Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| uur ivch.’ Cher dich dar an niht. Swaʒ der man ſelbe tvt daʒ wirt im auch aller meiſt. ‘So ſprechent etlich: | |
| vnd valent her abe. Ir habt daʒ leben, daʒ got ſelbe hete vnd daʒ di engel habent vnd daʒ di heiligen | |
| daʒ man chein Romær bi den ʒiten getorſt getoten deſ ſelben todeſ. Nv ſich, ich pin an angeſt, hinʒ ſwem der | |
| dar nach ſo ʒert er auch; vnd ſwer mir der ſelben einen hoher bringet eineſ vingerſ lanch, den han ich uur | |
| aber nivr durch vpige ere. Alſ div mæiſterſchaft hinʒ der ſelben einem ſprichet: ‘Tv daʒ, ich mag eʒ niht getvͦn, nv | |
| der habet ein lant vf mit ſinem gebet, vnd der ſelben iſt einer got liber denne fvnf hvndert ander, die doch | |
| in gebivtet daʒ ſi ſagen ſwaʒ ʒe beʒʒernt ſi; die ſelben, ſwie vnſchuldich ſi in daʒ capitel gent, ſo mvʒen ſi | |
| Wa von iſt daʒ, daʒ got alſ gvͦt in im ſelben iſt, daʒ alle engel niht mohten vol denchen wie er in | |
| denn Ieſus_Kriſtus waʒ, vnd doch, ſwie gut er in im ſelben iſt, ſo chvmet er ʒe ſchaden den, die in vnwirdichlichen | |
| iſt der gedinge, daʒ der menſch got getrvwe, der ſich ſelben im hie git ʒeiner ſpiſe, er gebe ſich auch dort | |
| ſich niht ſehen alſ er iſt?’ Daʒ vergelt got im ſelben! Wer moht ein roheſ vleiſch geʒʒen oder ein roheſ blvͦt | |
| ob wir niht gar hochfertich ſin; aber daʒ wir vnſ ſelben verſmahen $t vnd vnſ niht vnmære ſi ſwer vnſ verſmæhe, | |
| haben wir chein aht vnd mvͦt. ‘Herre, ich han mich ſelben vur einen boſen menſchen.’ Sich, gelaube mir, nein dv, hiteſtv | |
| einen boſen menſchen.’ Sich, gelaube mir, nein dv, hiteſtv dich ſelben boſe, ſo wær liep dir daʒ dich di andern auch | |
| ſolten. Der menſch ſol gehorſam ſin, er ſol aber ſein ſelbeſ niht vergeʒʒen, alſ ſant Bernhart ſchribet dem babeſt Evgenio: ‘So | |
| tæil an dir haben, ſo ſolt auch tæil an dir ſelben haben.’ Sant Bernhart vnd ſant Gregorivſ die heten mer ʒe | |
| tvnne denne wir alle ſampt vnd vergaʒʒen $t doch ir ſelbs niht. Daʒ dritte iſt, daʒ wir vnſ ſelben ʒe liep | |
| doch ir ſelbs niht. Daʒ dritte iſt, daʒ wir vnſ ſelben ʒe liep haben vnd daʒ wir vnſer ſelber hvten alſ | |
| wir vnſ ſelben ʒe liep haben vnd daʒ wir vnſer ſelber hvten alſ ein ſidineſ wurmelin. Etliche ſint, die wellent niht | |
| dvnche. Swaʒ dich bechorvnge an ſtoʒe, den wider ſtant. Zwick dich ſelben oder gench vnder di lvte. Daʒ dritte iſt, tvͦ diner | |
| tvͦn, daʒ wir daʒ enphahen alſ ob eʒ vnſ got ſelbe hieʒe tvn, di wile ſi et niht vnſ hæiʒʒent tvͦn | |
| daz crûce hâhin. wie mochte der iemanne gehelfin, der ime selbir nicht gehelfin mochte?" Dô sprach s$. Andrêas: "O wî woldis | |
| nicht în lâzin. des andirn nachtis quam er zû der selbin stunde. des drittin nachtis quam er vor deme tage mit | |
| der mordêre wart ein gût man. Ez was in den selbin zîten ein schifman, deme brach sîn schif unt virlôs sîn | |
| unt den gûtin s$. Nicolâum allir sînir gûte. Zû den selbin cîten, dô [man] s$. Nicolâum wîten sûchte, dô was ein | |
| herrin sitzin soldin, die des gerichtis phlâgin, unt hiez die selbin horn unt die snebile dâ ûf slahe ce einin wârceichine, | |
| Cristis geburte. dô gebôt der keisir Octovianus_Augustus, daz man den selbin mânt, in deme iz geschach, nâh ime hieze Augustum, daz | |
| vier hundirt jâr, daz iz die cristin bigiengin mit deme selbin vlîze alse ouh die heidine gewone wârin. daz gesach die | |
| dem phingstage den hiligen geist enphiengen, do redeten alle die selbn zungen und auch alle die die von in diu tauffe | |
| hoc biberit valet./ Ob daz wib daz getrinchet, da der selbo stein ingeworfen wirdet: is si nieht maget, ůf ir vüeze | |
| da du wanist, daz iz daz freislich sie, mit dem selben steine beriz iz, iz zeget./ Er ist och gut wider | |
| da vergeben wirt, ob er chervelen sohc trinchet, da der selbe stein inneliget, er spibet daz aiter sa./ Er ist och | |
| dinge,/ cheiser allir chůninge,/ wol du oberister ewart,/ lere mich selbe diniu wort;/ dů sende mir ze$/ munde/ din heilege urkunde,/ | |
| niumare:/ di lant bestunten aller maist lare./ ia wart di selbe botscaft/ lieb unde lobehaft./ er were fri oder eigen,/ si | |
| trat,/ er sprach: ‘alle di uz chůmin sin,/ den lone selbe min trechtin,/ also er uns geheizen hat./ swer wíp oder | |
| er des wirdit innen,/ so muz er intrinnen:/ iz truc selbe unser herre./ di sine uil sůze lere/ hat er uns | |
| uor getragen./ wir sculn ime allez nach uaren,/ lernen den selbin ganc:/ trinket den kelh den er tranc,/ eret daz uil | |
| bereiten,/ si sigen uaste in diu lant./ die heiden huben selbe den brant,/ selbe si sich wůsten,/ wande sine getorsten/ des | |
| uaste in diu lant./ die heiden huben selbe den brant,/ selbe si sich wůsten,/ wande sine getorsten/ des keiseres nicht irbiten./ | |
| ir helde gůte,/ ratet mir ze der note/ durch uwer selber ere./ uwers rates uolge ich gerne.’/ Vf spranc ein heiden,/ | |
| die burge sint gwunnen;/ wir birn harte beduuvngen./ ich han selbe driu kint,/ di mir uil lib sint:/ wie gerne ich | |
| daz ich iemir gewinne./ handelt iz mit sinnin./ durch iwer selber gůte/ machet uch demůte./ nemet palmen in die hant,/ – | |
| welle wir entphahen./ nu bite wir dich herre/ durch des selben gotes ere:/ wir birn heiden,/ leider uon gote gescheiden;/ nu | |
| wil ich dir, herre, sagen,’/ sprach du der alte,/ ‘mich selben habe du ze behalten./ ia hat min herre Marsilie/ dri | |
| da er mich mite scande./ also solt ich u tůn./ selbe der ware gotes sun,/ fůrste aller guote,/ durch sine demůte/ | |
| nu birt ir her zu mir gesant/ un(de) uůret daz selbe zeichin./ minem zorne muz ich intwichin./ di palme bezeichinot den | |
| uz/ uber allez Sarraguz./ den ir guldinen uluz/ heiz si selbe stoeren/ gote ze lobe un(de) ze eren:/ so saget man | |
| minem herren.’/ Doͮ sprach der biscoph Turpin:/ ‘die rede uirbiete selbe min trechtin:/ so uůren wir ane ende./ min herre sol | |
| dare,/ der uns rechte eruare/ waz die heiden wellen tůn./ selbe sich ouch du dar zů:/ wele dir uz in allen/ | |
| urchunde wil ich û zeigen:/ der smit hiz Madelger,/ daz selbe swert worchte êr/ in der stat zu Regensburch:/ iz wart | |
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