Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lât sie dar strîchen./ waz daz gulde, ir tzæme der selbe schal,/ Wechselt sie die berge als einen bal/ mit ir | |
| geleben,/ so vürhte ich vil lîhte ein ende nemen:/ Der selbe trôst ist mir ze mîner nôt gegeben./ sol daz der | |
| mit allen guoten dingen wiget./ Waz lobe ich? sî lobet selbe sich/ mit dem, daz sî so stæteclîch ir güete phliget./ | |
| Ir sælde sældet lîp und êre, swem si wil:/ diu selbe sælde vreut ein teil mich mêre denne vil./ Refr.: | |
| künden den, die werdeclicher minne gern,/ Daz si durch ir selber êre/ spottes unde lugelicher mære enbern./ Swer mich des âne | |
| san mir,/ daz mir die lieben nieman kan erleiden./ Der selben liebe dinge ich zir:/ geruohte sî ez sô nach gnâden | |
| so mir,/ daz mir die lieben nieman kan erleiden./ Der selben liebe dinge ich zir:/ geruochet sî mirz nâch genâden scheiden,/ | |
| ist, swer ir ze rehte gert./ Ob ich an mir selbem vunde,/ daz ich hôhes muotes mich gern underwunde,/ sône vund | |
| leit mit liebe hin./ diz geloub ich allez bî mir selbem wol./ trôste sî mich noch, der eigen ich da bin,/ | |
| drîzzegjærig leit mit liebe hin./ daz erkenne ich bî mir selbem wol./ trôste sî mich noch, der eigen ich da bin,/ | |
| der sin/ mac wol die tôrheit machin schîn:/ Daz ich selbe tœre, des wird ich vil lîhte ertœret./ swie sîn gnâde | |
| grap,/ des müest dû dich mit virlornen dingen./ Er wil selbe dienen sîner frowen:/ du bist ein viereggot gebûr, des muost | |
| niht engan? joch gund ich ir/ rehte alse ich mir selbem gan:/ dêst niht guot, sol ich besnitten sîn daran./ //Waz | |
| ich got, daz ez so stê,/ daz ich noch mîn selber frowe sî.’/ //Sælde, schœne, güete/ hânt die meisterschaft vil gar | |
| Do tetens übel wider mich,/ daz sî mich von der selben stat/ Nie liezen wider wenken noch gewenden,/ ich lopt in, | |
| mînen sinnen,/ ir ougen mînen ougen al ze minnen,/ si selben wil ich haben mir/ ze wunneclicher stætekeit,/ und wil mich | |
| wil ich haben mir/ ze wunneclicher stætekeit,/ und wil mich selben geben ir./ //Wan daz ich minneclîche tobe,/ so bin ich | |
| so bin ich niht wol sinnic man,/ Daz ich mir selbem daz gelobe,/ des sî mir lîchte niet engan./ Mir wær | |
| Do tâtens übel wider mich,/ daz sî mich von der selben stat/ Liezen wider wîchen noh wenden,/ ich enlobt in ê, | |
| mînen sinnen,/ ir ougen mînen ougen al ze minnen,/ si selben wil ich haben mir/ ze minneklicher stætekeit/ und wil mich | |
| wil ich haben mir/ ze minneklicher stætekeit/ und wil mich selben geben ir./ //Wan daz ich minneklîchen tobe,/ sone bin ich | |
| sone bin ich niht wol sinnig man,/ Daz ich mir selbem daz gelobe,/ des sî mir lîhte nien engan./ Doh wünsch | |
| entwenken./ daz hât mich dike darzuo brâht,/ daz ich mîn selbes herre was,/ so ich so liebe hân gedâht./ //Sol ich | |
| des zerwurfen sî sich gar./ Ze jungest bant si ir selber, daz ir niht daran enwar./ her künig, nu sît gemant,/ | |
| gemant,/ daz ir kein gebende zam, wan daz si ir selber bant./ //Der künic behielte küneges namen, dern in behalten hieze,/ | |
| geben, $s dâr mans dran gesiht./ Werd aber er sîn selbes man, so lône in anders niht/ wan alse ir rât | |
| bekant./ //‘Vil meniger mich berihtet,/ der niht berihten kan/ sich selben alse er solde:/ des alte ich vor den tagen./ Wie | |
| iemen denne deste mê?/ Und ain lait erwirbe,/ daz ir selbe müezzent sprechen: ‘wê mir, wê!/ Wie hân ich alsus getobet,/ | |
| zuo zim gewan./ Owê, des briche ich leider an mir selben triuwe!/ nu sende, erbarmeherzer got, mir des so stæte riuwe,/ | |
| und doch niht wizzen wil,/ der sleht sich mit sîn selbes hant./ Des wîsheit aht ich zeime spil,/ daz man diu | |
| zallen stunden stæteklîche./ nu mache mich, der uns geschuof, des selben guotes rîche!/ êst varnde guot, mit dem wir varn:/ nu | |
| sî, daz ichs verbære./ ‘Wer hât iuch betwungen ûf die selben nôt?’/ daz hât der schœnen güete und ouch ir munt | |
| gesinde wol nach sîner werde hân./ der künig enpfieng in selbe hô,/ er hât in wol mit lîbe und ouch mit | |
| lât ir singen/ und die bluot ir dringen./ bî dem selben leide/ Klag ich mînes herzen swære./ ouwê, die sint also | |
| in ir huote,/ daz ich weder vil noch kleine/ mîner selbes eigen bin./ Wie der lieben wirt ze muote,/ darnach muoz | |
| alle bitten mir got, daz ers mir gunne,/ Daz der selbe tiuvel wert geletzet/ und ich wert an sîne stat gesetzet:/ | |
| ze guot, swach bin ich,/ ich dunch mich nicht ir selben wert./ | |
| mîn guoter wille volleklîchen niemer werden bî./ Mîn munt dem selben munde enkît,/ als er mich vrâget, in der selben triuwe:/ | |
| dem selben munde enkît,/ als er mich vrâget, in der selben triuwe:/ sîn wille in mînem herzen lît/ und bin im | |
| //Mac aver der der daz guot in gewer hât erziugen selbe dritte, daz er sînen zins gegeben hât an dem tage | |
| oder vnwizzente, dancheſ oder vndancheſ, ſlafente oder wachente, mit mir ſelbem oder mit ander iemen: deſ begihe ich hivte dem almahtigem | |
| wie Adam tôre wart, halz, blint vnte ſtvmme. In dei ſelbin laſtir viel alliz manchvnne, ê daz der heilige Chriſt in | |
| leitent einen ieglichen ſvntar an den rehtin wech. Von dem ſelbim wêge ſprach $.s$. Iohannes: Parate uiam domini, rectaſ ſemitaſ dei | |
| unſerſ herren, rihtet die ſtîge deſ heiligin Chriſtiſ.’ An dem ſelbem ſtîge ſchvln wir ſpringen alſo ein hîrz, alſo da geſchribin | |
| enſprunge uon der wrze Ieſſe unde ein blůme uon dem ſelbim ſamen. Daz ſelbe zeichin wart eroffint wîlen, do die iuden | |
| der geborn wart, der unſ daz hîmelrich entſlôz mit ſin ſelbiſ tôde. Daz er hivte růchte nâmin an ſich ze nemen, | |
| an ſiner geſchaft unde die gewonheit liezze ſînen âftirchomin. Deſ ſêlbin tâgiſ do er beſnîtin wart, do merte im gôt ſinen | |
| bat er vnſern herren, daz er in geſehen lieze ſih ſelben. Deſ antwurte im got vnde ſprach: ‘Dv maht min antlvtze | |
| minnen dvrh got vnſern herren vnde iwern næheſten alſ ivch ſelben. Div vunfte tvgent der tvben iſt, daz ſi gerne vert | |
| unz ſi langeſt lebint. Hie ſint die menniſche in ir ſelbir gewâlte, $t ſuvedir ſi wellin nach deme himelrich arbeitin oder | |
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