Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

NibB 1565,3 tal./ dô vant er sînen herren $s an dem stade stân./ dô gie im hin engegene $s vil manic wætlîcher man./
NibB 1569,4 hân,/ wie wir komen übere. $s des muoz ich trûrende stân.«/ Vil lûte rief dô Hagene: $s »leit nider ûf daz
NibB 1580,1 kom gesunder $s hin wider ûz an daz lant./ Dô stuont der arme priester $s unde schutte sîne wât./ dâ bî
NibB 1594,4 ê daz mans vollen gerte, $s man sach wol gewâfent stân/ Den snellen videlære. $s den helm er ûf gebant./ in
NibB 1662,2 ir vil schœnen tohter. $s dô sah man bî ir stân/ die minneclîchen vrouwen $s und manige schœne meit,/ die truogen
NibB 1665,2 die künige alle drî;/ alsam tet ir muoter. $s dâ stuont ouch Hagen bî./ ir vater hiez in küssen; $s dô
NibB 1683,1 êren müge wol behagen.«/ Dô hiez man si beide $s stên an einen rinc/ nâch gewonheite. $s vil manic jungelinc/ in
NibB 1683,3 $s vil manic jungelinc/ in vrœlîchem muote $s ir zegegene stuont./ si gedâhten in ir sinnen, $s sô noch die tumben
NibB 1705,2 $s mit sîner videlen dan/ gie gezogenlîche $s für Gotelinde stân./ er videlte süeze dœne $s und sanc ir sîniu liet./
NibB 1716,1 lieben bruoder dîn.«/ Kriemhilt diu vrouwe $s in ein venster stuont./ si warte nâch den mâgen, $s sô noch friunt nâch
NibB 1720,3 sprach:/ »nu sult ir snelle recken $s von dem sedele stân,/ und gêt in hin engegene, $s die iuch dâ wellent
NibB 1722,1 iz niht versmâhen, $s swaz man iu dienste getuot.«/ Dô stuonden von den rossen $s (daz was michel reht/ neben Dietrîche
NibB 1726,1 maniger zît begraben.«/ »Die Sîfrides wunden $s lâzen wir nu stên:/ sol leben diu vrouwe Kriemhilt, $s noch mac schade ergên.«/
NibB 1759,1 vil schiere gewan./ Dô sah er Volkêren $s bî Gîselhere stên./ den spæhen videlære $s bat er mit im gên,/ wand$’
NibB 1760,1 guot./ Noch liezen si die herren $s ûf dem hove stân./ niwan si zwêne aleine $s sach man dannen gân/ über
NibB 1770,3 sprach:/ »nu bîtet eine wîle; $s jâ sult ir stille stân./ ich wil under krône $s zuo mînen vîanden gân./ Unde
NibB 1780,1 vernomen,/ sô suln dise recken $s vil gewärlîchen komen.«/ »Nu stê wir von dem sedele«, $s sprach der spileman:/ »si ist
NibB 1781,4 ich enwil durch ir deheinen $s nimmer von dem sedele stên./ Jâ zimet ez uns beiden $s zewâre lâzen baz./ zwiu
NibB 1786,2 küene man,/ daz si niht wolden $s von dem sedel stân/ durch niemens vorhte. $s des gie in an den fuoz/
NibB 1801,2 manigiu dinc verlât,/ swâ sô friunt bî friunte $s friuntlîchen stât,/ und hât er guote sinne, $s daz ers nine tuot./
NibB 1802,3 die zieren degene/ in grôzem antpfange $s an dem hove stân./ Volkêr der vil küene $s vil lûte sprechen began/ Zuo
NibB 1803,1 began/ Zuo den sînen herren: $s »wie lange welt ir stên,/ daz ir iuch lâzet dringen? $s ir sult ze hove
NibB 1832,3 hant,/ und giengen ûz dem hûse $s für die tür stân./ dô pflâgen si der geste; $s daz was mit triuwen
NibB 1836,3 hant,/ und gie ûz dem gademe $s für den türn stân/ und huote der ellenden $s vor den Kriemhilde man./ Des
NibB 1838,3 ze tragene./ ich sihe gewâfent liute $s vor dem hûse stên./ als ich mich versinne, $s ich wæne si wellent uns
NibB 1840,4 niht ergân./ ich sihe den videlære $s an der schiltwahte stân./ Der treit ûf sînem houbte $s einen helm glanz,/ lûter
NibB 1841,4 im die ringe, $s sam daz fiwer tuot./ bî im stêt ouch Hagene: $s des sint die geste wol behuot.«/ Zehant
NibB 1851,4 Guntheres man./ si wâren von den betten $s al gelîche gestân./ Dô næten sich die recken $s in alsô guot gewant,/
NibB 1856,2 habet getân,/ unde sult vil vlîzeclîche $s dâ gein gote stân;/ des wil ich iuch warnen, $s recken vil hêr./ ez
NibB 1857,2 man./ ûf dem vrônen vrîthove $s dâ hiez si stille stân/ Hagen, der küene, $s daz si sich schieden niht./ er
NibB 1858,4 daz ir sô werdet funden, $s daz ez iu lobelîchen stât.«/ Volkêr und Hagene, $s die zwêne giengen dan/ für daz
NibB 1866,2 küneginne dan./ done wolden dise zwêne $s doch niht hôher stân/ zweier hande breite. $s daz was den Hiunen leit./ jâ
NibB 1899,4 dînen rât,/ helfe unde genâde: $s mîn dinc mir angestlîchen stât.«/ Des antwurte ir Hildebrant, $s ein recke lobelîch:/ »swer sleht
NibB 1935,2 daz hûs ein michel her./ die ellenden knehte $s die stuonden wol ze wer./ waz half ir baldez ellen? $s si
NibB 1936,4 man./ man sah in alterseine $s noch bî den vîanden stân./ Der schal der was geswiftet, $s der dôz der was
NibB 1937,4 hân!/ nu muoz ich leider eine $s bî mînen fîanden stân.«/ Diu swert genôte vielen $s ûf sîn eines lîp./ daz
NibB 1941,3 $s kunde wizzen lân,/ daz ich vor disen recken $s stên in solher nôt!/ er hulfe mir von hinnen $s oder
NibB 1950,3 swanc,/ daz si durch die vorhte $s ûf hôher muosen stân./ ez het sîn starkez ellen $s vil michel wunder getân./
NibB 1959,3 wæn$’ des lîhte enbæren, $s der an der tür dâ stât,/ unt diu hovemære $s gesaget den Burgonden hât./ Ich hân
NibB 1971,2 ir man,/ doch sach man vor in allen $s Gîselheren stân/ gegen den vîanden; $s er was ein helt guot./ er
NibB 1975,2 $s Volkêren an:/ »seht ir dort, geselle, $s mînen bruoder stân/ vor hiunischen recken $s under starken slegen?/ vriunt, nert mir
NibB 1977,4 ir nu sîn dar ûze, $s sô wil ich innerthalben stân.«/ Dancwart der snelle $s stuont ûzerhalp der tür./ er werte
NibB 1978,1 $s sô wil ich innerthalben stân.«/ Dancwart der snelle $s stuont ûzerhalp der tür./ er werte in die stiege, $s swaz
NibB 2007,1 liehte schînenden mâl./ Ine gesach nie videlære $s sô hêrlîchen stân,/ als der degen Volkêr $s hiute hât getân./ die sînen
NibB 2012,4 hiute hât getân./ des muget ir Burgonden $s alle vrœlîche stân.«/ Dô volgeten si dem râte $s unt truogen für die
NibB 2019,1 vil starkez ellen $s die liute vorhten über al./ Dô stuonden vor dem hûse $s vil manec tûsent man./ Volkêr unde
NibB 2026,2 der spileman./ »ine gesach nie helde mêre $s sô zägelîchen stân,/ dâ man hôrte bieten $s alsô hôhen solt./ jâne sold$’
NibB 2027,3 grœzesten nôt,/ der sihe ich hie manigen $s vil zagelîche stân,/ unde wellent doch sîn küene: $s si müezens immer schande
NibB 2040,1 sînen willen der degen./ Îrinc der lie Hagenen $s unverwundet stân./ zuo dem videlære $s gâhen er began./ er wânde er
NibB 2049,1 ellen Gîselheres kunt.«/ Dô hôrt$’ er beidenthalben $s die vîande stân./ wisten si diu mære, $s im wære noch mêr getân./

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