalch er sich deme gûten sancto Nicolâo unt intslief. cehant stûnt der schêchêre ûf unt slûc ime den hals abe mit | |
| begonde sie ce êrine durh daz bilde, daz dar ane stûnt. ce einim mâle gienc er ûzeme hûs unt sprah zû | |
| man den allir jêrgilîchis bigienge mit grôzir frowede. Mîne liebin, diz stûnt sidir, daz sich die cristinheit hûb mit grôzir ûbe vil | |
| wende die heilige cristinheit nêhis dem almehtigen gote an ime stêt, daz er uns helfe wolde, daz uns got inpinde wolle | |
| wunne des paradises. in den genaden und in den eren gestund er niht, er gevolget des tiufels rat und chom in | |
| gotes. obe die heiligen engel die mit dem almachtigen got gestunden, ob die an dem geriht vorcht habent? ja si. treun, | |
| do chom er ze ainem vigenbaum der pei dem wege stunt und sucht daz wucher dar auf und envande sein nicht | |
| er ditz gebet tet, do sach er den himel offen sten und sach den hiligen Christ sten ze der zeswen sines | |
| er den himel offen sten und sach den hiligen Christ sten ze der zeswen sines vater. daz er in stent sach, | |
| Christ sten ze der zeswen sines vater. daz er in stent sach, da mit zaigt unser herre daz er allen den | |
| heten oder so si icht unraines rurten. die chruͤg die stunden da und waren gefuͤllet durch daz der juden vil da | |
| von den guten schaiden. do sprach der herre: ‘lat es sten, daz ir den waitzen icht brechet mit dem unchraut. lat | |
| $t si im: ‘uns enmiet nieman’. daz haydenisch volkch, die stunden muͤzzich allen den tach, wan si gotes nicht erchanden und | |
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