Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| muoz ir siges jehen?"/ er marcte des Wâleises sehen,/ war stüenden im diu ougen sîn./ ein failen tuoches von Sûrîn,/ gefurriert | |
| für alle man./ diz lop sîn varwe muose hân./ ___Parzivâl stuont wol sîn wât./ einen grüenen smârât/ //spien sim für sîn | |
| wâren niht ze lieht;/ wan mir diu âventiure gieht,/ si stüenden als eins lewen klân./ nâch ir minn was selten tjost | |
| ist entnihtet:/ der valsch hât dran gepflihtet./ //Künc Artûs, du stüent ze lobe/ hôhe dînn genôzen obe:/ dîn stîgnder prîs nu | |
| hie:/ dâ reit er zuo, nu hœret wie./ //Sîn muot stuont hôch, doch jâmers vol./ die bêde schanze ich nennen sol./ | |
| liehtem pfelle wol gevar./ für den wirt des ringes schar/ stuont er unde sprach alsus./ "got halt den künec Artûs,/ dar | |
| ob er geselleschaft wil nemn/ ob der tavelrunder,/ diu dort stêt besunder./ der reht wære gebrochen sân,/ sæze drob ein triwenlôser | |
| sîn pfant ich pin,/ ich sol für in ze kampfe stên./ ez mac mit rede niht ergên/ daz hôher prîs geneiget | |
| ich müesez laster tragn."/ //___Bêâcurs al vaste bat./ der gast stuont an sîner stat:/ er sprach "mir biutet kampf ein man,/ | |
| die werden sân/ da der Wâleis und Gâwân/ bî ein_ander stuonden:/ si trôsten se als si kuonden./ ___Clâmidê den wol_geborn/ dûht, | |
| gan./ des kraft ist wît unde breit./ zweier krône rîcheit/ stêt vorhteclîche in sîner pflege/ ûf dem wazzer und der erden | |
| iu gâch./ ir gâbt mir alle geselleschaft,/ die wîle ich stuont in prîses kraft:/ der sît nu ledec, unz ich bezal/ | |
| breitet:/ sô het in got bereitet/ als guoter liute wünschen stêt,/ den ir triwe zarbeite ergêt./ swem ist ze sölhen werken | |
| an iu erholt,/ het ich dann ander nôt gedolt,/ diu stüende mir gein prîse baz./ durch got nu senftet iwern haz./ | |
| leger für sich bater/ die fürsten sînes landes./ unerlœset pfandes/ stuont sîn ellenthaftez lebn:/ daz muose sich dem tôde ergebn./ in | |
| daz iwer zürnen ûf mich gêt./ genâde doch bîm dienste stêt,/ swer triwe rehte mezzen wil./ frouwe, es ist iu gar | |
| goume/ daz ein linde und ölboume/ unden bî der mûre stuont./ daz dûhte si ein gæber fuont./ //Waz welt ir daz | |
| in sîn ôre./ die rede lât sîn als si nu stê:/ nu hœret wiez der stat ergê./ ___ein schefræh wazzer für | |
| zeige,/ mîn bestiu zuht ist veige./ ez hulfe mich und stüende ouch baz/ sîn hulde dan sîn grôzer haz./ wie stêt | |
| stüende ouch baz/ sîn hulde dan sîn grôzer haz./ wie stêt ein tjost durch mînen schilt,/ mit sîner hende dar gezilt,/ | |
| im in den sînen./ swar_an er mich wil pînen,/ des stên ich gar ze sîme gebote./ doch sol ich gerne danken | |
| willen tuo/ und manlîche grîfe zuo./ undern ölboumen bîme grabn/ stênt siben ors: diu sol er habn,/ und ander rîcheite vil./ | |
| Obîe unt Meljanz,/ ir zweier minne was sô ganz/ und stuont mit solhen triuwen,/ sîn zorn iuch solde riuwen,/ daz er | |
| ich hân harnasch und starke lide;/ wan daz mîn strîten stêt mit fride/ unz an eine benante stunde./ ir læget ob | |
| ein mîn kamph ergêt,/ dâ mîn triwe sô hôhe pfandes stêt,/ durch aller werden liute gruoz/ ichs mit kamphe lœsen muoz/ | |
| nu schamlîche von iu gên,/ dar umbe muoz ze rehte stên/ iwer prîs vor iwer selbes zuht,/ sît mîn magtuomlîchiu fluht/ | |
| vor im ûf hin gên:/ er bat si bêde stille stên./ dô sprach diu junge Obilôt/ "vater, mir wart nie sô | |
| vor./ man bevalh ieslîche porten sô,/ daz si werlîche dô/ stuonden, dô der tag erschein./ Scherules der kôs im ein,/ die | |
| vole ân sînen meister lief,/ des hêrre dort ze fuoze stuont:/ ich wæn dem was gevelle kuont./ //___Dô ersach mîn hêr | |
| wart mir gesagt./ ___nu seht wâ Kardefablêt/ selbe ûfem acker stêt/ von einer tjost mit hurt erkant:/ die zilte Meljacanzes hant./ | |
| sîn hindern satelbogn,/ daz die held für unbetrogn/ hindern orsen stuonden./ dô tâten se als si kuonden,/ mit den swerten tûren./ | |
| hin dan getribn/ der herzoge Kardefablêt./ der turnei al stille stêt/ ûf einem blüemînen plân./ dô kom ouch mîn hêr Gâwân./ | |
| sprach/ "ob mîner bete niht ergêt,/ sô vart dâ Pelrapeire stêt./ bringt der küngîn iwer sicherheit,/ und sagt ir, der durch | |
| ritterlîche/ der burcgrâve rîche./ er und al sîn müediu schar/ stuonden vor dem künege gar,/ unze Meljanz enbeiz:/ guoter handelunge er | |
| velt,/ etslîchz sô breit daz ein gezelt/ vil kûme drûffe stüende./ mit sehn gewan er küende/ erbûwens lands, hiez Ascalûn./ dâ | |
| prüeve ich rehte als ich sol./ was si schœn, daz stuont ir wol:/ unt hete si dar zuo rehten muot,/ daz | |
| tuon odr mîn lâzen."/ ___mit grôzer zuht sî vor im stuont./ Gâwân sprach "frouwe, iwer muont/ ist sô küssenlîch getân,/ ich | |
| derst gein iwerm sô bewart,/ daz si bêde al glîche stênt/ unt in rehter mâze gênt."/ ___ein magt begunde in schenken,/ | |
| ziehen,/ ûf jenen turn dort fliehen,/ der bî mîner kemenâten stêt./ genædeclîchez lîhte ergêt."/ //___Hie der ritter, dort der koufman,/ diu | |
| marcte dô./ ___durch strît si drungen gein der tür:/ Gâwân stuont ze wer derfür./ ir în gên er bewarte:/ ein rigel | |
| ern well sich selben hœnen/ an sînem werden gaste./ der stuont ze wer al vaste:/ dô tet der wirt selbe schîn,/ | |
| och dise naht./ wes ir iuch drumbe habt bedâht,/ daz stêt dannoch ziwerre hant,/ ir sît geprîset odr geschant./ //___Mîn frouwe | |
| Antikonîe,/ vor valscheit diu vrîe,/ dort al weinde bî im stêt./ ob iu daz niht ze herzen gêt,/ sît iuch pêde | |
| mich ûf êren pfenden."/ ___dô disiu rede was getân,/ dô stuont dâ einer sküneges man,/ der was geheizen Liddamus./ Kyôt in | |
| gelîche sîn die nôt."/ ___nu seht ir wie Gâwân dô stuont:/ alrêst was im grôz angest kuont./ ___dô sprach Kingrimursel/ "swer | |
| sich læt an iwern rât,/ vil twerhes dem diu krône stât./ //___Dâ wær von mînen handen/ in kreize bestanden/ Gâwân der | |
| daz ir von hiute über ein jâr/ mir ze gegenrede stêt/ in kampfe, ob ez sô hie ergêt/ daz iu mîn | |
| pin iu alze nâhen bî/ ze sus getânem gebrehte:/ ez stêt mir noch iu niht rehte."/ ___diz was ûf dem palas,/ | |
| ûf dem palas,/ aldâ sîn swester komen was./ bî ir stuont hêr Gâwân/ und manec ander werder man./ der künec sprach | |
| nie hûs sô wol ze wer/ als Munsalvæsche: swâ diu stêt,/ von strîte rûher wec dar gêt./ bî sîme gemach in | |
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