Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| herze ungesunt./ wirt uns zwein immer freude erkant,/ diu helfe stêt in iwer hant./ für wâr der künec mînen lîp/ minnet | |
| ich ellende/ im sînen kumber wende./ sît al sîn freude stêt an mir,/ swenne ich untriwe enbir,/ so ist immer mînes | |
| tet ouch Cundrîê./ //___Bêne und Arnîve dô/ schuofen daz ez stuont alsô,/ dâ von der wirt gemach erleit:/ diu herzogîn daz | |
| habe:/ dâ von soltu balde gên/ aldâ die werden rîter stên./ die vrâgnt dich âventiure:/ als du gâhest ûzem fiure/ gebâr | |
| der knappe huop sich balde dan,/ dâ die werden rîter stuonden,/ die vrâgen in beguonden/ von âventiure mære./ si jehent daz | |
| iwer starkiu nôt/ ist worden wendec âne tôt,/ Sîn gâbe stêt in iwer hant:/ dise burc unt diz gemezzen lant,/ ern | |
| von kinde het er in erzogen:/ ir bêder triuwe unerlogen/ //stuont gein ein_ander âne wanc,/ daz si nie valsch underswanc./ ___Arnîve | |
| werten:/ si wârn gein strît die herten./ beidenthalbz mit schaden stêt./ Gârel unt Gaherjêt/ //Und rois Meljanz de Barbigœl/ unde Jofreit | |
| fuoren dan mit im an ir gemach./ sîn herberge rîche/ stuont sô rîterlîche/ daz si was kostebære/ unt der armüete lære./ | |
| si wurden des ermant./ al grüene klê, niht stoubec sant,/ stuont touwec dâ diu tjost geschach./ mich müet ir beider ungemach./ | |
| prîs:/ der klagtz doch immer, ist er wîs./ gein ein_ander stuont ir triwe,/ der enweder alt noch niwe/ dürkel scharten nie | |
| done moht ouch mîn hêr Gâwân/ vor unkraft niht langer stên./ er begunde al swindelde gên,/ wand imz houbt erschellet was:/ | |
| mit liehten blicken clâren./ dane solte niemen zwischen komn./ si stuonden (sus hân ichz vernomn)/ vierzec poynder von ein_ander,/ mit gevärweten | |
| ___Gâwân was ûf gesprungen:/ dem wârn die lide erswungen./ hie stuonden dise zwêne./ nu was ouch frou Bêne/ //Mit dem künege | |
| ûz Rosche_Sabbîns/ sprach "hêrre, er gît mir morgen zins:/ der stêt ze gelt für mînen kranz,/ des sîn prîs wirt hôch | |
| ringe,/ ê daz man dâ gesinge./ der künec Artûs selbe stuont,/ dâ die pfaffenz ambet tuont./ dô der benditz wart getân,/ | |
| si prüeveten diz nîtspil./ den küenen wîganden/ diu ors wârn gestanden:/ dô striten sus die werden/ ze fuoz ûf der erden/ | |
| die nâch Artûse komen sint./ si sprach "hie solte niemen stên./ welt ir, ich heize fürder gên/ daz volc ûzen snüeren./ | |
| woltn Artûsen sprechen,/ op si daz ruochte zechen./ si sprach "stêt verre dort hin dan/ unz ich iuch gêns zuo mir | |
| sinne/ sô endehafte minne/ bî sînen zîten nie vernam./ dâ stuont daz minne wol gezam./ //___"Ich grüeze die ich grüezen sol,/ | |
| stæte âne wenken sus,/ als pôlus artanticus/ gein dem tremuntâne stêt,/ der neweder von der stete gêt:/ unser minne sol in | |
| neweder von der stete gêt:/ unser minne sol in triwen stên/ unt niht von ein_ander gên./ nu gedenke ane mir, werdiu | |
| hân./ ir wizt wol umb den alten haz:/ mîme hêrren stêt belîben baz,/ dan daz er dâ her zuo ziu rite./ | |
| den herzogen von Gôwerzîn,/ Lischoys wart Cundrîê gegebn:/ âne freude stuont sîn lebn,/ unz er ir werden minne enpfant./ dem turkoiten | |
| freude sehn/ und muoz mîn herze jâmers jehn,/ diu werc stênt ungelîche./ hôhes muotes rîche/ wirt niemen solher pflihte./ gelücke mich | |
| got wil mîner freude niht./ diu mich twinget minnen gir,/ stüend unser minne, mîn unt ir,/ daz scheiden dar zuo hôrte/ | |
| unde lieht:/ ir art mac ich benennen nieht./ //___Sîn gir stuont nâch minne/ unt nâch prîss gewinne:/ daz gâbn ouch allez | |
| den andern komen sach./ sweders herze drumbe freuden jach,/ dâ stuont ein trûren nâhe bî./ die lûtern truopheite vrî,/ ieweder des | |
| sterben./ daz wende, tugenthafter grâl./ Condwîr_âmûrs diu lieht gemâl:/ hie stêt iur beider dienstman/ in der grœsten nôt dier ie gewan./ | |
| durch kostlîchen prîs/ alumbe ûf diu buckelrîs./ ûf dem buckelhûse stuont/ ein stein, des namn tuon ich iu kuont;/ antrax dort | |
| heiden snellîche ûf dô spranc./ ez ist noch ungescheiden,/ zurteile stêtz in beiden/ vor der hôhsten hende:/ daz diu ir sterben | |
| ân swert getân:/ //Waz prîss bejagete ich danne an dir?/ stant stille, unde sage mir,/ werlîcher helt, wer du sîs./ für | |
| sprach der heidenische man/ "dîns strîts ich wênec angest hân./ stüend ich gar blôz, sît ich hân swert,/ du wærst doch | |
| sprach "sol nu hie strît ergên,/ dâ muoz glîchiu schanze stên."/ ___dô sprach der rîche Feirefîz/ "helt, durch dîner zühte vlîz,/ | |
| von slegen ouch worden wê./ daz was ein saranthasmê:/ dar_an stuont manc tiwer stein./ dar unde ein wâpenroc erschein,/ //Rûch gebildet, | |
| stein./ dar unde ein wâpenroc erschein,/ //Rûch gebildet, snêvar./ dar_an stuont her unde dar/ tiwer steine gein ein_ander./ die würme salamander/ | |
| gestecket./ ___der rinc begreif sô wît ein velt,/ dâ wærn gestanden sehs gezelt/ âne gedrenge der snüere./ (unbescheidenlîche ich füere,/ //Wolt | |
| nam Feirefîzen mit der hant:/ swaz si frowen und rîter stên dâ vant,/ die bat si sitzen alle./ dô reit dar | |
| heiden was von herzen vrô,/ daz sîns pruoder prîs alsô/ stuont, daz sîn hant erstreit/ sô manege hôhe werdekeit./ des dancter | |
| wol ein poynder landes was/ vome sedel an tavelrunder:/ diu stuont dâ mitten sunder,/ niht durch den nutz, et durh den | |
| dem Plimizœle komn./ ir antlütze ir habt vernomn:/ ir ougen stuonden dennoch sus,/ gel als ein thopazîus,/ ir zene lanc: ir | |
| durch daz hâr/ niht verselwen mit ir blickes vâr./ ___si stuont mit zühten unde sprach/ des man für hôhiu mære jach./ | |
| rehtes gern,/ sô müezt ir gelten mich vor gote./ ich stuont ie gerne ziwerm gebote,/ sît ich von êrste wâpen truoc./ | |
| crisolecter unt hîennîâ,/ smârât unt magnes,/ sapfîr unt pirrîtes./ ouch stuont her unde dâ/ turkoyse unt lipparêâ,/ crisolte, rubîne,/ paleise unt | |
| helfe giht./ iwer geselle ist hie ein vremder man:/ sîns stêns ich im vor mir niht gan./ wan lât irn varn | |
| des herze wart der mære vrô,/ daz Anfortases dinc alsô/ stuont daz er der tjost niht starp/ unt im diu vrâge | |
| ich louc durch ableitens list/ vome grâl, wiez umb in stüende./ gebt mir wandel für die süende:/ ich sol gehôrsam iu | |
| "zeiner zît ûf disem walde,"/ sprach Parzivâl, "dâ sah ich stên/ eine klôsen, dâ durch balde gên/ einen snellen brunnen clâr:/ | |
| küngîn reit./ der hof was wît unde breit:/ dar ûffe stuont manc sunder schar./ si enpfiengn die küneginne gar,/ unt den | |
| von maneger clâren frouwen was./ Feirefîz unt Anfortas/ mit zühten stuonden bêde/ bî der frouwen an der grêde./ Repanse_de_schoye/ unt von | |
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