Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| hât der degen Îrinc $s schaden kleinen noch getân.«/ Dô stuont gegen dem winde $s Îrinc von Tenelant;/ er kuolte sich | |
| mit den schilden $s si leiten von der hant./ dô stuont noch vor den türen $s der küene spileman./ er warte, | |
| baz/ die hiunischen recken. $s der sah man vor in stân/ noch wol zweinzec tûsent: $s si muosen dâ ze strîte | |
| der küene Dancwart $s (im zæme niht ze dagene):/ »jane stêt niht eine $s mîn bruoder Hagene./ die hie den vride | |
| Etzelen degene $s wurden schiere bereit./ Die noch hie ûze stuonden, $s die tribens$’ in den sal/ mit slegen und mit | |
| mêr an helden ergê./ Dô sprach von Tronege Hagene: $s »stêt zuo des sales want./ lât niht die brende vallen $s | |
| sus getânen leiden $s in doch der naht zeran./ noch stuont vor dem hûse $s der küene spileman/ unde Hagen sîn | |
| si sehent uns noch begegene $s in strîte ir etelîchen stân.«/ Dô sprach von Burgonden $s Gîselher daz kint:/ »ich wæn$’ | |
| sach si in dem gademe $s noch vil wol gesunde stân./ Man sagete Kriemhilde, $s ir wære vil genesen./ dô sprach | |
| nieman scheiden lân.«/ Dô sah ein Hiunen recke $s Rüedegêren stân/ mit weinenden ougen, $s und hetes vil getân./ der sprach | |
| der sprach zer küneginne: $s »nu seht ir, wie er stât,/ der doch gewalt den meisten $s hie bî Etzelen hât,/ | |
| dô vant er sîne recken $s vil nâhen bî im stên./ er sprach: »ir sult iuch wâfen, $s alle mîne man./ | |
| nôt./ waz mac gehelfen Etzeln $s unser ellenden tôt?«/ »Ich stên in grôzen sorgen«, $s sprach aber Hagene./ »den schilt, den | |
| slac vil swinden $s sluoc der marcgrâve rîch./ Die zwêne stuonden hôher, $s Volkêr und Hagene,/ wand$’ ez im ê gelobten | |
| degene./ noch vant er alsô küenen $s bî den türn stân,/ daz Rüedegêr des strîtes $s mit grôzen sorgen began./ Durch | |
| in/ Gunther und Gêrnôt, $s si heten helde sin./ dô stuont ûf hôher Gîselher; $s zwâre ez was im leit./ er | |
| recke wære, $s vil küene unt ouch vil lobelîch./ Hie stuonden dise recken, $s Gunther unde Gêrnôt,/ si sluogen in dem | |
| ir habt der lebenden, $s die seht ir bî iu stên./ daz bin ich alterseine: $s die andern die sint tôt.«/ | |
| und Hildebrant./ er kom, dâ er die recken $s beide stênde vant/ ûzen vor dem hûse $s geleinet an den sal./ | |
| zwêne degene,/ die noch sô werlîche $s gewâfent gegen dir stânt/ und noch ledeclîche $s vor ir vîanden gânt.«/ »Ir ensult | |
| nu siht man bî iu niemen $s wan eine Hildebranden stân.«/ Dô sprach meister Hildebrant: $s »got weiz, her Hagene,/ der | |
| getân./ ich wânde, daz ir kundet $s baz gein vîanden stân.«/ Des antwurte Hildebrant: $s »zwiu verwîzet ir mir daz?/ nu | |
| ensol des niht engelten, $s daz ir in seht gebunden stân.«/ Dô hiez si Hagenen füeren $s an sîn ungemach,/ dâ | |
| wâren sîne man,/ mit krôntem lîbe undertân./ dez bâruc-ambet hiute stêt./ seht wie man kristen ê begêt/ ze Rôme, als uns | |
| durh mich sîn harnas/ enwec, daz als ein palas/ dort stêt (daz ist ein hôch gezelt:/ daz brâhten Schotten ûf diz | |
| daz Isenhart lac tôt/ (mîner frouwen frumt er herzenôt),/ sus stêt diu künegîn gemâl,/ frou Belakâne, sunder twâl/ in einen blanken | |
| rîterliche./ diu küneginne rîche/ kom stolzlîch für sînen tisch./ hie stuont der reiger, dort der visch./ si was durch daz hinz | |
| sîne lac,/ ir houbet dran, wand er des pflac./ dâ stuonden kerzen harte grôz/ und brunnen lieht. den helt verdrôz/ daz | |
| von sîner tjoste wunt./ ___er bat si alle sitzen,/ al stênder sprach mit witzen/ "ich sæhe och gerne den neven mîn,/ | |
| ich wol dînen strûz,/ ame schilde ein sarapandratest:/ dîn strûz stuont hôch sunder nest./ ___Ich sach an dînre gelegenheit,/ dir was | |
| mite Tankanîs/ Isenharten gerbet hât,/ der gebalsemt ime her dort stât./ alle tage ich sîne wunden sach,/ sît im diz sper | |
| Fridebrande wart gegebn/ diu zierde unsers landes:/ sîn freude diu stuont phandes,/ //er stêt hie selbe ouch ame rê./ unvergolten dienst | |
| diu zierde unsers landes:/ sîn freude diu stuont phandes,/ //er stêt hie selbe ouch ame rê./ unvergolten dienst im tet ze | |
| die dâ wâren,/ und fuorten manege bâren./ daz velt herberge stuont al blôz,/ wan ein gezelt, daz was vil grôz./ daz | |
| unverdrozzen/ //tetez ûf, als im ze muote was./ dar ob stuont der palas:/ ouch saz diu küneginne/ zen venstern dar inne/ | |
| ein vederspil, daz gert./ diu herberge dûht in guot./ alsô stuont des heldes muot:/ si dolt ouch wol, diu wirtîn,/ von | |
| ___dô vriesch der künec von Spâne,/ daz ûf der Lêôplâne/ stüend ein gezelt, daz Gahmurete/ durch des küenen Razalîges bete/ beleip | |
| mîn dienst hie zêren tuot./ wir sulen haben einen muot./ stêt dîn strûz noch sunder nest?/ du solt dîn sarapandratest/ gein | |
| vil ungelîch./ ___den schilt nam er ze halse sân./ hie stuont ein ors vil wol getân,/ //gewâpent vaste unz ûf den | |
| hinderz ors ûf die plâne,/ den künec von Bertâne./ ez stuont dâ bluomen vil umb in./ wê wie gefüege ich doch | |
| worden dâ der melm./ daz velt etswâ geblüemet was,/ dâ stuont al kurz grüene gras:/ dâ vielen ûf die werden man,/ | |
| daz plœdiu herzen küenet/ und in gît hôchgemüete./ vil boume stuont in blüete/ von dem süezen luft des meien./ sîn art | |
| och die magt./ ___Disiu driu junchêrrelîn/ Ampflîsen der künegîn/ hie stuonden, unde ir kappelân,/ dâ volge und urteil wart getân,/ aldâ | |
| von im sagt:/ ich wæne ir ellen sî verzagt."/ ___alsus stuont er in strîtes ger./ nu seht, dort kom geschûftet her/ | |
| knappe wânde sunder spot,/ daz ieslîcher wære ein got./ dô stuont ouch er niht langer hie,/ in den phat viel er | |
| bach geritn./ den hete ein han wol überschritn:/ swie dâ stuonden bluomen unde gras,/ durch daz sîn fluz sô tunkel was,/ | |
| wunsches âventiur./ von snêwîzem beine/ nâhe bî ein_ander kleine,/ sus stuonden ir die liehten zene./ ich wæn mich iemen küssens wene/ | |
| ir ze frumen wîse,/ ir næmt iu ander spîse./ dort stêt brôt unde wîn,/ und ouch zwei pardrîsekîn,/ alss ein juncfrouwe | |
| al_eine fürbaz reit/ ûf einen plân niht ze breit:/ der stuont von bluomen lieht gemâl./ in zôch nehein Curvenâl:/ er kunde | |
| künec von Kukûmerlant,/ al rôt von golde ûf sîner hant/ //stuont ein kopf vil wol ergrabn,/ ob tavelrunder ûf erhabn./ blanc | |
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