Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

NibB 903,3 wâ ich in müge behüeten, $s sô wir in sturme stân.«/ si wânden helt dô vristen: $s ez was ûf sînen
NibB 904,4 gât,/ swenn$’ er in den stürmen $s vor sînen vîanden stât.«/ »Daz tuon ich«, sprach dô Hagene, $s »vil liebiu vrouwe
NibB 933,3 dâ si vil tiere funden. $s swaz der von legere stuont,/ die erjagten die gesellen, $s sô noch guote jeger tuont./
NibB 958,1 dem satele $s einen bern grôz unde starc./ Als er gestuont von rosse, $s dô lôst er im diu bant/ von
NibB 976,2 dan./ in zwein wîzen hemden $s sach man si beide stân./ sam zwei wildiu pantel $s si liefen durch den klê./
NibB 977,4 $s an der linden ast./ bî des brunnen vluzze $s stuont der hêrlîche gast./ Die Sîfrides tugende $s wâren harte grôz./
NibB 1007,2 wolde gân,/ dô sprach der kamerære: $s »ir sult stille stân!/ ez lît vor disem gademe $s ein ritter tôt erslagen.«/
NibB 1033,1 leit./ Si sprach: »herre Sigemunt, $s ir sult iz lâzen stân,/ unz ez sich baz gefüege: $s sô wil ich mînen
NibB 1056,1 Drî tage und drî nahte $s wil ich in lâzen stân,/ unz ich mich geniete $s mînes vil lieben man./ waz
NibB 1084,1 recken gewant./ Dô gie der herre Sigemunt $s zuo Kriemhilde stân./ er sprach zuo der vrouwen: $s »die Sîfrides man/ iu
NibB 1121,1 gie der kamerære, $s da er die slüzzele vant./ Ez stuonden vor dem berge $s die Kriemhilde man,/ und ouch ein
NibB 1134,4 man.«/ si gie vil klegelîche $s für ir bruoder Gîselhere stân./ Si sprach: »vil lieber bruoder, $s du solt gedenken mîn./
NibB 1141,3 dô si ir daz guot/ alsô gar genâmen. $s dô gestuont ir klage/ des lîbes nimmer mêre $s unz an ir
NibB 1182,2 dô sach man von den rossen $s fünf hundert ritter stân./ dô wurden wol enpfangen $s die von Hiunen lant./ boten
NibB 1185,4 den künic funden $s bî manigem küenen man./ der herre stuont von sedele. $s daz was durch grôze zuht getân./ Wie
NibB 1191,1 der marcgrâve: $s »ich tuon iz iu gerne bekant.«/ Dô stuont er von dem sedele $s mit allen sînen man./ er
NibB 1195,2 gezogen hât,/ dâ von iz ime lande $s vil jâmerlîche stât./ di$’n hânt nu leider niemen, $s der ir mit triuwen
NibB 1197,4 manige tugende, $s der si dâ kunde pflegen.«/ der rede gestuont im Hagene, $s dar zuo vil manic ander degen./ Dô
NibB 1198,4 sît im sîn dinc nâch Helchen $s sô rehte kumberlîchen stât./ Man sagt$’ mînem herren, $s Kriemhilt sî âne man,/ her
NibB 1205,1 sîn.«/ Dô sprach aber Hagene: $s »nu lât die rede stân./ het ir Etzeln künde, $s als ich sîn künde hân:/
NibB 1227,2 man./ die zwêne marcgrâven $s die sach man vor ir stân,/ Eckewart und Gêre, $s die edeln recken guot./ durch die
NibB 1229,3 sint,/ sult ir daz erlouben, $s daz wir vor iu stân/ und iu sagen diu mære, $s war nâch wir her
NibB 1230,2 $s sprach diu künegin./ »swaz ir reden wellet, $s alsô stât mîn sin,/ daz ich ez gerne hœre; $s ir sît
NibB 1238,4 getân,/ des ich unz an mîn ende $s muoz unvrœlîche stân.«/ Dô sprâchen aber die Hiunen: $s »küneginne rîch,/ iuwer leben
NibB 1241,1 Si sprach in ir zühten: $s »nu lât die rede stân/ unze morgen vruo, $s sô sult ir her gân./ ich
NibB 1269,4 gesaget wart./ si sluzzen ûf die kisten, $s die ê stuonden wol bespart./ Si wâren vil unmüezec $s wol fünftehalben tac,/
NibB 1279,4 haben guoten rât/ und unser koste hinnen $s harte hêrlîchen stât.«/ Dâ vor in aller wîle $s gefüllet zwelf schrîn/ des
NibB 1295,3 für gerant/ vil unkunder geste, $s dâ noch ein klôster stât,/ unt dâ daz In mit fluzze $s in die Tuonouwe
NibB 1301,3 wart getân,/ dô sah man allenthalben $s die wege unmüezec stên./ si begonden gegen den gesten $s beidiu rîten unde gên./
NibB 1311,1 vlîze getân./ Dô sach diu vrouwe Kriemhilt $s die marcgrâvinne stên/ mit ir gesinde: $s sine lie niht nâher gên./ daz
NibB 1318,1 gebrast./ Diu venster an den mûren $s sah man offen stân,/ diu burc ze Bechelâren $s diu was ûf getân./ dô
NibB 1349,3 Etzel der vil rîche $s enbeite dô niht mêr;/ er stuont von sînem rosse $s mit manigem küenen man./ man sah
NibB 1351,4 vrou Helche $s niht schœner kunde sîn./ dâ bî sô stuont vil nâhen $s des küniges bruoder Blœdelîn./ Den hiez si
NibB 1352,2 $s der marcgrâve rîch,/ unt den künec Gibechen. $s dâ stuont ouch Dietrîch./ der recken kuste zwelve $s daz Etzelen wîp./
NibB 1353,1 riters lîp./ Al die wîle und Etzel $s bî Kriemhilde stuont,/ dô tâten dâ die tumben, $s als noch die liute
NibB 1356,1 rîche $s mit vroun Kriemhilde dan./ Si sâhen bî in stênde $s ein vil hêrlîch gezelt./ von hütten was erfüllet $s
NibB 1368,4 sô manigen recken edele, $s sô si sach vor Etzelen stân./ Ouch gap nie deheiner $s zuo sîn selbes hôhgezît/ sô
NibB 1370,4 iemen an si gerte, $s daz gâben si bereit./ des gestuont dâ vil der degene $s von milte blôz âne kleit./
NibB 1380,1 pflac,/ gelebten bî Kriemhilde vil $s manigen vrœlîchen tac./ Dô stuont dâ wartende $s vil manic edel meit,/ die von Helchen
NibB 1386,1 nu muosen dienen $s unz an den Kriemhilde tôt./ Dô stuont mit sölhen êren $s der hof unt ouch daz lant,/
NibB 1435,4 bezzer wât,/ als ez boten küneges $s ze tragen hêrlîche stât./ Dô gie mit urloube, $s dâ der künic saz,/ daz
NibB 1437,3 unde sîne man./ dô sprach der videlære: $s »daz lant gestuont nie baz,/ noch sô vrô die liute; $s nu wizzet
NibB 1443,2 mir enboten hât,/ und mîner swester, $s sît ez alsô stât,/ daz si lebent mit freuden, $s der künec und sîne
NibB 1446,4 unt iuwer edel swester, $s der dinc in hôhen êren stât./ Genâde unde triuwe $s mant iuch des küneges wîp,/ unt
NibB 1502,4 ein helt guot./ daz wir in sehen müezen, $s des stât mir hôhe der muot.«/ Dô gie diu küneginne, $s dâ
NibB 1510,3 niht ze sagene,/ wenn$’ ez im ze êren $s volleclîchen stê./ ich wil daz mîn herre $s ze hove nâch urloube
NibB 1521,2 rossen gân,/ dô kôs man vil der vrouwen $s trûreclîchen stân./ daz ir vil langez scheiden $s sagt$’ in wol ir
NibB 1544,2 haben rât:/ swâ obene bî dem wazzer $s ein herberge stât,/ dâ inne ist ein verge $s und niender anderswâ.«/ der
NibB 1546,2 Gelpfrât,/ ein herre in Beyerlande. $s vil müelîch ez iu stât,/ welt ir durch sîne marke. $s ir sult iuch wol
NibB 1551,4 genam./ ouch wâren sîne knehte $s vil hôhe gemuot./ noch stuont allez Hagene $s eine dishalp der fluot./ Dô ruoft%..e er

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