Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

NibB 410,3 recken mugen sîn,/ die in mîner bürge $s sô hêrlîche stân,/ unt durch wes liebe $s die helde her gevarn hân.«/
NibB 411,3 nie mêr habe gesehen,/ wan gelîche Sîfride $s einer darunder stât./ den sult ir wol enpfâhen, $s daz ist mit triuwen
NibB 412,4 man siht in bî den andern $s sô rehte hêrlîche stân./ Der dritte der gesellen $s der ist sô gremelîch,/ (unt
NibB 414,3 ich den degen rîch/ mit guotem gelæze $s sô minneclîche stân./ wir möhtenz alle fürhten, $s het%..e im hie iemen iht
NibB 418,4 hundert oder mêre; $s daz was den gesten leit./ dô stuonden von dem sedele $s die helde küene unt gemeit./ Dô
NibB 420,3 milt,/ vor disem edelen recken, $s der hie vor mir stât,/ wand$’er ist mîn herre: $s der êren het ich gerne
NibB 453,2 man./ dô sach er allenthalben; $s er vant dâ niemen stân./ er sprach: »ich binz Sîfrit, $s der liebe vriunt dîn./
NibB 455,4 hât./ nu sihtu wie diu vrouwe $s vor dir unsorclîchen stât.«/ Dô schôz vil krefteclîche $s diu hêrliche meit/ ûf einen
NibB 482,3 tarnkappen, $s da er ein schiffel vant./ dar an sô stuont vil tougen $s daz Sigemundes kint./ er fuort$’ ez balde
NibB 485,3 er gie zuo einem berge, $s dar ûf ein burc stuont,/ unt suochte herberge, $s sô die wegemüeden tuont./ Dô kom
NibB 486,1 Dô kom er für die porten: $s verslozzen im diu stuont./ jâ huoten si ir êren, $s sô noch die liute
NibB 486,4 man;/ daz was wol behüetet. $s dô vant er innerthalben stân/ Einen ungefüegen, $s der der bürge pflac,/ bî dem z$’allen
NibB 503,3 wurden wol gekleit./ si giengen, dâ si funden $s Sîfriden stân./ dâ wart ein schône grüezen $s ein teil mit werken
NibB 508,1 gewant./ si kômen ritterlîche $s in daz Prünhilde lant./ Dô stuonden in den zinnen $s diu minneclîchen kint./ dô sprach diu
NibB 510,1 genomen./ Dô sah man Sîfride $s vor in einem schiffe stân/ in hêrlîcher wæte $s und%..e ander manigen man./ dô sprach
NibB 543,1 wære tôt./ Do %..erbeizten si von rossen; $s vil hôhe stuont ir muot./ vil schiere kom in Gîselher, $s der junge
NibB 546,4 hât/ Gunther unt Prünhilt: $s ir dinc in beiden hôhe stât.«/ Dô sprach der junge Gîselher: $s »dâ sult ir zuo
NibB 550,1 bringet uns diu mære, $s wie ez umb den künic stê./ nu sult ir im erlouben, $s daz er ze hove
NibB 558,2 gesteine guot/ die gap si im ze miete. $s sô stuont des heldes muot,/ er woldes niht behalten; $s er gab
NibB 586,1 buckelen $s vor gedrange lûte erdôz!/ Die vil minneclîchen $s stuonden an der habe./ Gunther mit sînen gesten $s gie von
NibB 590,4 getân./ man sah die schœnen mägede $s vor vroun Prünhilde stân./ Ê daz ir gruoz ergienge, $s daz waz ein langiu
NibB 591,3 stunt./ jâ wart dâ geküsset $s manic rôsenvarwer munt./ noch stuonden bî ein ander $s die küniges tohter rîch,/ daz liebte
NibB 594,3 sach dâ wol gezieret $s vil manigen schœnen lîp./ dâ stuonden sîden hütten $s und manec rîch gezelt,/ der was dâ
NibB 599,1 sint./ Dô sprach der herre Gêrnôt: $s »diu ros lâzet stân,/ unz ez beginne kuolen; $s sô sul wir ane vân/
NibB 604,2 tische mit den gesten. $s dô sach man bî im stân/ die schœnen Prünhilde. $s krône si dô truoc/ in des
NibB 611,2 brâht$’ man Kriemhilde, $s dâ man den künic vant./ dâ stuonden ritter edele $s von maniger fürsten lant/ in dem sal
NibB 611,3 lant/ in dem sal wîten $s man hiez si stille stân./ dô was diu vrouwe Prünhilt $s vol hin unz an
NibB 614,3 bôt./ man hiez si zuo ein ander $s an dem ringe stân./ man vrâgte, ob si wolde $s den vil wætlîchen man./
NibB 635,1 haz./ Si sprach: »ritter edele, $s ir sult iz lâzen stân/ des ir dâ habet gedingen, $s ja$’n mag es niht
NibB 645,4 dô sach man si alle viere $s under krône vrœlîchen stân./ Vil junger swert dâ nâmen, $s sehs hundert oder baz,/
NibB 648,1 man sah in trûrende gân./ Im unt Sîfride $s ungelîch stuont der muot./ wol wesse, waz im wære, $s der edel
NibB 657,4 gân./ dô hiezen kamerære $s die liute von dem wege stân./ Von rossen unt von liuten $s gerûmet wart der hof./
NibB 659,4 $s wol drîzec tage lanc./ an sîner vrouwen minne $s stuont im aller sîn gedanc./ Er erbeite kûme, $s daz man
NibB 663,2 hin gegân,/ dâ er vil kamerære $s vant mit liehten stân./ diu begond$’ er leschen $s den kinden an der hant./
NibB 679,1 erfunden, $s daz du kanst vrouwen meister sîn.«/ Sîfrit der stuont dannen, $s ligen lie %..er die meit,/ sam er von
NibB 741,2 gân./ diu sach den küenen Gêren $s an dem hove stân,/ in unt die gesellen, $s die wâren dar gesant./ gegen
NibB 742,1 sprach zuo dem künige: $s »nu seht ir, wâ si stênt,/ die mit dem starken Gêren $s ûf dem hove gênt,/
NibB 746,2 sitzen gên./ uns wegemüede geste, $s lât uns die wîle stên./ wir suln iu sagen mære, $s waz iu enboten hât/
NibB 746,4 enboten hât/ Gunther unde Prünhilt, $s der dinc vil hôchlîche stât./ Unt ouch, waz vrou Uote, $s iuwer muoter, her enbôt./
NibB 793,4 dô sach man vil der recken $s bî ir juncfrouwen stân./ Daz hêrliche gesinde $s daz vie sich bî der hant./
NibB 815,4 man,/ daz elliu disiu rîche $s ze sînen handen solden stân.«/ Dô sprach diu vrouwe Prünhilt: $s »wie kunde daz gesîn?/
NibB 817,1 ergân.«/ Dô sprach aber Kriemhilt: $s »nu sihestu, wie er stât,/ wie rehte hêrlîche $s er vor den recken gât,/ alsam
NibB 835,1 von wart manigem degene $s sît vil sorclîchen wê./ Hie stuont vor dem münster $s daz Guntheres wîp./ dô hete kurzewîle
NibB 838,3 einen grôzen nît,/ si hiez vil übellîche $s Kriemhilde stille stân:/ »jâ sol vor küniges wîbe $s nimmer eigen diu gegân.«/
NibB 845,1 guot./ Prünhilt mit ir frouwen $s gie für daz münster stân./ si gedâhte: »mich muoz Kriemhilt $s mêre hœren lân,/ des
NibB 846,2 dô sprach diu vrouwe Prünhilt: $s »ir sult noch stille stân./ ir jâhet mîn ze kebesen: $s daz sult ir lâzen
NibB 852,4 getân?«/ si sprach zuo dem künige: $s »ich muoz unvrœlîche stân./ Von allen minen êren $s mich diu swester dîn/ gerne
NibB 859,4 dô hiez man zuo dem ringe $s die stolzen Burgonden stân./ Sîfrit der vil küene $s zem eide bôt die hant./
NibB 879,2 gân./ ir einer sprach dar under: $s »herre, lât uns stân,/ unz wir gesagen mære, $s diu iu enboten sint./ jâ
NibB 900,1 Iedoch bin ich in sorgen, $s swenn$’ er in strîte stât/ und vil der gêrschüzze $s von helden hande gât,/ daz

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