Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| der nar./ dîn ors ist unberâten gar:/ ich mac uns selben niht gespîsen,/ esne welle uns got bewîsen./ mîn küche riuchet | |
| gesagn,/ mîn ungelücke ich solde klagn./ daz verkiest durch iwer selbes zuht:/ mîn triwe hât doch gein iu fluht./ ich hân | |
| bespart./ wie was dîn triwe von in bewart/ an den selben stunden/ bî Anfortases wunden?/ //___Doch wil ich râtes niht verzagn:/ | |
| linge/ an sô werdeclîchem dinge,/ daz wol ergetzet hieze./ got selbe dich niht lieze:/ ___ich bin von gote dîn râtes wer./ | |
| in dâ gegebn."/ ___"nu kom ich âne strîten/ an den selben zîten/ geriten dâ der künec was,"/ sprach Parzivâl. "des palas/ | |
| ane dîne/ Gandîn wart genennet./ dâ wart Ithêr bekennet./ diu selbe stat lît aldâ/ dâ diu Greian in die Trâ,/ //Mit | |
| man mir."/ der wirt sprach "neve, was er ir/ (diu selbe ist dîn muome),/ sine lêch dirs niht ze ruome:/ si | |
| bî liehtem vel."/ der wirt sprach "daz was Titurel./ der selbe ist dîner muoter an./ dem wart alrêrst des grâles van/ | |
| ___si fuoren beide sunder dan,/ Vergulaht unt Gâwân,/ an dem selben mâle/ durch vorschen nâch dem grâle,/ aldâ si mit ir | |
| diz trügehafte wîp/ rîten unde kêr von ir./ nu prüeve selbe ir rât an mir./ doch möht ich harte wol genesen,/ | |
| kranc./ ___dô sprach er "lieber hêrre mîn,/ dar zuo ruochet selbe sîn/ mit mir hînte durch gemach./ grœzer êre nie geschach/ | |
| fuorens über an den stat./ der verje Gâwânen bat/ "sît selbe wirt in mîme hûs."/ daz stuont alsô daz Artûs/ ze | |
| wirt unt daz gesinde sîn/ sich des underwunden./ an den selben stunden/ //Der wirt ze sîner tohter sprach/ "du solt schaffen | |
| den willen mîn/ iwern slâf sus brechet/ und an iu selber rechet/ des ich niht hân gedienet gar."/ dô sprach diu | |
| ichs im zuo gewüege:/ unfuoge ich danne trüege./ het ir selbe vrâgens niht erdâht,/ nimmer wært irs innen brâht/ von mir, | |
| ûf gesaz."/ der krâmer sprach ân allen haz/ "hêrre ich selbe und al mîn habe/ (waz möht ich mêr nu sprechen | |
| wan diu treit helfe rîche/ und hilft im helfeclîche./ daz selbe ouch Gâwân dâ geschach./ dem er ie sîns prîses jach,/ | |
| ende:/ dannoch mit sîner hende/ muoser prîs erstrîten./ an den selben zîten/ tet sich gein im ûf ein tür./ ein starker | |
| hiute truoger an/ ein surkôt unt ein bônît,/ und des selben zwuo hosen wît./ einen kolbn er in der hende truoc,/ | |
| Gâwân het die grôze nôt/ mit strîte überwunden./ in den selben stunden/ dâhter "waz ist mir nu guot?/ ich sitze ungern | |
| sich inder wegete./ ___der âtem wart dâ funden./ an den selben stunden/ hiez si balde springen,/ ein lûter wazzer bringen:/ ir | |
| si leite in sînen munt:/ dô slief er an der selben stunt./ wol si sîn mit decke pflac./ alsus überslief den | |
| Kanadic Flôrîen./ sîns vater lant von kinde er vlôch:/ diu selbe küneginne in zôch:/ ze Bertâne er was ein gast./ Flôrîe | |
| wehsel er dô gerne nam,/ unt eine garnasch märderîn,/ des selben ein kürsenlîn,/ ob den bêden schürbrant/ von Arraze aldar gesant./ | |
| dô,/ Sangîven unde Itonjê/ und die süezen Cundrîê./ Gâwân saz selbe fünfte nider./ dô saher für unde wider/ an der clâren | |
| ouch twinget si des nôt:/ Cidegasten sluog ich tôt,/ in selbe vierdn, ir werden man./ Orgelûsen fuort ich dan,/ ich bôt | |
| bôt,/ sît ir hie werbet mînen tôt./ wært ir nu selbe ander komn,/ ir möht mirz leben hân benomn,/ ode ir | |
| geniezen/ sîner swester wol gevar,/ ze pfande er gît sich selben dar./ hêrre, ich heize Gâwân./ swaz iu mîn vater hât | |
| schifman./ //Dô er die mîne überstreit,/ nâch dem helde ich selbe reit./ ich bôt im lant unt mînen lîp:/ er sprach, | |
| künegîn,/ sus ist genant diu lieht gemâl:/ sô heize ich selbe Parzivâl./ ichn wil iwer minne niht:/ der grâl mir anders | |
| ort./ ein teppich unt ein kulter dort/ lâgen: an der selben stete/ diu herzogîn durch sîne bete/ zuo Gâwâne nider saz./ | |
| spîse ervloug ein sprinzelîn./ Gâwân unt diu herzogîn/ mohtenz wazzer selbe nemn,/ ob twahens wolde si gezemn;/ daz si doch bêdiu | |
| bræhten/ die massenî mit frouwen schar:/ und er kœme ouch selbe gein in dar/ durch kampf ûf al sîn êre./ ernbôt | |
| âne vrâgen lân:/ wand er muoz grôze koste hân./ //___Diu selben kleider leiten an/ die zwêne unde Gâwân./ si giengen ûf | |
| der naht herberge vienc./ nâch der naht baniere/ kom si selbe schiere./ manec tiuriu krône/ was gehangen schône/ alumbe ûf den | |
| dâ wær doch ninder bî ir naht:/ ir blic wol selbe kunde tagn./ sus hôrt ich von der süezen sagn./ ___man | |
| daz ern ruochte wer in dranc,/ unz in der künec selbe sach,/ der sîn grüezen gein im sprach./ der knappe gab | |
| eit:/ des diuhte ich in der tumbe./ frouwe, vrâgt in selben drumbe."/ si spiltz mit vrâge an manegen ort:/ der knappe | |
| sagn,/ des sol ich iwern urloup tragn:/ doch sint diu selben mære/ mir ze sagen ungebære,/ wâ mit er kom in | |
| gezemn./ ___ein künec der hiez Irôt,/ der ervorht im die selben nôt,/ von Rosche_Sabînes./ der bôt im des sînes/ ze gebenne | |
| von sîner hant/ disen berc vest erkant/ und an der selben zîle/ alumbe aht mîle./ Clinschor dô worhte ûf disen berc,/ | |
| leben hân,/ sô wirt noch freude an iu vernomn."/ des selben tages solt ouch komn/ mit her Artûs der Bertûn,/ der | |
| der viel vor im durch tjoste nôt./ Artûs mit sîn selbes hant/ vienc den degen wert erkant./ dâ wurden unverdrozzen/ die | |
| niht geschehn./ done wolters ir noch niemen jehn/ //E siz selbe sehen mohte./ er warp als ez im tohte,/ unde schuof | |
| Cundrîê./ sîn swester Itonjê/ bî Gâwân solde rîten./ an den selben zîten/ Arnîve unt diu herzogîn/ och gesellen wolden sîn./ //___Nu, | |
| alumbe hin./ mit zühten Artûses munt/ si enpfienc an der selben stunt./ daz was Gâwâns wille,/ daz si alle habten stille,/ | |
| kameren er gienc,/ mit harnasche er übervienc/ den lîp zen selben stunden,/ durch daz, op sîne wunden/ //sô geheilet wæren/ daz | |
| nie decheinen wîs/ halbes vingers lanc noch spanne./ von dem selben werden manne/ mugt ir wol ê hân vernomn:/ an den | |
| wan sie./ welt ir nu hœren fürbaz wie/ an den selben stunden/ Artûss boten funden/ den künec Gramoflanz mit her?/ ûf | |
| werden Gâwân/ alhie mîn strîten hân getân!/ ich hân mich selben überstriten/ und ungelückes hie erbiten./ do des strîtes wart begunnen,/ | |
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