Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| dem lîbe mit ezzin unde mit trinchenne unde uolgin unſ ſêlbin alliſ unſern můtwillen unde wellin deſ niht wizzen; ſo wir | |
| er daz wazzir in êin bêchê unde důch mit dem ſelbim wazzir die vͦzze ſiner iungern, gab unſ damit bizeichin, daz | |
| dem keliche.’ So bewârit ſich der menniſche, $t der ſich ſelbin ſuntigin uertêilit unde ſin unreht f%<vr ſich ſetzit unde ſich | |
| Waz iſt daz crûce? Daz iſt, daz er an im ſelbin boſiv werch ſterbin ſol unde ſich dewingen ſol mit uaſtin, | |
| ſundin niht, unde ſumeliche $t geiſtliche liute, die wedir in ſelbin noch ander niemin nie ze ſchade wrdin. Die auer gâwicet | |
| herrn mit durninir chroni. Wir chrônin unſirn got mit unſ ſelbin, ôb wir edele ſtâine werdin. Si woltin Criſt niht enphahen | |
| mit Samſoniſ ûzvêrte $t unde nu erôffint iſt mit ſin ſelbiſ urſtende deſ allir ſterchiſtin Samſoniſ, unſerſ herrn ſelbiſ. Nu ſint | |
| mit ſin ſelbiſ urſtende deſ allir ſterchiſtin Samſoniſ, unſerſ herrn ſelbiſ. Nu ſint iv erôffinit iwere hûſgenozze da ze dem grâbe, | |
| ſelbe bechort hêti. Er erſtůnt uon dem tôde mit dem ſelbim lîbe, ſo wir hivte ſchînen. Er gab unſ oͮch ein | |
| ſinir noti unſir herri der heilige Criſt, ſuntir uon ſîn ſelbiſ můtwillen verhancte er deſ, daz er an ein hôlz erhenchit | |
| geſtandin ûz dem grâbe. Er ſelbe bechûcti ſich mit ſin ſelbiſ gewalte, nam wider an ſich ſin ungemeilitiz vlêiſche. Er erſchein | |
| ſineme gewalti, diſin hern tac hat er gewihet mit ſin ſelbiſ blůte. Hiute iſt der tac alliſ vritůmiſ, alliſ antlazis, allir | |
| ſalde ſele unde libiſ. Gvͦt waſ der kunic, der ſich ſelbin ê hungirn lîe ê ſine ſchalche, der ſich ſelbin ê | |
| ſich ſelbin ê hungirn lîe ê ſine ſchalche, der ſich ſelbin ê diemůtiget unde engeſtit, $t ê er ſinem lîvte bvͦzze | |
| ani růfin, dâne ſîn oͮch dei gůtin werch, alſo er ſelbi ſprichit in deme heiligim ewangelio: Non omniſ qui dicit mihi: | |
| uon allir unſerri chrefte minnin ſchulin, unſern êbincriſt alſe unſ ſelbi, unde niwet ainiginote ſchulin wir minnin vnſere nâhiſtin unde vnſere | |
| genâdin, alſo er ivch an dem cruce loſte mit ſin ſelbiſ blůte, daz er ivch alſo teilnuftich mache ſiner hêrn ufferte. | |
| chomin warn, die deſ urchunde warn, daz er in deme ſelbim bilde, ſo er ze himile vůr, daz er alſo chunftich | |
| garnin wellin. Vber elliv diſiv dinch ſo hat er ſich ſelbin unſ geheizzin, daz wir in beſchoͮwin ſchulin in ſinir gotheit | |
| ſi unſ uon der gebe deſ heiligin Criſtiſ geſant.’ Deſ ſelbin tagiſ wrtin geloͮbic driv tuſint man, unde alſe ſchiere do | |
| ſchiere do ſi getoͮffit wrdin, do enphiengin oͮch ſi die ſelbin gebe deſ heiligin geiſtiſ. Daz iſt div iareliche hoczit ditziſ | |
| erſchein in unſir herri in einime michileme viweri ûf dem ſelbem bergi unde gab in da die heiligin ê unde gebot | |
| der iſt daz wâre lâmp, daz unſir ſunti mit ſin ſelbiſ blůte hat uertiligit, der lôſte unſich uon der helligin ſchalchait | |
| Tůn wir daz, daz wir unſirn nahiſtin minnin alſo unſ ſelbi, ſo chomin wir zvͦ der froͮde der engeliſchen mandunge, von | |
| libeſ. Nu bittit hiute den almahtigin got, daz er die ſelbin gnade deſ heiligin geiſtiſ ubir ivch geſende, div ivch gelere | |
| goti.’ Wer mahte den vol lobin, liebin livte, den got ſelbi lobte. Inter natoſ mulierum non ſurrexit maior Iohanne baptiſta. Er | |
| daz himelriche unde die gnâde. $t Nu ſeht an unſ ſelbin, ob wir der dinge îndir iht begen. Alleſ, deſ unſirin | |
| die gotiſ warheit ſchribin unde pridigotin der heiligin chriſtinheit. Die ſelbi herrn ſint geheizzin an den bůchin zwei lieht der chriſtinheit, | |
| $t al nach ſinen werchin unde nach ſinen riwin. Den ſelbin gewalt, den $.s$. Petruſ hete, den hat der pabeſ uon | |
| geleret, daz er ſît pridigote den livten hie enêrde. Die ſelbin gotiſ trute die %<wrdin einiſ tageſ gemartyrot ze Rôme. Sante | |
| div wir ê da ſprachin: Nimiſ honorati ſunt etc. Dei ſelbin wort wellin wir iv dûtin, daz ir doch wizzit, waz | |
| ze ſinen zewelfbotin. Unſ unde iv ſprichet er zvͦ dei ſelbin wort: alle die ſint ſine vriwent, die ſinen willen tvͦnt. | |
| beualch im die himilſluzzil, er irhvͦb Paulum, einen meintatigin, im ſelbim zeinim erweltim trûte. Got erzeigte Petro ûf einim berge, Thabor, | |
| da uon elliv diſiv werlt erlûhtet iſt, daz iſt got ſelber. Zoͮ der ſculn wir uliehen, der ſculn wir unſer nôt | |
| unde gab ez halbez dem armen, halbez het er ez ſelbe. Sa deſ nahteſ erſcein ime min trohtin in dem ſelben | |
| deuſ. ‘Swer zeuoͮret daz huſ unſerſ herren, den zeuoͮret got ſelbe.’ Div wîte deſ huſeſ geſtet in uiere mazzen: an der | |
| minneten mit allen unſern ſinnen unde unſern ebenchriſten alſ unſ ſelben. Von div iſt div minne uor alleme gebote; ſwer die | |
| alſ wol goͮteſ gan alſ ime ſelben, der minnet ſich ſelben. Die minne ſculen wir alrerſt heuen an unſerme uater, an | |
| geben dem almahtigen $t gote, ſcult ime rihten uber ivch ſelben. Wie ſult ir ime rihten? Mit warer riwe, mit iwerme | |
| hant -- ist er des niht, so sol ers beziugen selbe dritte als reht ist.<kongge>[II.]</E> Art. II. #F+Von dem râte.#F- Man | |
| der muͤter und niht von dem vater sine mage sin selbe sibende. Mag er der niht han, so sol er niht | |
| von dannen/ zuo deme sternen wole zelen,/ wande dich got selbe zu dem liehte wolde erwelen,/ daz uns da sol wisen/ | |
| mine sele unde minen lip,/ unt han ich mich des selbe sit/ also harte verstozen;/ er wolde mich genozen/ den engelen | |
| von miner meile/ durch willen der reine,/ der ime got selbeme behielt an dir./ nu hilf, trut frouwe, mir/ unde habe | |
| so hilf mir armen umbe got,/ diu wort, diu er selbe chot,/ daz er diu ane mir bewære:/ er sprach, nine | |
| ich verre getan/ wider mineme heile./ da wil ich mir selbe umbe irteilen/ den dinen michelen gerich/ in diseme libe uber | |
| mich dir erbarmen./ ja chouftest du mich armen/ mit din selbes bluote./ warre got, durch dine guote/ nu vernim riuwigen mich,/ | |
| daz er mich in der hant hæte./ er scol die selben mite,/ die er mir da wolde geben,/ vil lange im | |
| heiliger Crist,/ daz du so guot bist./ ouch wart si selbe so guot,/ daz si der luft enbore druoc,/ der ir | |
| vlorn han/ mit luggeme urchunde,/ uber di du vrumedest/ die selben urteile,/ di si ir ze leide/ heten geraten;/ wande siz | |
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